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TCO-Rechner von MATERNA vergleicht Kosten für virtuelle und physische Desktops

Dortmund (ots) - Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich der Umstieg auf virtuelle Desktops und wie viel lässt sich dadurch einsparen? Der IT-Dienstleister MATERNA GmbH hat jetzt ein Werkzeug entwickelt, das die Wirtschaftlichkeit (Total Cost of Ownership = TCO) von virtuellen Desktops im Vergleich zu herkömmlichen PCs berechnet. Mit dem TCO-Rechner können IT-Verantwortliche an ihre individuelle Situation angepasste Berechnungen durchführen, die sich an der Anzahl der zu administrierenden Desktops orientieren. Der werkzeuggestützte Vergleich basiert auf einer Gesamtkostenbetrachtung, die alle Kosten im Unternehmen berücksichtigt, die sich vor, während und nach der Nutzungszeit ergeben. Dazu gehören neben den reinen Anschaffungskosten auch die Reparatur- und Wartungskosten, die Energiekosten, die Entsorgung sowie einmalig anfallende Kosten beispielsweise für Schulungen und Speicherplatz. Der TCO-Rechner betrachtet den gesamten Zeitraum, so dass IT-Verantwortliche sinnvolle betriebswirtschaftliche Aussagen erhalten, die sich entweder nach der Nutzungsphase oder der Mitarbeitergruppe auswerten lassen.

Der TCO-Rechner ergänzt den VirtualisierungsCheck von MATERNA, so dass IT-Verantwortliche Virtualisierungsprojekte Schritt für Schritt umsetzen können. Der VirtualisierungsCheck ist ein Beratungspaket, das die IT-Landschaft in Bezug auf die Virtualisierbarkeit analysiert sowie Konsolidierungspotenziale für vorhandene Infrastrukturen und Anwendungen aufzeigt und bewertet.

Verschiedene Einsatzszenarien vergleichen

Der TCO-Rechner vergleicht vier verschiedene Modelle für Management und Betrieb von Arbeitsplätzen und richtet sich an IT-Verantwortliche, die die verschiedenen Management-Modelle vergleichen möchten. Dies sind unmanaged PCs, managed PCs, Server Based Computing und Desktop-Virtualisierung. Mit dem TCO-Rechner lassen sich auch gemischte Szenarien vergleichen und beispielsweise die Kostensituation errechnen, wenn Server Based Computing und Desktop-Virtualisierung kombiniert betrieben werden sollen.

1. Unmanaged PCs werden ohne den Einsatz von Software-Management-Tools administriert, wie dies zum Beispiel im Privatbereich der Fall ist.

2. Der Betrieb von managed PCs setzt die Nutzung von Server-basierten Automatisierungswerkzeugen voraus, beispielsweise für die Software-Verteilung.

3. Server Based Computing nutzt Terminal-Server-Technologien. Anwendungen und Programme werden als reine Bildschirmausgabe auf den Clients dargestellt. Die Vorteile: Die Technologie ist sehr flexibel und sicher. Der Nachteil: Es kann nicht jede Software eingesetzt werden, da diese Multiuser-fähig sein muss.

4. Bei der Desktop-Virtualisierung werden virtuelle Desktops eingesetzt, die zentral im Rechenzentrum vorgehalten werden. Desktop-Virtualisierung macht die Systeme hochflexibel und sie lässt sich vielseitig kombinieren. Je mehr Spielraum der Anwender allerdings erhält, desto höher fallen auch die Kosten aus. Die meisten Einsparungen sind daher grundsätzlich bei standardisierten Arbeitsplätzen erzielbar, die die gleichen Ansprüche an das System stellen und definierte Standard-Software nutzen.

Hintergrundinformation: Desktop-Virtualisierung

Bei der Desktop-Virtualisierung wird anstelle einer einzelnen Komponente oder Anwendung der komplette Desktop-PC im Rechenzentrum virtualisiert und zentral bereit gestellt. Dieses noch junge Konzept basiert auf den bereits etablierten Virtualisierungstechnologien. Die Desktop-Virtualisierung bietet eine Reihe von Vorteilen: So ist der persönliche Desktop schnell bereitgestellt, erzeugt kaum Vor-Ort-Aufwand beim Anwender und ist von überall erreichbar. Vorhandene Hardware lässt sich länger nutzen, neue Client-Hardware ist in der Regel kostengünstiger zu beschaffen und flexibler in der Auswahl. Updates und neue Software-Einführungen sind effektiver durchführbar. Auch in Punkto Sicherheit überzeugen virtuelle Desktops: die virtuellen Maschinen liegen isoliert im Rechenzentrum, Daten sind zentral gespeichert und auch Backups werden zentral durchgeführt.

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