Digital Genesis Fund startet - MILC liefert den ersten Praxisfall für tokenisierte Infrastruktur
Digital Genesis Fund startet - MILC liefert den ersten Praxisfall für tokenisierte Infrastruktur
Luxemburg, 03.02.2026 – Der Digital Genesis Fund (DGF) startet als neue europäische Investmentplattform mit einem klaren Anspruch: Er investiert in digitale Infrastruktur, die Ordnung in reale Wertschöpfung bringt. Überall dort, wo Eigentum, Nutzung und Erlöse heute getrennt, unübersichtlich oder schwer überprüfbar organisiert sind, schafft der Fonds verlässliche Strukturen.
Der Digital Genesis Fund folgt einem sektorübergreifenden Prinzip. Nicht einzelne Branchen stehen im Fokus, sondern eine grundlegende Frage, die sich in nahezu allen Bereichen stellt:
Wem gehört etwas, wer darf es nutzen und wie entstehen daraus Erlöse?
Ob Medienrechte, Daten- und Energieinfrastruktur, Mobilität oder andere reale Vermögenswerte – überall entscheidet diese Frage darüber, ob Wertschöpfung transparent, investierbar und langfristig tragfähig ist. Der Fonds investiert in digitale Systeme, die genau diese Zusammenhänge eindeutig klären und verlässlich umsetzen.
„Wer Kapital langfristig in digitale Märkte bringen will, braucht nachvollziehbare Regeln. Unser Ansatz ist, solche Regeln in Infrastruktur zu übersetzen. Damit reale Wertschöpfung prüfbar, übertragbar und investierbar wird.“ – Hendrik Hey
Was hinter Web3, Tokenisierung und automatisierten Verträgen steckt
Begriffe wie Web3 oder Tokenisierung sind für viele noch abstrakt. Im Kern geht es um eine technische Grundlage, mit der sich Eigentum und Nutzungsrechte digital abbilden und fälschungssicher dokumentieren lassen. Unter einem europäischen Rechtsrahmen.
Der Digital Genesis Fund richtet sich auf Infrastruktur, die solche Mechanismen in reale Märkte übersetzt – mit dem Ziel, Prozesse nachvollziehbarer zu machen und neue, rechtlich belastbare Investitions- und Beteiligungsmodelle zu ermöglichen.
Fondsstruktur und europäischer Rahmen
Der Digital Genesis Fund ist als Luxemburger SICAV-RAIF aufgelegt. Er investiert langfristig und arbeitet nach klaren europäischen Regeln für Transparenz und Kontrolle. Damit soll ein stabiles Umfeld entstehen, das auch internationalen Partnern verlässliche Rahmenbedingungen bietet.
Das institutionelle Setup umfasst:
- 6M als AIFM und Fund Advisor
- Securities S.A. als Verwahrstelle (Depositary)
- EY als Wirtschaftsprüfer
- DLA Piper für rechtliche Strukturierung und Beratung
Erstes Teilvermögen: MILC – Medien als Anwendungsfall einer neuen Infrastruktur
Zum Marktstart aktiviert der Digital Genesis Fund sein erstes Teilvermögen mit MILC (Media Industry Licensing Content). MILC ist eine bereits operative Medieninfrastruktur und zugleich der erste praktische Anwendungsfall der Fondslogik.
Gerade in der Medienwirtschaft zeigt sich das Strukturproblem besonders deutlich: Inhalte lassen sich weltweit verbreiten, doch Rechteverwaltung, Erlösverteilung und Beteiligung liegen häufig bei wenigen Plattformen. Für Kreative, Produzenten und Rechteinhaber bedeutet das Abhängigkeit, fehlende Planungssicherheit und begrenzten Einfluss auf die wirtschaftliche Nutzung ihrer Arbeit.
MILC setzt genau hier an. Die Plattform bildet Medien- und Content-Rechte digital ab und ermöglicht automatisierte Lizenzierung, Abrechnung und Erlösverteilung entlang klar definierter Regeln. Medieninhalte werden damit nicht nur als Reichweitenprodukt behandelt, sondern als wirtschaftliche Vermögenswerte, bei denen eindeutig festgelegt ist:
- wem die Rechte gehören,
- wie Inhalte genutzt werden dürfen,
- wie Erlöse verteilt werden.
„Wenn Distribution global ist, müssen Rechte und Erlöse ebenfalls global und überprüfbar organisiert sein. MILC schafft dafür eine Infrastruktur, die Eigentum, Nutzung und Erträge in klare Bahnen bringt.“ – Hendrik Hey
Nach Unternehmensangaben wurde MILC bislang mit rund 20 Millionen Euro vorfinanziert. Zudem verfügt die Plattform über eine eingebrachte Content-Bibliothek mit einem bilanzierten Wert von rund 35 Millionen Euro sowie über weitere umfangreiche Rechte der Marke Welt der Wunder. Diese Basis soll den internationalen Ausbau der Infrastruktur beschleunigen.
MILC wurde von Medienunternehmer Hendrik Hey (Welt der Wunder) initiiert und aufgebaut. Er ist auch für die Gründung des Digital Genesis Fund verantwortlich.
Über MILC
MILC (Media Industry Licensing Content) ist eine Plattform für die digitale Abbildung, Lizenzierung und wirtschaftliche Nutzung von Medien- und Content-Rechten. MILC entwickelt zusätzlich eine operative Metaverse-Umgebung und adressiert neben Medienanwendungen auch industrielle Use Cases. Ergänzend bietet MILC Web3-Beratung für Unternehmen an, die Transformationsprozesse in Richtung dezentraler Technologien prüfen oder umsetzen. MILC ist eine Schwesterfirma von Welt der Wunder, der von Hendrik Hey gegründeten Medienmarke.
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Pressekontakt:
Daniela della Schiava
daniela.dellaschiava@weltderwunder.de
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