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Reste verwerten leicht gemacht mit der Zu gut für die Tonne!-App – kostenlos und ohne Werbung

Reste verwerten leicht gemacht mit der Zu gut für die Tonne!-App – kostenlos und ohne Werbung
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Reste verwerten leicht gemacht mit der Zu gut für die Tonne!-App – kostenlos und ohne Werbung

Rund 75 Kilogramm Lebensmittel landen durchschnittlich pro Person und Jahr in deutschen Haushalten im Müll. Aber wie viel wirft jede und jeder selbst weg? Und wie lassen sich Reste besser verwerten? Dabei unterstützt die Zu gut für die Tonne!-App mit rund 800 Rezepten und praktischen Tipps ganz ohne Werbung oder Registrierung.

Bonn/Berlin, 21.07.2026 – Die Zu gut für die Tonne!-App ist der ideale Begleiter für alle, die Lebensmittel bewusst verwenden und Verschwendung aktiv reduzieren möchten. Die kostenlose App des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bietet rund 800 Rezepte für kreatives Kochen mit übrig gebliebenen Lebensmitteln. Mit dem integrierten Küchentagebuch lassen sich Lebensmittelabfälle messen und gezielt reduzieren. Die App ist für iOS (ab Version 13) und Android (ab Version 10) verfügbar, lässt sich auch im Browser nutzen und ist weitgehend barrierefrei gestaltet. Eine Registrierung ist nicht notwendig.

Für jeden Rest ein passendes Rezept

Das Herzstück der App sind die rund 800 Reste-Rezepte, die gemeinsam mit einer Ernährungswissenschaftlerin entwickelt wurden. Für die Rezeptsuche können bis zu drei Lebensmittel eingegeben werden. Die App schlägt dafür dann verschiedene Rezepte vor. Auf einer Merkliste können Favoriten für später gesammelt werden. Viele Rezepte sind flexibel angelegt, sodass das bereits vorhandenes Gemüse verwendet werden kann und nicht extra etwas zugekauft werden muss. So bleibt am Ende nichts mehr übrig: von Gemüse und Milchprodukten bis hin zu bereits Gekochtem wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Die Reste glänzen dann in einem Chinesischen Brat-Gemüsereis, einer Kartoffel-Tortilla mit grünen Bohnen oder einem Feta-Quark-Dip mit Paprika. Für die richtige Mengenplanung steht ein praktischer Portionsrechner zur Verfügung.

Das Küchentagebuch: Lebensmittelabfälle messen und reduzieren

Oft ist gar nicht bewusst, wie viele Lebensmittel im eigenen Haushalt tatsächlich im Müll landen. Das Küchentagebuch der Zu gut für die Tonne!-App macht genau das sichtbar: Art, Menge und Grund des Wegwerfens lassen sich einfach dokumentieren. Die App wertet die Daten aus und gibt personalisierte Tipps.

„Lebensmittel zu retten muss nicht kompliziert sein. Mit der App haben alle die Möglichkeit, ganz einfach und kostenlos aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen", fasst Alina Heber von der Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne! zusammen. Mehr Informationen zur App gibt es unter www.zugutfuerdietonne.de/app.

[Ein ausführliches Zitat für Ihre Audio-Beiträge können Sie hier herunterladen.]

Hintergrund

Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, 58 Prozent davon in Privathaushalten. Dazu zählt auch Unvermeidbares wie z. B. Obst- und Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher die Lebensmittelverschwendung reduzieren können, zeigt Zu gut für die Tonne! bereits seit 2012.

Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung adressiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) neben den privaten Haushalten auch die Sektoren Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie Außer-Haus-Verpflegung. Ein Pakt gegen Lebensmittelverschwendung mit dem Handel und eine Zielvereinbarung für die Außer-Haus-Verpflegung wurden bereits geschlossen. Die sektorenübergreifende Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten (KLAV), die bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) eingerichtet wurde, bietet praxisnahe Informations- und Schulungsangebote besonders für Unternehmen am Anfang der Lebensmittelversorgungskette an und treibt den Dialog an den Schnittstellen zwischen den Sektoren voran.

Pressekontakt:

Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne! 
 kontakt@zugutfuerdietonne.de

Weitere Pressemitteilungen unter: https://www.presseportal.de/nr/151507

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