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Fahrgastverband PRO BAHN fordert weitreichende Entlastungsmaßnahmen für den Öffentlichen Personennahverkehr

Fahrgastverband PRO BAHN fordert weitreichende Entlastungsmaßnahmen für den Öffentlichen Personennahverkehr
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Angesichts der steigenden Preise und des Tankrabatts für den Autoverkehr fordert der Fahrgastverband PRO BAHN wirksame Maßnahmen für den ÖPNV

Die Bundesregierung hat einen Tankrabatt beschlossen, welcher regelmäßigen Kunden des ÖPNV nicht zugutekommt. Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher: "Um die Fahrgäste zu entlasten, sollte die durch den Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 ausgesetzt werden. Die dafür nötigen Finanzmittel wären geringer als die benötigten 1,6 Mrd. € für den Tankrabatt. Danach sollte der Tarif von 2028 auf 2029 nicht drastisch erhöht werden." Er regt Verbesserungen und mehr Flexibilität beim Deutschlandticket an: "Kunden, die ein Jahresabo abschließen und sich damit ein Jahr lang an das Deutschlandticket binden, sollten einen Bonus erhalten, indem sie statt 12 Monaten nur 10 Monate bezahlen müssen. Auch sollte es die Möglichkeit geben, das Deutschlandticket ohne Abo zu kaufen. Die nicht zeitgemäße Kündigungsfrist beim Abo sollte zudem entfallen."

Professor Lukas Iffländer, Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband PRO BAHN, schlägt auch Maßnahmen zur Entlastung der Branche vor: "Eine Senkung der Trassenpreise auf die tatsächlich anfallenden Kosten (genannt Grenzkosten) entlastet die Unternehmen im Schienenverkehr. Dies entlastet und stärkt neben dem Nahverkehr auch den Güter- und Fernverkehr auf der Schiene." Auch für den Busverkehr hat Iffländer einen Vorschlag parat: "Dort könnte die Beschaffung von Elektrobussen und der Infrastruktur stärker als bisher gefördert werden, um den Unternehmen einen stärkeren Anreiz zur Umstellung zu geben."

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