Zwischen TikTok und Training: Wie LearningSuite Lerngewohnheiten einer neuen Generation versteht
Graz (ots)
Scrollen, liken, weiter – so konsumiert Generation Z täglich Wissen. Während klassische Schulungen noch immer auf stundenlange Präsenz zu meist festen Terminen setzen, erwarten junge Mitarbeiter demnach längst kurze Impulse, sofortige Relevanz und Lerninhalte genau dann, wenn sie gebraucht werden. Unternehmen stehen damit vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich Weiterbildung an ein Medienverhalten anpassen, das von TikTok, Reels und Mobile First geprägt ist?
Präsenzschulungen, ganztägige Workshops, dicke Handbücher und PDFs: Über Jahre hinweg folgte betriebliche Weiterbildung festen Mustern. Lernprozesse waren klar terminiert, linear aufgebaut und meist vom Arbeitsalltag entkoppelt. Für viele Unternehmen funktionierte dieses System scheinbar zuverlässig. Lernkultur galt als Zusatzangebot, nicht als strategischer Kern, und HR-Abteilungen verwalteten Weiterbildung häufig als Pflichtprogramm mit schwer messbarem Erfolg. Spätestens seit Generation Z nun aber auch am Arbeitsmarkt vertreten ist, gerät dieses Modell zunehmend ins Wanken. Als erste vollständig digital sozialisierte Generation bringt sie ein Medienverhalten mit, das von kurzen Formaten, schneller Verfügbarkeit und unmittelbarem Feedback geprägt ist. Lange Lernformate überfordern, Inhalte verpuffen, Motivation bricht ab. Analoge Prozesse wirken damit nicht nur unpraktisch, sondern regelrecht fremd. „Wenn Unternehmen an klassischen Lernformaten festhalten, riskieren sie nicht nur Wissensverluste, sondern verlieren auch den Anschluss an eine ganze Generation von Fachkräften“, warnt Florian Gerstner von LearningSuite.
„Der effektivste Ausweg liegt nicht darin, Lerninhalte schlicht simpler zu gestalten, sondern den gesamten Ablauf näher an den Alltag und das Medienverhalten junger Menschen heranzuführen“, fügt er hinzu. Genau an diesem Punkt beginnt für viele HR-Verantwortliche jedoch die Unsicherheit: Wie lassen sich Inhalte so aufbereiten, dass sie tatsächlich konsumiert werden? Wie kann Onboarding funktionieren, wenn Teams verteilt arbeiten und Ressourcen knapp weiterhin sind? Und wie wird Lernen messbar, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand zu erzeugen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Florian Gerstner und seine Geschäftspartner Alexander Knechtl und Fabio Moretti seit Jahren intensiv. Als Gründer von LearningSuite.io entwickeln sie digitale Lernumgebungen speziell für Unternehmen mit junger Belegschaft, Auszubildenden und hybriden Teams. Ihre Plattform verbindet Lernpsychologie mit modernem Design und übersetzt bekannte Mechaniken aus Social Media und Mobile Apps in wirksame Weiterbildungskonzepte. Welche Tipps Unternehmen dabei im Allgemeinen berücksichtigen sollten, verrät Florian Gerstner von LearningSuite hier.
Tipp 1: Lernmethodik modernisieren
Zunächst sollten Inhalte in kurze Einheiten von zwei bis sechs Minuten gegliedert und als kompakte Lernhäppchen vermittelt werden, statt sie in langen Videos zu bündeln. Diese Struktur erleichtert die Integration von Lernphasen in den Arbeitsalltag und reduziert die kognitive Überforderung. Ergänzt wird dieser Ansatz durch interaktive Lernformate wie Multiple-Choice-Aufgaben, Lückentexte, Video-Abgaben oder zusammenhängende Aufgabenblöcke.
