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DBB-Frauen verpassen bei der Heim-WM Bronze: "Wir müssen den Schmerz mitnehmen, um besser zu werden"

München (ots)

Der Traum von der Medaille zerplatzt jäh für die DBB-Frauen. Statt Bronze gab es im Spiel um Platz 3 gegen Spanien mit einem 58:81 die nächste klare Pleite binnen gut 24 Stunden und Tränen nach dem Spiel. "Scheiße. Es ist einfach total enttäuschend", bedauert Frieda Bühner. "Wir hatten diese große Chance und haben sie nicht genutzt. Das ist irgendwie schade. Wir sind unter den 4 besten Teams. Und da das eine Team zu sein, das keine Medaille kriegt, Ich weiß gar nicht, ob ich da gerade so viele Worte habe. Das ist ja...doof."

Trotz schwachem Beginn mit zwischenzeitlichem 9:22-Rückstand kämpfte sich Deutschland im 2. Viertel nochmal stark heran. Am Ende bleibt aber der Schmerz, den man mitnehmen müsse, findet Leonie Fiebich: "Gerade darf es wehtun. Es muss auch wehtun. Wir müssen den Schmerz mitnehmen, um besser zu werden. Wir haben heute gesehen, wir haben gestern gesehen, dass wir nicht gut genug sind, um um eine Medaille mitzuspielen, um eine Medaille zu gewinnen. Das ist unser großes Ziel und da müssen wir besser werden. Als Team, aber auch als Einzelspielerinnen."

Bundestrainer Olaf Lange schaut nach vorne: "Es ist ein großer Erfolg für uns, im Halbfinale gewesen zu sein. Ich hatte mir erhofft, dass wir ein bisschen näher dran sind. Aber unser Motto ist immer weiter, immer weiter. Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns über die nächsten Monate, 1-2 Jahre weiterentwickeln, um dann irgendwann mal eine Medaille gewinnen zu können."

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom Spiel um Platz 3 der DBB-Frauen bei der Basketball-WM gegen Spanien. Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle angeben. Ab dem 24. September geht die neue Euro-League-Saison wieder los. Ab 18.45 Uhr tritt der FC Bayern bei Hapoel Tel Aviv an.

Frauen Basketball-WM 2026 | Halbfinale: Deutschland - Spanien 58:81 - "Das eine Team ohne Medaille zu sein, ist doof"

Spanien feiert, Tränen beim deutschen Team: Die Szenen nach Spielende im Clip: clipro.tv/player?publishJobID=YVQ0VGJHbHlKdnk1QWhDWTFUR092ekR6cEtQWTZqR1RnZERaOWFFcHBhQT0=

Spanien jubelt über Bronze! Die Mediallenvergabe im Clip: clipro.tv/player?publishJobID=Z2pDWUVYZittaFNRWVRBYytyYTZKYWxNSWx1OHVJRUh0b1pkVVlVU3M2TT0=

Frieda Bühner, 6 Punkte, ein Rebound gegen Spanien: "Scheiße. Es ist einfach total enttäuschend. Wir hatten diese große Chance und haben sie nicht genutzt. Das ist irgendwie schade. Wir sind unter den 4 besten Teams. Und da das eine Team zu sein, das keine Medaille kriegt, Ich weiß gar nicht, ob ich da gerade so viele Worte habe. Das ist ja...doof."

...ob sie schon stolz auf das Turnier sein kann: "Gerade ist es schwierig. Leo hat Recht. Wir müssen uns an dieses Gefühl erinnern und wissen, wie doof es sich anfühlt, das letzte Spiel zu verlieren und so knapp an einer Medaille vorbeizugehen. Vielleicht waren wir heute auch nicht soweit. Vielleicht waren wir dieses Turnier nicht soweit. Vielleicht sind wir es nächstes Jahr. Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das ist schwierig, das gerade zu sehen. Aber vielleicht in einer Woche oder zwei können wir das ein bisschen mehr sehen und sind beim nächsten Turnier bereit."

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RnJjdWd4enlydFVsVUtZYkhza0xXSnZGcHNmY3lhQk1odWVXS2phdis5UT0=

Leonie Fiebich, 10 Punkte, 7 Rebounds, 2 Assists gegen Spanien, mit Tränen in den Augen im Interview: "Das ist viel Enttäuschung, viel Frust. Natürlich auch irgendwie Stolz. Aber es schmerzt einfach gerade. Es ist tough."

