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20.11.2019 – 16:15

Technische Universität München

Einladung: "Digital Health Summit 2019"

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

Corporate Communications Center

Tel.: +49 89 289 22562 - E-Mail: presse@tum.de - Web: www.tum.de

EINLADUNG FÜR MEDIEN

27. bis 29. November: Münchner "Digital Health Summit 2019"

Big Data und KI in der Medizin: Diagnose und Behandlung verbessern

Ob Röntgenbilder, Genanalysen oder Laborwerte - viele unserer medizinischen Daten sind heute schon digital. Und sie bergen ein enormes Potential: Vernetzt mit Daten anderer Patientinnen und Patienten können sie dabei helfen, Krankheiten schneller zu diagnostizieren und zielgerichteter zu therapieren.

Der Münchner "Digital Health Summit 2019" bringt internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im Bereich "Digital Health" zusammen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, was aktuell in der digitalen medizinischen Forschung passiert. Junge Gründerinnen und Gründer stellen ihre Ideen vor und diskutieren mit Expertinnen und Experten, wie Start-ups unterstützt werden müssen, damit das Gesundheitswesen davon profitiert. Auf dem dreitägigen Kongress werden außerdem Chancen und Hürden der digitalen Medizin erörtert - unter anderem von Prof. Jörg Debatin, Leiter des Healthcare Innovation Hub des Bundesministeriums für Gesundheit, und Prof. Dr. Jörg Werner, Direktor der Universitätsmedizin Essen und Vorreiter des "Smart Hospital".

Medizinische Forschung

Mit dem Ziel, Diagnose und Behandlung zu verbessern, entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue digitale Methoden: Anhand von Big-Data-Forschung lassen sich etwa verschiedene Tumor-Arten besser diagnostizieren und damit individueller behandeln. Auch helfen große Datensätze dabei, genetische Grundlagen für Erkrankungen zu finden, beispielsweise beim "Restless Leg Syndrom". Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) können Forscherinnen und Forscher außerdem herausfinden, wie einzelne Zellen auf eine bestimmte Krankheit oder Behandlung reagieren.

Klinische Infrastruktur

Damit neue Erkenntnisse den Patientinnen und Patienten möglichst schnell zugutekommen, müssen sie im klinischen Alltag einsetzbar sein. Daten müssen einheitlicher erfasst und bestmöglich vor fremdem Zugriff geschützt werden. Hieran arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, IT- und Datenschutzexperten und -expertinnen unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) im DIFUTURE-Konsortium, einem von bundesweit vier Forschungsverbünden, die für die Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgewählt wurden.

Ideen und Innovationen

Unentbehrlich für den Einsatz im klinischen Alltag sind auch die Innovationen der MedTech-Branche. Die App des Start-ups Cliniserve etwa optimiert Arbeitsabläufe in Krankenhäusern. Und Inveox, ebenfalls eine Ausgründung der TUM, hat ein smartes Automaten-System entwickelt, das die Laboranalyse von Biopsie-Proben sicherer und effizienter macht. Diese und andere von UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung, geförderte Start-ups stellen ihre Ideen zum Auftakt des "Digital Health Summit 2019" vor.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, den Münchner "Digital Health Summit" zu besuchen. Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 26. November, unter yvonne@hollmer-wor.de für die Veranstaltung an. Gerne vermitteln wir Ihnen Gespräche mit unseren Expertinnen und Experten zu den Themen der Veranstaltung.

Das Programm finden Sie hier:

https://www.digitalhealthsummit.de/

Veranstaltungsort:

TranslaTUM

Einsteinstr. 25

81675 München

Expertinnen und Experten zum Thema Digital Health:

