USA zum 5. Mal in Serie Weltmeister: "Haben gesehen wie es aussieht, wenn die Amerikanerinnen ernst machen", deutscher Frauenbasketball "muss den Weg nach vorne bestreiten"
München (ots)
Die USA sind und bleiben das Nonplusultra im Frauenbasketball. Mit einem 97:79 sichert sich das Team von Kara Lawson den 12. Weltmeistertitel und den 5. am Stück - nicht zuletzt dank einer Leistungsexplosion im 3. Viertel (30:12), oder vielmehr: einer Implosion der Französinnen. MagentaSport-Experte Per Günther: "Das ist eine Implosion. Die Halbzeit war nur eine kurze Unterbrechung in dieser fortlaufenden Schreckensperiode. Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, dass die französische Mannschaft so ihre Identität verliert, ihre Aggressivität, ihr Reboundverhalten, ihren Druck am Ball, ihre Ausstrahlung. Das war wirklich heftig. Es waren erst kleine Fehler - dieses Zurücklaufen, dieses Abgeben von Punkten im Fastbreak. Dann im 3. Viertel war es wirklich blutleer. Wir haben uns nicht gefragt, wir haben gesagt: Die Amerikanerinnen haben keinen Schalter mehr. So wie sie aufgetreten sind, so sind sie. Das war falsch."
Für die DBB-Frauen zerplatzt der Medaillentraum vor eigenem Publikum jäh. Statt Bronze gibt es im Spiel um Platz 3 gegen Spanien mit einem 58:81 die nächste klare Pleite binnen gut 24 Stunden und Tränen nach dem Spiel. "Scheiße. Es ist einfach total enttäuschend", bedauert Frieda Bühner. "Wir hatten diese große Chance und haben sie nicht genutzt. Das ist irgendwie schade. Wir sind unter den 4 besten Teams. Und da das eine Team zu sein, das keine Medaille kriegt, Ich weiß gar nicht, ob ich da gerade so viele Worte habe. Das ist ja...doof."
Trotz schwachem Beginn mit zwischenzeitlichem 9:22-Rückstand kämpfte sich Deutschland im 2. Viertel nochmal stark heran. Am Ende bleibt aber der Schmerz, den man mitnehmen müsse, findet Leonie Fiebich: "Gerade darf es wehtun. Es muss auch wehtun. Wir müssen den Schmerz mitnehmen, um besser zu werden. Wir haben heute gesehen, wir haben gestern gesehen, dass wir nicht gut genug sind, um um eine Medaille mitzuspielen, um eine Medaille zu gewinnen. Das ist unser großes Ziel und da müssen wir besser werden. Als Team, aber auch als Einzelspielerinnen."
Bundestrainer Olaf Lange schaut nach vorne: "Es ist ein großer Erfolg für uns, im Halbfinale gewesen zu sein. Ich hatte mir erhofft, dass wir ein bisschen näher dran sind. Aber unser Motto ist immer weiter, immer weiter. Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns über die nächsten Monate, 1-2 Jahre weiterentwickeln, um dann irgendwann mal eine Medaille gewinnen zu können."
Auch beim 3x3 EuroCup war für die deutschen Teams nichts zu holen. Die Männer um Lennart Schulz, Sidi Beikame, Denzel Agyeman und Fabian Giessmann scheitern bereits im Viertelfinale 14:16 gegen die Niederlande.
Bei den Frauen, um Laura Zolper, Laura Pillerso, Anna Degbeo und Olympiasiegerin Marie Reichert lief es ebenfalls nicht besser. Beim 9:17 im Viertelfinale gegen Slowenien fand man offensiv kein Mittel und blieb unter 10 Punkten.
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom Finaltag bei der Frauen-Basketball-WM mit dem Spiel um Platz 3 der DBB-Frauen gegen Spanien sowie dem Finale zwischen Titelverteidiger USA und Frankreich. Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle angeben. Ab dem 24. September geht die neue Euro-League-Saison wieder los. Ab 18.45 Uhr tritt der FC Bayern bei Hapoel Tel Aviv an.