...was man Positives aus dem Turnier mitnehmen kann: "Gerade darf es wehtun. Es muss auch wehtun. Wir müssen den Schmerz mitnehmen, um besser zu werden. Wir haben heute gesehen, wir haben gestern gesehen, dass wir nicht gut genug sind, um um eine Medaille mitzuspielen, um eine Medaille zu gewinnen. Das ist unser großes Ziel und da müssen wir besser werden. Als Team, aber auch als Einzelspielerinnen. Deswegen muss der Schmerz gerade mitgenommen werden."

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=azZOZ0toUXVTWUVvRjQ3NWhUNjFqbWY5ajlxNndBcUdQUFByK1crSzd5OD0=

Olaf Lange, Bundestrainer: "Im Moment fühlt es sich nicht so gut an. Wir haben in den letzten beiden Spielen sehr deutlich verloren. Ich habe mir erhofft, dass wir ein bisschen näher dran sind. Aber die direkte Erfahrung zeigt, dass wir in Bezug auf die absolute Weltspitze - Spanien/Frankreich - noch ein bisschen hinten dran sind. Aber wir haben in beiden Spielen über der Halbzeit - gegen Frankreich bis ins 4. Viertel - mithalten können. Wir sind nicht mehr so weit weg wie wir mal waren. Für mich geht es um Wachstum und die Weiterentwicklung. Es ist ein großer Erfolg für uns, im Halbfinale gewesen zu sein. Ich hatte mir erhofft, dass wir ein bisschen näher dran sind. Aber unser Motto ist immer weiter, immer weiter. Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns über die nächsten Monate, 1-2 Jahre weiterentwickeln, um dann irgendwann mal eine Medaille gewinnen zu können."

...was man aus dem Turnier mitnehmen kann: "Wir müssen in unserer Verteidigung besser werden, besonders gegen aggressive Guards. Das war heute sehr schwierig, auch gegen Frankreich. Insgesamt unsere Fähigkeit, offensiv Vorteile zu erschaffen und zu kreieren, müssen wir verbessern, weil wir auf beiden Seiten heute hinten dran waren, weniger Ballverluste. Aber das kann alles über mehr Zeit zusammen wachsen."

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MExWRU8yeEhPcytZdU1tdkFIZ3JXRVlRUlhVVmxrWCtnT092Nnp3Q25OST0=

Per Günther, MagentaSport-Experte: "Deutschland hat in der 2. Halbzeit 20 Punkte gemacht. Das reicht einfach auf dem Niveau nicht. Die gute Nachricht: Es gibt Potentiale, die du recht schnell schöpfen kannst. Nyara (Sabally) hat zwei Würfe in der 2. Halbzeit bekommen. Sie hat im Spiel 6/7 getroffen. Da ist der Ball nicht oft genug hingegangen. An den Lineups kannst du ein bisschen drehen und wenden. Aber das ist erstmal Zukunftsmusik. Fakt ist: Heute hat Deutschland gegen eine Spielerin verloren. Iyana Martín hat ihre 30 Minuten Spielzeit mit 30 Punkten gewonnen. Das ist beeindruckend. Für mich ist das große Problem, dass du 9 Assists hast. Da hätte für mich 30 Punkte und 2 Assists stehen können. Das wäre für die deutsche Mannschaft deutlich besser gewesen. Da gibt es heute Dinge, die du nicht verteidigen kannst, die quasi unmöglich zu verteidigen sind. Dann gibt es Dinge, die du auf jeden Fall verteidigen kannst. Sie zu ihrer starken linken Hand einzuladen, tief in die Zone zu penetrieren, durch super softe Pick-and-Roll-Verteidigung, ist für mich ein Stück weit Berufsvergehen. Aber das ist jetzt auch alles egal. Das ist eine Ausnahmespielerin. Die hat Deutschland jetzt das zweite Mal gesehen. Sie werden versuchen, wenn sie sie in der Zukunft sehen - und sie werden sie immer wieder sehen - dass sie Möglichkeiten finden, ihre Kreise einzuengen. Aber heute war sie auch einfach von einem anderen Planeten."

Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=U0dxL040RGVhNHo1N0VIL2VJblRmbzJLL2lPUzdhaWdDTG1ITTFNdjY2cz0=

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Samstag, 19.09.206ab 15.45 Uhr: Spiel um Platz 3

ab 18.45 Uhr: Finale

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Donnerstag, 24.09.2026

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Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24

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