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„Zwischen Rezept und Rausch“: CORRECTIV und DER SPIEGEL starten Recherchekooperation

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Gebündelte Kompetenzen für gemeinsame Recherche zu synthetischen Drogen. Der SPIEGEL und CORRECTIV verbinden Crowdrecherche, Datenjournalismus und KI-gestützte Analyse.

„Zwischen Rezept und Rausch“: CORRECTIV und DER SPIEGEL starten Recherchekooperation

Hamburg/Berlin, 9. Juni 2026 – Der SPIEGEL und CORRECTIV starten das gemeinsame Rechercheprojekt „Zwischen Rezept und Rausch“. In dem Projekt bündeln der SPIEGEL und CORRECTIV ihre investigativen und datenjournalistischen Kompetenzen. Der CORRECTIV CrowdNewsroom ermöglicht es, Erfahrungen und Einblicke aus dem Umfeld von Konsum, Suchthilfe und Prävention in die Recherche einzubeziehen.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Rechercheprojekts „Zwischen Rezept und Rausch“ steht der Missbrauch verschreibungspflichtiger Medikamente und synthetischer Substanzen – opioidhaltige Schmerzmittel wie Tilidin, Oxycodon oder Fentanyl sowie Benzodiazepine und weitere Wirkstoffe mit hohem Abhängigkeitspotenzial.

Wie verbreitet der Konsum in Deutschland ist, über welche Wege die Substanzen in Umlauf gelangen und welche Folgen sich daraus ergeben, ist bislang nur in Teilen bekannt. Ein vollständiges Lagebild fehlt. „Wir wollen ein gesellschaftliches Phänomen besser verstehen, das sich oft schleichend im Spannungsfeld von medizinischer Versorgung und Schwarzmarkt entwickelt“, sagt SPIEGEL-Investigativreporterin Susanne Amann.

Über den CrowdNewsroom von CORRECTIV können Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und weitere Hinweisgeber ihre Erfahrungen und Beobachtungen einbringen, natürlich auch anonym. CORRECTIV-Chefredakteur Justus von Daniels: „Wir wollen dazu Erfahrungen und Perspektiven aus dem ganzen Land zusammenführen. Der CrowdNewsroom ist ein großartiges Werkzeug, das uns hilft, Strukturen sichtbar zu machen, die sich in klassischen Recherchen oft erst spät oder gar nicht zeigen.“

Die eingehenden User-Beiträge bilden die Grundlage für gemeinsame Recherchen von DER SPIEGEL und CORRECTIV, die beide Medien fortlaufend veröffentlichen. Während CORRECTIV mit dem CrowdNewsroom Erfahrungen aus einer Vielzahl erfolgreicher Beteiligungsrecherchen einbringt, ergänzt der SPIEGEL die Auswertung durch seine Expertise in KI-gestützter Datenanalyse. Die beiden Medien werden gemeinsam auch mehr über die Produktion und Verbreitungswege der Medikamente und synthetischen Substanzen recherchieren. Geplant ist zudem, mit lokalen Partnern Debatten vor Ort anzustoßen. Der CrowdNewsroom und die ersten Beiträge zu „Zwischen Rezept und Rausch“ gehen am 9. Juni online:

DER SPIEGEL: “Medikamentenmissbrauch: Wenn Teenager zu Tilidin und Benzos greifen”

CORRECTIV-Themenseite: „Zwischen Rezept und Rausch“

Pressekontakte:

Guido Schmitz

SPIEGEL-Verlag

Unternehmenskommunikation

guido.schmitz@spiegel.de

Telefon: +49 40 3007 2163

Anna-Maria Wagner

CORRECTIV gGmbH

Presse und Strategische Kommunikation

anna-maria.wagner@correctiv.org

Telefon: +49 160 99 23 83 12

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