Frauen Basketball-WM 2026 | Finale: USA - Frankreich 97:79 - "Haben gesehen wie es aussieht, wenn die Amerikanerinnen ernst machen"
Aus! Die USA untermauern ihre absolute Vormachtstellung im Frauenbasketball und sichern sich den fünften-WM-Titel in Folge. Der Clip zu den Szenen nach Spielende: clipro.tv/player?publishJobID=aWVJV1JKTWtGa3dmeGdQdzNTVHZyei9sWGVVZFFhaktIdDRXNmZNS3ZzUT0=
Jackie Young wird "Player of the Game" im Finale, Breanna Stewart MVP des Turniers - und die USA bekommen den Pokal! Der Clip zur Siegerehrung: clipro.tv/player?publishJobID=bzNXdnozTCtJcGw4c1gwb3BaeS9xQUdMV0lPT0xJLzNNMEdiOGFqckh2az0=
Per Günther, MagentaSport-Experte: "Anfang des 2. Viertels sind die Französinnen mit 14 Punkten vorne. Dann gab es einen Punkt Anfang des 4. Viertels, wo es 20 hätten sein können. Das sind 35 Punkte in knapp 15 Minuten. Das ist eine Implosion. Die Halbzeit war nur eine kurze Unterbrechung in dieser fortlaufenden Schreckensperiode. Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, dass die französische Mannschaft so ihre Identität verliert, ihre Aggressivität, ihr Reboundverhalten, ihren Druck am Ball, ihre Ausstrahlung. Das war wirklich heftig. Es waren erst kleine Fehler - dieses Zurücklaufen, dieses Abgeben von Punkten im Fastbreak. Dann im 3. Viertel war es wirklich blutleer. Wir haben uns nicht gefragt, wir haben gesagt: Die Amerikanerinnen haben keinen Schalter mehr. So wie sie aufgetreten sind, so sind sie. Das war falsch. Sie haben gesagt: Wir sind 14 hinten, jetzt machen wir den Schalter an und haben fast auf jeder Position dominiert. Die Bank stand die ganze 2. Halbzeit durch. Es wurde getanzt, es wurde geschrien, es wurde geflext. All diese Dinge, von denen wir nichts erahnt haben. Dann haben wir gesehen, wie es dann leider wieder aussieht, wenn die Amerikanerinnen ernst machen. Wir erleben leider einen weiteren Blowout, wo in der 2. Halbzeit der Sieger die komplette Zeit feststand."
Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=WWpQb01qeVhvYkRnR3hmT1pGd1VjckJ2TFltaWRmNWZySVd0YVFiZVhIND0=
Die Zukunft des deutschen Frauenbasketballs: "Müssen den Weg nach vorne bestreiten"
Per Günther, MagentaSport-Experte, zur Zukunft des Frauenbasketballs in Deutschland: "Das gute an diesem Punkt ist: Ich bin nur ein Moderator und ich bin nur für heiße Luft verantwortlich. Für Erlösung und für große Strukturreformation reicht es bei mir nicht. Ich hoffe, es wird so angegangen. Ich bin ja leider immer so ein bisschen desillusioniert, weil ich immer die Herrenbrille aufgehabt habe. Da habe ich den WM-Titel verfolgt. Dann weiß ich, dass das einzige, was sich bei uns in Hamburg leider verändert, ist, dass die Wartelisten länger geworden sind. Dass da nicht nur 5 Namen draufstehen, sondern 10. Ich hoffe, dass schlauere Leute als ich es sind, Lösungen finden, wie wir Platz- und Trainerkapazitäten und all diese schönen Dinge, dass wir dafür sorgen, dass auch die ganzen Mädchen, die jetzt Bock haben und morgen sagen: Hey, wo kann ich hier in Berlin oder wo kann ich hier in Buxtehude Basketball spielen? Dass sie einen Ort finden, wo sie das tun können."
