Presse-Einladung +++ Betriebsräte aus Sachsen diskutieren mit Bärbel Bas +++ Wirtschaftskrise trifft Osten besonders hart
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Presse-Einladung
Betriebsräte aus Sachsen diskutieren mit Bärbel Bas +++ Wirtschaftskrise trifft Osten besonders hart +++ Mitbestimmungskonferenz erwartet 140 Teilnehmende
Betriebsräte aus ganz Sachsen kommen am 1. September zu einer Mitbestimmungskonferenz der Industriegewerkschaft IGBCE in Dresden zusammen. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlich und sozialpolitisch extrem angespannten Lage in Deutschland – insbesondere in Ostdeutschland – diskutieren die 140 Teilnehmenden über Wege aus der Krise. Die Betriebsrätinnen und Betriebsräte haben im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Gelegenheit, ihre Sorgen und Forderungen an höchste politische Stelle zu adressieren: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wird mit den Betriebsräten über die Herausforderungen gerade für die unter Druck geratene Industrie speziell in Sachsen und Ostdeutschland diskutieren.
Philipp Zirzow, Bezirksleiter der IGBCE Sachsen, sagt:
„Wir kämpfen in Sachsen für rund 38.000 Industriebeschäftigte um gute Arbeitsbedingungen, faire Entgelte und Mitbestimmung in den Betrieben. Zunehmend müssen wir aber auch um Standorte und Arbeitsplätze kämpfen – und damit um die Zukunft unserer Region. Allein in den vergangenen drei Jahren sind rund 3600 Arbeitsplätze in nahezu allen unseren Branchen verloren gegangen. Weitere sind akut bedroht, wie das Beispiel Dow Chemical in Böhlen zeigt. Umso wichtiger ist es, der Politik die betrieblichen Realitäten vor Augen zu führen, damit sie endlich Rahmenbedingungen schafft, die unsere Region zukunftsfest aufstellen.“
Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin der IGBCE Nordost, erklärt:
„Gerade hier in Ostdeutschland hagelt es schlechte Nachrichten aus den Betrieben. Wir brauchen jetzt entschiedenes politisches Handeln, damit wir die industriellen Kerne erhalten. Zugleich dürfen sich Unternehmen nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern müssen sich klar bekennen und Investitionsentscheidungen treffen. Es geht hier um Arbeit, Sicherheit und Wohlstand. Und letztendlich geht es auch um unsere Demokratie. Als IGBCE treibt uns die kritische Situation sehr um, wir haben deshalb die Kampagne Wirtschaftswunde gestartet. Wir mobilisieren für eine bessere Industriepolitik und legen sprichwörtlich den Finger in die Wunde.“
Die Mitbestimmungskonferenz der IGBCE Sachsen findet statt am
Dienstag, 1.September
9 bis 16.30 Uhr
Flughafen Dresden
Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich bis 30. August unter bezirk.sachsen@igbce.de an. Ihr Ansprechpartner vor Ort ist Norbert Winter, Telefon 0173 608 06 53.
Die Podiumsdiskussion mit Ministerin Bas findet statt von circa 9:45 Uhr bis circa 11:15 Uhr.
Auf der Konferenz haben Sie ferner die Möglichkeit, mit Betriebsräten ins Gespräch zu kommen und sich aus erster Hand über die Lage in den Betrieben zu informieren. An der Diskussion mit Frau Ministerin Bas nehmen teil: Alexander Gruber, Betriebsratsvorsitzender Goodyear Riesa, Patrick Brückner, Betriebsratsvorsitzender Dow Chemical, Werk Böhlen, und Ian Seth Winkler, stellvertretender Jugend- und Auszubildendenvertreter GlobalFoundries Dresden. Bitte beachten Sie auch das beigefügte Konferenzprogramm.
------------------------------------------------------------------- IGBCE Sachsen Verantwortlich: Philipp Zirzow, Bezirksleiter Schützenplatz 14, 01067 Dresden Telefon: +49 35 18 67 650 E-Mail: bezirk.sachsen@igbce.de Internet: IGBCE Bezirk Sachsen Über uns:
Die IGBCE Sachsen vertritt die Interessen von 38.000 Beschäftigten und 20.000 Mitgliedern in 220 Betrieben in einigen der Kernbranchen der sächsischen Industrie, darunter die Chemieindustrie, die Energiewirtschaft, der Bergbau, Kunststoff-, Glas- und Papierindustrie sowie die Halbleiterbranche. Sie verhandelt Tarifverträge und setzt sich gemeinsam mit ihren Betriebsräten für Mitbestimmung ein.