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Abbott's Volt[TM] Pulsed Field Ablation System zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen ist jetzt in Deutschland verfügbar

Wiesbaden (ots)

  • Das Volt[TM] Pulsed Field Ablation (PFA)-System von Abbott ist eine moderne Technologie, die Patient:innen eine neue, innovative Behandlungsoption bei Vorhofflimmern (AFib) bietet, einer der häufigsten Herzrhythmusstörungen.[1]
  • Die Behandlung mit Abbotts Volt PFA System kann unter bewusster Sedierung durchgeführt werden, was unter anderem die Erholungszeit verkürzt - ein bedeutender Fortschritt für die rund 2 Millionen Menschen in Deutschland, die mit Vorhofflimmern leben.

Abbott gab bekannt, dass das Volt[TM] Pulsed Field Ablation (PFA) System ab jetzt in Deutschland verfügbar ist. Die innovative Technologie bietet eine neue Behandlungsoption für Vorhofflimmern, eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen, die durch unregelmäßige elektrische Aktivität in den Herzvorhöfen entsteht.[1]

Volt ergänzt das führende Elektrophysiologie-Portfolio von Abbott um ein All-in-One-Produkt. Ärzt:innen können damit sicher kartieren, stimulieren und veröden - alles mit demselben Katheter. Das patentierte "Balloon-in-Basket"-Design erleichtert die Handhabung und sorgt dafür, dass die Energie direkt und effizient auf das Zielgewebe übertragen wird, um die unregelmäßigen Herzsignale zu stoppen.

In Deutschland leben Schätzungen zufolge rund 2 Millionen Menschen mit Vorhofflimmern.[2] Das Risiko für Schlaganfälle steigt dadurch um das Drei- bis Fünffache.[3] Etwa zwei von fünf Patient:innen mit AFib entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Herzschwäche.[4] Wenn Medikamente und andere Behandlungsoptionen nicht ausreichen, nehmen viele Patient:innen minimalinvasive Herzkatheter-Ablationen in Anspruch, um die Erkrankung wirksam zu behandeln, indem unregelmäßige Herzrhythmen gestoppt werden.

Das Volt PFA System von Abbott bietet eine Lösung, die sowohl Abläufe effizienter gestaltet als auch die Behandlungsergebnisse verbessert.[5] Patient:innen, die sich einer minimalinvasiven Ablation mit dem Volt PFA Katheter unterziehen, können statt unter Vollnarkose auch unter bewusster Sedierung behandelt werden. Die Folge können kürzere Eingriffe und schnellere Erholungszeiten sein. Das Volt PFA System reduziert zudem die Strahlenbelastung (Fluoroskopie) und begrenzt die Zerstörung roter Blutkörperchen (Hämolyse).

Volt wurde entwickelt, um die Einschränkungen herkömmlicher thermischer Ablationstherapien - durch extreme Hitze oder Kälte - zu überwinden. Das System erhielt 2025 die CE-Kennzeichnung und nutzt hochenergetische elektrische Impulse, um krankhaftes Herzgewebe präzise zu behandeln. So wird das Risiko von Schäden an umliegenden Strukturen wie der Speiseröhre oder Blutgefäßen minimiert.

Das Volt PFA System kombiniert einen Balloon-in-Basket-Katheter mit dem modernen Herz-Mapping-System EnSite[TM] X EP von Abbott. Dieses ermöglicht Ärzt:innen, den Katheter im Herzen zu visualisieren und präzise zu positionieren, was zu noch genaueren Ablationen führen kann. Das ballonartige Design des Katheters sorgt für eine effiziente Energieübertragung auf das Gewebe und verbessert die Art und Weise, wie der Katheter Narben erzeugt, um die unregelmäßigen Herzsignale zu unterbrechen.

Diese Innovation stellt einen wichtigen Fortschritt in Sachen Patientensicherheit und Effizienz dar, da Kartierung, Stimulation und Ablation mit einem einzigen Katheter möglich sind und die Abläufe des Eingriffs optimiert werden.

"Nach einer Reihe von Volt-Eingriffen in unserem Zentrum sehen wir das System sehr positiv", sagt Dr. med. Torsten Becker, Leitender Arzt Elektrophysiologie, Medizinische Klinik 1[6], Rheinland Klinikum Neuss Lukaskrankenhaus. "Es ist einfach zu handhaben und ermöglicht effiziente und sichere PVI-Verfahren bei gleichzeitig hohem Patientenkomfort. Da wir das Volt PFA fast ausschließlich mit Abbotts 3D-Mapping-System einsetzen, erhalten wir wertvolle Zusatzinformationen über das Ausmaß der Vorhoferkrankung unserer Patienten und können weitere therapeutische Optionen in Betracht ziehen."

"Das Volt PFA System baut auf Abbotts führendem Elektrophysiologie-Portfolio auf und bietet eine All-in-One-Lösung, mit der Ärzte kartieren, stimulieren und veröden können - alles mit demselben Katheter", sagt Dirk Hirche, Regional Director Central Europe, Abbott Electrophysiology. "Im Vergleich zu herkömmlichen PFA-Systemen kann es die Wahrscheinlichkeit von Folgeablationen reduzieren und das Risiko von Komplikationen minimieren. Wir sind stolz, dass wir diese Technologie auf die nächste Stufe gebracht haben - immer mit Blick auf das Wohl der Patienten."

Über Abbott:

Abbott ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen, das Menschen in allen Lebensphasen zu einem besseren Leben verhilft. Unser Portfolio an lebensverändernden Technologien umfasst das gesamte Spektrum des Gesundheitswesens mit führenden Unternehmen und Produkten in den Bereichen Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und generische Markenarzneimittel. Unsere 115 000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten für Menschen in mehr als 160 Ländern. In Deutschland ist Abbott seit über 50 Jahren mit einer breiten Palette an Health-Technology-Produkten und -Dienstleistungen vertreten, unter anderem in den Bereichen Diagnostika und Medizinprodukte. Das Unternehmen beschäftigt in der Bundesrepublik knapp 4 000 Mitarbeitende an acht Standorten. Unter anderem verfügt Abbott über Produktionsstätten in Wiesbaden, Jena und Neustadt am Rübenberge. Am Hauptstandort in Wiesbaden befindet sich darüber hinaus das European Distribution Center.

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Quellen:

1 https://academic.oup.com/eurheartj/article/45/36/3314/7738779?login=false

2 Cheng et al. Global burden of atrial fibrillation/atrial flutter and its attributable risk factors from 1990 to 2021 Global burden of atrial fibrillation/atrial flutter and its attributable risk factors from 1990 to 2021 | EP Europace | Oxford Academic

3 The Burden of Stroke in Europe. 2.3 Atrial fibrillation | The Burden of Stroke in Europe Report

4 Heart failure, not stroke is the most common complication of atrial fibrillation. The BMJ Group. Heart failure, not stroke is the most common complication of atrial fibrillation - BMJ Group

5 https://ots.de/qHokLj

6 Medizinische Klinik 1 (Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin)

Pressekontakt:

Public Affairs, Press and Media:
Jesse George und Astrid Tinnemans
publicaffairs.dach@abbott.com
www.de.abbott/media-center.html

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