Ireti Amojo, MagentaSport-Expertin, zur Zukunft des deutschen Frauenbasketballs: "Wenn wir da ganz kurz einmal abbiegen wollen: Man hätte vor 5 Jahren anfangen müssen, damit man jetzt sagen kann: Wir nutzen das Momentum der WM und sehen zu, dass all diese neuen Kids, die jetzt Basketballfans sind, irgendwo in Vereinen in ganz Deutschland Basketball spielen können. Wir sind zu spät. Wir haben die Strukturen nicht, um dieses Interesse aufzufangen und allen basketballfaszinierten Kindern unter perfekten Trainingsbedingungen die Möglichkeit zu geben, zur neuen Leonie Fiebich oder Nyara Sabally heranzuwachsen. Aber das Schöne ist ja: Wir sehen jetzt, dass auch Frauenbasketball in Deutschland Relevanz hat. Die Hallen waren voll. Es gibt genügend Leute, die sagen: Dieser Sport ist geil. Wir wollen zuschauen, wir wollen tollen Basketball sehen. Wir wollen vielleicht auch in Vereinen spielen. Die Arbeit beginnt eigentlich jetzt. Das war so ein bisschen der Beweis, den wir alle brauchten. Es wird immer schnell abgetan und gesagt: Frauenbasketball interessiert ja niemanden in Deutschland. Jetzt haben wir gesehen, dass der Frauenbasketball in Deutschland Leute interessiert. Jetzt müssen wir schauen. Wir haben schon ein paar Hebel, wie wir an den Strukturen arbeiten wollen, wie wir Strukturen in Deutschland verbessern wollen. Auch das darf nicht das Ende sein. Auch darauf müssen wir aufbauen und dann die nächsten Wellen der Weiterentwicklung anstoßen. Jetzt müssen wir erstmal stabilisieren. Dann muss die Bundesliga ein bisschen größer werden. Mithat (Demirel) hat ja in der Halbzeit eine Idee gehabt, wie man vielleicht mehr Commitment aus der BBL für Frauenbasketball bekommen könnte. Das wäre so ein Hebel. Es gibt viele verschiedene Hebel. Wir sind dran als Liga. Die Vereine sind committed, sich an die Standards zu halten und mitzuprofessionalisieren. Und jetzt müssen wir den Weg nach vorne bestreiten."
Link zu den Aussagen: clipro.tv/player?publishJobID=a0F1d0JYd3RpaGRNMVdUZGRQZGVDNEJkczFTVHlyRTdGbVJGeloxZVBmdz0=
DBB-Vize Demirel im Interview: "Das ist die beste WM, die man je hatte"
Mithat Demirel, DBB-Vizepräsident, in der Halbzeitpause über die Erwartungen an die USA: "Diese Erwartungshaltung, wir haben beide gespielt, wir wissen, wie das ist, bis sich eine Mannschaft richtig findet. Diese WM ist sensationell. Ich glaube, das ist die beste WM, die man je hatte. Hier haben sich einige geärgert, dass es nur 3-4 Tage Vorbereitung gab für die WNBA-Spielerinnen. Ich finde es super, dass sie überhaupt da sind, dass das inzwischen bei der NBA anerkannt wird, dass diese FIBA-Weltmeisterschaften einen sehr, sehr hohen Stellenwert haben. Das ist toll, so viele Spielerinnen da zu haben. Es ist klar, dass es nicht sofort flutscht, auch nicht im Laufe des Turniers alles super funktioniert. Aber die Umstände sind für alle Teams gleich. Die Teams machen das hervorragend. Auch die Coaching Staffs, die aus so einer WNBA-Saison hierherkommen. Ich finde es generell eine sensationelle Weltmeisterschaft."
...ob bei ihm nach dem 4. Platz der DBB-Frauen der Stolz überwiegt: "Auf jeden Fall! Die Frauen werden noch ein bisschen brauchen, um das zu realisieren. Bei uns war das nach diesem superstarken Spiel gegen Belgien. Das war ein großartiger Erfolg für unsere Mannschaft. Die Belgierinnen kommen als Doppel-Europameister und wir nach diesem schweren Start gegen Spanien. Wir haben ein fast perfektes Spiel gegen Belgien gespielt. Alles, was danach kam, wäre ein Bonus gewesen. Aber unsere Frauen haben das echt sehr, sehr gut gemacht. Natürlich fließt dann auch die ein oder andere Träne nach dem Spiel. Das ist immer schwierig, als Sportler mit so einer Niederlage aus dem Turnier zu gehen. Aber im Großen und Ganzen war das eine großartige Weltmeisterschaft, mit 235.000 verkauften Tickets, 82 Ländern, was alles noch neben der Weltmeisterschaft für Frauenbasketball lief. Vor 5 Jahren fing diese Planung an, auch mithilfe des Kanzleramts, mit dem Berliner Senat, mit der FIBA und als ausführende Kraft der Deutsche Basketballverband. Wirklich ganz, ganz großartige Arbeit. Großen Dank an alle Mitarbeiter, die da mitgeholfen haben."