- Dominik Böhler Head of Entrepreneurship & Tech Education, verantwortlich für 
  den Tech-Ausbildungs-Bereich bei UnternehmerTUM   Hier erhalten junge 
  Gründerinnen und Gründer im Bereich Digital Health Schulungen und den Zugang 
  zum UnternehmerTUM-Netzwerk, das aus Talenten, Start-ups, etablierten 
  Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Investoren 
  besteht.   
- Prof. Caroline Friedel Professorin für Bioinformatik, LMU   Caroline Friedel 
  entwickelt bioinformatische Methoden zur integrativen Analyse von 
  Sequenzierdaten mit besonderem Fokus auf Virus-Wirt-Interaktionen.   
- Prof. Klaus Kuhn Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, 
  Statistik und Epidemiologie der TUM und Leiter des Konsortiums DIFUTURE
  Klaus Kuhn arbeitet an der Entwicklung von Konzepten, mit deren Hilfe sich 
  eine Infrastruktur für die digitale Medizin in der klinischen Praxis umsetzen 
  lässt.   
- Prof. Roland Rad Direktor des Instituts für Molekulare Onkologie und 
  Funktionelle Genomik der TUM   Roland Rad untersucht, wie sich mithilfe großer
  Datensätze Tumore neu klassifizieren lassen und legt damit die Grundlage für 
  neue Behandlungsstrategien in der personalisierten Krebstherapie.   
- Prof. Fabian Theis Professor für die Mathematische Modellierung biologischer 
  Systeme an der TUM, Direktor des Institute of Computational Biology am 
  Helmholtz Zentrum München und Direktor der Helmholtz Artificial Intelligence 
  Cooperation Unit (Helmholtz.AI)   Fabian Theis ist Experte für die Entwicklung
  von Machine-Learning- und KI-Methoden in der Biomedizin; zum Beispiel für die 
  Einzelzellanalyse, welche u.a. bei der Erforschung von Krankheiten wie 
  Diabetes zu großen Fortschritten führt.   
- Prof. Juliane Winkelmann Professorin für Neurogenetik an der TUM   Juliane 
  Winkelmann erforscht mit statistischen Ansätzen die zugrundeliegende 
  genetische Architektur von neurologischen Erkrankungen wie dem "Restless Leg 
  Syndrom".   

Mehr Informationen:

Der Münchner "Digital Health Summit 2019" wird von der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und UnternehmerTUM organisiert.

Kontakt für Rückfragen:

Tel: +49 89 289-22562

presse@tum.de

Technische Universität München (TUM)
Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 550 Professorinnen und 
Professoren, 42.000 Studierenden sowie 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre 
Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, 
Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und 
Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die 
Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie 
von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem 
Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai, 
Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger
und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 
2006, 2012 und 2019 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In 
internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten 
Deutschlands. 
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
Die LMU ist eine der führenden Universitäten in Europa mit einer über 
500-jährigen Tradition. Sie bietet ein breites Spektrum aller Wissensgebiete - 
die ideale Basis für hervorragende Forschung und ein anspruchsvolles 
Lehrangebot. Es reicht von den Geistes- und Kultur- über Rechts-, Wirtschafts- 
und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften. 16 
Prozent der 50.000 Studierenden kommen aus dem Ausland - aus insgesamt 130 
Nationen. Das Know-how und die Kreativität der Wissenschaftlerinnen und 
Wissenschaftler bilden die Grundlage für die herausragende Forschungsbilanz der 
Universität. Der Erfolg der LMU in allen drei Phasen des Exzellenz-Wettbewerbs 
und die dauerhafte Förderung als "Exzellenzuniversität" dokumentiert 
eindrucksvoll die Forschungsstärke der Münchener Universität. 
UnternehmerTUM
UnternehmerTUM identifiziert aktiv innovative Technologien und initiiert neues 
Geschäft durch die systematische Vernetzung von Talenten, Technologien, Kapital 
und Kunden. Start-ups bietet UnternehmerTUM einen Rundum-Service von der ersten 
Idee bis zum Börsengang. Ein Team aus 250 erfahrenen Mitarbeitern, darunter 
Unternehmer, Wissenschaftler und Investoren, unterstützt beim Aufbau des 
Unternehmens, beim Markteintritt und bei der Finanzierung - auch mit Venture 
Capital. Für etablierte Unternehmen ist UnternehmerTUM der zentrale Ort für die 
Zusammenarbeit mit Start-ups und den Ausbau ihrer internen Innovationskraft und 
-Kultur. 2002 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründet, ist 
UnternehmerTUM mit jährlich mehr als 50 wachstumsstarken Technologiegründungen -
u.a. Celonis, Konux und Lilium - das führende Zentrum für Innovation und 
Gründung in Europa. 

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