Ein weiterer zentraler Faktor ist sofortiges Feedback, das Motivation fördert und Lernfortschritte unmittelbar sichtbar macht. Damit diese Formate ihre volle Wirkung entfalten können, ist ein konsequentes Mobile-first-Design erforderlich. Alle Funktionen und Inhalte müssen also auf dem Smartphone ebenso zuverlässig und intuitiv nutzbar sein wie auf dem Desktop.
Tipp 2: Onboarding digitalisieren
Ein digitales Onboarding bündelt zudem sämtliche relevanten Inhalte strukturiert auf einer zentralen Plattform. Dadurch entsteht eine klare Orientierung für neue Mitarbeiter, unabhängig von Ort und Zeitpunkt, betont Florian Gerstner von LearningSuite. Digitale Prozesse ermöglichen ergänzend dazu eine hohe Wiederholbarkeit: Inhalte lassen sich pausieren, erneut abrufen und im eigenen Tempo durcharbeiten. Gleichzeitig wird auch der Lernfortschritt messbar, denn Lernstatistiken schaffen Transparenz über den aktuellen Wissensstand, während individuelle Lernpfade unterschiedliche Vorkenntnisse und Lerngeschwindigkeiten berücksichtigen können.
Tipp 3: Lernpsychologie integrieren
Der gezielte Einsatz lernpsychologischer Elemente steigert die Wirksamkeit digitaler Weiterbildung. Gamification-Ansätze wie Quizze, Memory-Formate oder kleine Challenges fördern die aktive Beteiligung und erhöhen die Aufmerksamkeit. Entscheidend ist dabei, dass diese Elemente stets einen inhaltlichen Mehrwert liefern und nicht zum Selbstzweck werden. Ergänzend sorgen sofortige Belohnungssysteme, etwa in Form von Badges oder Fortschrittsbalken, für zusätzliche Motivation und machen Lernerfolge sichtbar.
Tipp 4: Organisatorische Vorteile nutzen
Digitale Lernstrukturen bringen auch auf organisatorischer Ebene klare Vorteile: Fachpersonal wird spürbar entlastet, da wiederkehrende Einarbeitungsprozesse nicht mehr ausschließlich individuell begleitet werden müssen. Modulare Inhalte schaffen zusätzlichen Zeitgewinn, da sie flexibel einsetzbar und mehrfach nutzbar sind. Gleichzeitig wird der Wissensstand aller Mitarbeiter einheitlich nachvollziehbar, was Planungssicherheit und Vergleichbarkeit erhöht.
Tipp 5: Plattformqualität sicherstellen
Darüber hinaus ist auch die Qualität der eingesetzten Lernplattform ein zentraler Erfolgsfaktor. Moderne Technik mit schnellen Ladezeiten, ansprechendem Design und intuitiver Navigation bildet hierbei eine absolut entscheidende Grundlage. Eine klare Struktur verhindert außerdem Überfrachtung: Logische Menüs, kurze Titel und eindeutig definierte Lernpfade erleichtern die Orientierung. Darüber hinaus sollte eine kontinuierliche Weiterentwicklung möglich sein. Feedback-Buttons zu jedem Modul und ein iteratives Aktualisieren der Inhalte stellen sicher, dass Lernangebote dauerhaft relevant bleiben, weiß Florian Gerstner von LearningSuite.
Tipp 6: Fehler vermeiden
Zuletzt reduzieren bestimmte Fehler die Wirksamkeit jeder digitalen Weiterbildung erheblich. So führen etwa zu lange Videos ebenso zu Motivationsverlust wie eine reine Video-Flut ohne interaktive Elemente. Analoges „Wissen auf Zuruf“ widerspricht dem Anspruch an nachhaltige, skalierbare Lernprozesse. Ebenso problematisch sind veraltete Lernumgebungen oder eine schlechte Nutzerführung. Unklare Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation erschweren zusätzlich die Umsetzung und Pflege moderner Lernkonzepte.
Sie wollen die Aus- und Weiterbildung in Ihrem Unternehmen an aktuellste Anforderungen anpassen und damit selbst jüngste Generationen begeistern? Dann melden Sie sich jetzt bei Florian Gerstner von LearningSuite und vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch!
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