...hat noch ein "aber": "Wenn man sich die Karrierewege der Frauen anschaut, ich möchte nicht sagen, ist das Zufall. Aber es ist schon viel einfach so gelaufen. Ich bin noch nicht so lange so tief drin im Frauenbasketball. Ich finde das sehr, sehr erstaunlich, wie wir so viele Spielerinnen auf dem Niveau haben. Wenn man sich die Struktur in der Basketball-Bundesliga anschaut, wird diese Struktur nicht helfen, dass wir in den nächsten 10 Jahren weiterhin Spielerinnen bekommen. Da müssen wir sehr viel in Zusammenarbeit mit den Vereinen machen. Da sind wir auch dran. Ich sage es einfach: Es spricht nichts dagegen, dass die Männer-Bundesligisten mehr in diesem Bereich machen, ihre Ressourcen und diese Strahlkraft nutzen. ALBA hat es vorgemacht. Klar sind nicht alle Vereine wie ALBA, die sich das in so einer Großstadt erlauben können. Aber ich glaube, wir brauchen mehr Standorte, wir brauchen mehr Teams. Wir brauchen mehr Klubs, die mehr für den Frauenbasketball tun. Das müssen wir in den nächsten Jahren angehen und das werden wir auch tun."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dUtXRkRrYUlGT2FvdHVoQ1hXc3J4S0l5Z1hsdlMwN3htM01NYitvS09XND0=
Spiel um Platz 3: Deutschland - Spanien 58:81 - "Das eine Team ohne Medaille zu sein, ist doof"
Spanien feiert, Tränen beim deutschen Team: Die Szenen nach Spielende im Clip: clipro.tv/player?publishJobID=YVQ0VGJHbHlKdnk1QWhDWTFUR092ekR6cEtQWTZqR1RnZERaOWFFcHBhQT0=
Spanien jubelt über Bronze! Die Mediallenvergabe im Clip: clipro.tv/player?publishJobID=Z2pDWUVYZittaFNRWVRBYytyYTZKYWxNSWx1OHVJRUh0b1pkVVlVU3M2TT0=
Frieda Bühner, 6 Punkte, ein Rebound gegen Spanien: "Scheiße. Es ist einfach total enttäuschend. Wir hatten diese große Chance und haben sie nicht genutzt. Das ist irgendwie schade. Wir sind unter den 4 besten Teams. Und da das eine Team zu sein, das keine Medaille kriegt, Ich weiß gar nicht, ob ich da gerade so viele Worte habe. Das ist ja...doof."
...ob sie schon stolz auf das Turnier sein kann: "Gerade ist es schwierig. Leo hat Recht. Wir müssen uns an dieses Gefühl erinnern und wissen, wie doof es sich anfühlt, das letzte Spiel zu verlieren und so knapp an einer Medaille vorbeizugehen. Vielleicht waren wir heute auch nicht soweit. Vielleicht waren wir dieses Turnier nicht soweit. Vielleicht sind wir es nächstes Jahr. Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das ist schwierig, das gerade zu sehen. Aber vielleicht in einer Woche oder zwei können wir das ein bisschen mehr sehen und sind beim nächsten Turnier bereit."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RnJjdWd4enlydFVsVUtZYkhza0xXSnZGcHNmY3lhQk1odWVXS2phdis5UT0=
Leonie Fiebich, 10 Punkte, 7 Rebounds, 2 Assists gegen Spanien, mit Tränen in den Augen im Interview: "Das ist viel Enttäuschung, viel Frust. Natürlich auch irgendwie Stolz. Aber es schmerzt einfach gerade. Es ist tough."
...was man Positives aus dem Turnier mitnehmen kann: "Gerade darf es wehtun. Es muss auch wehtun. Wir müssen den Schmerz mitnehmen, um besser zu werden. Wir haben heute gesehen, wir haben gestern gesehen, dass wir nicht gut genug sind, um um eine Medaille mitzuspielen, um eine Medaille zu gewinnen. Das ist unser großes Ziel und da müssen wir besser werden. Als Team, aber auch als Einzelspielerinnen. Deswegen muss der Schmerz gerade mitgenommen werden."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=azZOZ0toUXVTWUVvRjQ3NWhUNjFqbWY5ajlxNndBcUdQUFByK1crSzd5OD0=
Olaf Lange, Bundestrainer: "Im Moment fühlt es sich nicht so gut an. Wir haben in den letzten beiden Spielen sehr deutlich verloren. Ich habe mir erhofft, dass wir ein bisschen näher dran sind. Aber die direkte Erfahrung zeigt, dass wir in Bezug auf die absolute Weltspitze - Spanien/Frankreich - noch ein bisschen hinten dran sind. Aber wir haben in beiden Spielen über der Halbzeit - gegen Frankreich bis ins 4. Viertel - mithalten können. Wir sind nicht mehr so weit weg wie wir mal waren. Für mich geht es um Wachstum und die Weiterentwicklung. Es ist ein großer Erfolg für uns, im Halbfinale gewesen zu sein. Ich hatte mir erhofft, dass wir ein bisschen näher dran sind. Aber unser Motto ist immer weiter, immer weiter. Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns über die nächsten Monate, 1-2 Jahre weiterentwickeln, um dann irgendwann mal eine Medaille gewinnen zu können."
