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Capgemini

Studie: Mitarbeiterportale noch immer unterentwickelt

Berlin (ots)

Die Möglichkeiten von Mitarbeiterportalen werden
bisher von den meisten Unternehmen noch längst nicht ausgeschöpft.
Insbesondere die Personalarbeit mittels Internet befindet sich trotz
technologischem Fortschritt noch immer in einem frühen
Evolutionsstadium. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Cap
Gemini Ernst & Young und dem Fachbereich Medienwirtschaft der
Fachhochschule Wiesbaden, an der sich 83 große deutsche Unternehmen
beteiligten. Die nötige technische Infrastruktur ist dabei für die
Meisten kein Problem: Mehr als die Hälfte der befragten Firmen können
nahezu sämtlichen Mitarbeitern Zugang zum eigenen Intranet
ermöglichen. Nur lediglich jedes fünfte Unternehmen erreicht weniger
als 20 Prozent der Belegschaft - meist aus dem produzierenden Gewerbe
oder Transportfirmen.
Kosten sind die größte Hürde
   Von der Einführung einer Portallösung versprechen sich 68 Prozent
der Unternehmen Kosteneinsparungen vor allem bei administrativen
Tätigkeiten sowie eine Verbesserung der Qualität der hinterlegten
Daten. Auch die Effizienzsteigerung haben die Unternehmen im Auge: 45
Prozent erwarten eine steigende Produktivität ihrer Mitarbeiter.
Immerhin noch ein Viertel verspricht sich einen einheitlicheren
Wissensstand der Mitarbeiter und schnelleren Zugriff auf
Informationen. "Die finanziellen Gründe bilden wie so häufig den
Dreh- und Angelpunkt bei der Einführung oder dem Ausbau eines
Mitarbeiterportals", erläutert Martin Claßen, Leiter des Human
Resources Beratungsbereichs bei Cap Gemini Ernst & Young. "Den Weg zu
einer umfangreichen Intranetlösung haben bislang nur wenige - meist
aus der Hightech-Branche stammende - Unternehmen zurückgelegt." Auf
der Liste mit den größten Hindernissen stehen hinter den
Budgetgründen mit 64 Prozent die fehlende Akzeptanz bei den
Mitarbeitern mit 46 Prozent und fehlende Verantwortlichkeiten im
Unternehmen für den Aufbau und Betrieb eines Portals mit 41 Prozent.
Hinzu kommt, dass 37 Prozent der befragten Unternehmensvertreter der
Ansicht waren, mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter sei für die
Arbeit mit dem Intranet nicht ausreichend qualifiziert. Gleichwohl
bescheinigen sie den Beschäftigten ein Interesse an neuen Medien am
Arbeitsplatz.
Die Wunschliste bei den Mitarbeiterportal-Anwendungen wird von der
Entlastung der Human Resources Abteilung angeführt. Personal- und
Dienstreiseabrechnung zählen dazu ebenso wie Zeiterfassung oder
eLearning. Personalisierte Informationssysteme folgen mit 53 Prozent
an zweiter Stelle gefolgt von einem Wissensmanagement-System mit 43
Prozent.
Studie, Pressetext und Foto von Martin Claßen im Internet unter
http://www.de.cgey.com/presse
Für Rückfragen:
Cap Gemini Ernst & Young 
Neues Kranzler Eck 
Kurfürstendamm 21 
10719 Berlin
Pressesprecher:Thomas Becker
Tel.: 030/88703-730
Fax:  030/88703-739
E-Mail:thomas.becker@cgey.com

Original-Content von: Capgemini, übermittelt durch news aktuell

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