...was man aus dem Turnier mitnehmen kann: "Wir müssen in unserer Verteidigung besser werden, besonders gegen aggressive Guards. Das war heute sehr schwierig, auch gegen Frankreich. Insgesamt unsere Fähigkeit, offensiv Vorteile zu erschaffen und zu kreieren, müssen wir verbessern, weil wir auf beiden Seiten heute hinten dran waren, weniger Ballverluste. Aber das kann alles über mehr Zeit zusammen wachsen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MExWRU8yeEhPcytZdU1tdkFIZ3JXRVlRUlhVVmxrWCtnT092Nnp3Q25OST0=
Per Günther, MagentaSport-Experte: "Deutschland hat in der 2. Halbzeit 20 Punkte gemacht. Das reicht einfach auf dem Niveau nicht. Die gute Nachricht: Es gibt Potentiale, die du recht schnell schöpfen kannst. Nyara (Sabally) hat zwei Würfe in der 2. Halbzeit bekommen. Sie hat im Spiel 6/7 getroffen. Da ist der Ball nicht oft genug hingegangen. An den Lineups kannst du ein bisschen drehen und wenden. Aber das ist erstmal Zukunftsmusik. Fakt ist: Heute hat Deutschland gegen eine Spielerin verloren. Iyana Martín hat ihre 30 Minuten Spielzeit mit 30 Punkten gewonnen. Das ist beeindruckend. Für mich ist das große Problem, dass du 9 Assists hast. Da hätte für mich 30 Punkte und 2 Assists stehen können. Das wäre für die deutsche Mannschaft deutlich besser gewesen. Da gibt es heute Dinge, die du nicht verteidigen kannst, die quasi unmöglich zu verteidigen sind. Dann gibt es Dinge, die du auf jeden Fall verteidigen kannst. Sie zu ihrer starken linken Hand einzuladen, tief in die Zone zu penetrieren, durch super softe Pick-and-Roll-Verteidigung, ist für mich ein Stück weit Berufsvergehen. Aber das ist jetzt auch alles egal. Das ist eine Ausnahmespielerin. Die hat Deutschland jetzt das zweite Mal gesehen. Sie werden versuchen, wenn sie sie in der Zukunft sehen - und sie werden sie immer wieder sehen - dass sie Möglichkeiten finden, ihre Kreise einzuengen. Aber heute war sie auch einfach von einem anderen Planeten."
Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=U0dxL040RGVhNHo1N0VIL2VJblRmbzJLL2lPUzdhaWdDTG1ITTFNdjY2cz0=
Eurocup 3x3 Basketball in Antwerpen
Viertelfinale der Herren: Deutschland - Niederlande 14:16
Link zu den Highlights des Spiels:
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Viertelfinale der Frauen: Deutschland - Slowenien 9:17
Link zu den Highlights des Spiels:
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Basketball live bei MagentaSport und MagentaTV im Überblick
Frauen Basketball WM 2026 | Finale
Sonntag, 13.09.2026
ab 19.30 Uhr: Frankreich - USA
EuroLeague Supercup
Freitag, 18.09.2026
ab 15.45 Uhr: Olympiakos Piräus - Fenerbahce Istanbul
ab 18.45 Uhr: Dubai Basketball - Real Madrid
Samstag, 19.09.206ab 15.45 Uhr: Spiel um Platz 3
ab 18.45 Uhr: Finale
EuroLeague | 1. Spieltag
Donnerstag, 24.09.2026
ab 17.45 Uhr: Dubai Basketball - Real Madrid
ab 18.45 Uhr: Hapoel Tel Aviv - FC Bayern München
ab 19.30 Uhr: EuroLeague-Konferenz
ab 19.45 Uhr: Roter Stern Belgrad - Zalgiris Kaunas
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