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Presseeinladung: Eröffnung Muster-Pavillon aus Recyclingbeton auf dem Gelände der Bayernkaserne, 15. Juli 2021, 10.00 Uhr

Presseeinladung: Eröffnung Muster-Pavillon aus Recyclingbeton auf dem Gelände der Bayernkaserne, 15. Juli 2021, 10.00 Uhr
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Studierende der Hochschule München bauten in diesem Semester einen 20 Quadratmeter großen Pavillon aus Recyclingbeton auf dem Gelände der Bayernkaserne. Das Projekt soll die Einsatzmöglichkeiten des nachhaltigen Baustoffs demonstrieren, der zu hundert Prozent aus dem Abriss vor Ort hergestellt wurde.

München, 5. Juli 2020 – Von der Politik wird das Projekt des Betonrecyclings auf dem Gelände der Bayernkaserne gefeiert. Der Einsatz von Recyclingbeton spart Ressourcen: Das Material, das wiederverwendet werden kann, Abraumfläche, die nicht mit Tonnen von Bauschutt befüllt wird und die Energie, die der Transport dorthin verursachen würde.

Europaweit nimmt das Recyclingprojekt in der Bayernkaserne eine Vorreiterrolle ein. Der Bauschutt aus dem Abriss wird vor Ort recycelt und soll künftig für die Neubauten wiederverwendet werden. 200.000 Tonnen so genannter R-Beton können so aus dem alten Schutt auf dem Gelände hergestellt werden.

Muster-Pavillon soll Bauträger überzeugen

In der Praxis müssen Bauträger noch von dem neuen Baustoff überzeugt werden: Um Bedenken von Bauherrn und Bauunternehmern auszuräumen, bauten Architektur- und Bauingenieursstudierende der HM unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Kustermann, Prof. Thorsten Stengel und Prof. Christoph Dauberschmidt, Fakultät für Bauingenieurwesen, und Prof. Arthur Wolfrum, Fakultät für Architektur, gemeinsam einen Muster-Pavillon mit 20 m² Grundfläche. Dieser besteht aus Recycling-Beton mit hundert Prozent rezyklierter Gesteinskörnung.

Gestaltungsmöglichkeiten zeigen

Der Pavillon zeigt selbstbewusst die Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten des Recyclingbetons. Vier interdisziplinäre Gruppen aus Bauingenieur- und Architekturstudierenden gestalteten und bauten als Sichtbeton jeweils 4 Stützen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Das Ergebnis zeigt die Gestaltungsmöglichkeiten von rau bis fein, plastisch, verspielt oder streng.

Bauträger in München verpflichten sich auf R-Beton

Das Gelände der Bayernkaserne wird der Ort sein, an dem Recyclingbeton künftig zum Einsatz kommen wird. Als erster Bauträger hat sich die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG in München verpflichtet, rezykliertes Baumaterial zu verwenden. Geplant ist auch der Neubau eines Jugendzentrums auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne, das mit einem möglichst großen Anteil an Recycling-Material gebaut werden soll.

Am 15. Juli 2021 wird der Muster-Pavillon offiziell eröffnet.

Programm

10:00 Kristina Frank

Kommunalreferentin

10:10 Prof. Dr. Sonja Munz

Vizepräsidentin für Forschung HM

10:15 Prof. Arthur Wolfrum

Fakultät für Architektur HM

10.20 Prof. Dr. Andrea Kustermann

Fakultät für Bauingenieurwesen HM

10.25 Harald Strobel

Bauunternehmer

Anschließend Führung durch den Pavillon mit Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens.

Medienvertreter melden sich bitte bei Christiane Taddigs-Hirsch unter 089 1265-1911 oder per Mail

Zeit: 15. Juli 2021, 10.00-11.00 Uhr

Ort: Gelände der Bayernkaserne, Nähe der Heidemannstraße in München-Freimann, Eingang

Betreuende Professoren waren Prof. Arthur Wolfrum, Fakultät Architektur, Prof. Dr. Andrea Kustermann, Prof. Dr. Thorsten Stengel und Prof. Dr. Christoph Dauberschmidt von der Fakultät für Bauingenieurwesen.

Das Projekt wurde unterstützt von der Baufirma Harald Strobel. Außerdem von der Firma Ettengruber und dort von Michael Weiss mit den Mitarbeitenden auf dem Gelände der Bayernkaserne, sowie von den Mitarbeitenden des HM-Betonlabors. Vier Eckstützen bearbeitete steinmetzmäßig Herr Miedl, Terrazzo wurde bearbeitet und als Fußboden eingebaut von Michael Dorrer. Weitere Unterstützer waren das Institut für Material und Bauforschung der Hochschule München (IMB) vertreten durch Prof. Christian Schuler, R. Schemm der Betonmarketing, steeltec, meva sowie StoCretec GmbH. Die HM förderte das Projekt als Lehrinnovation im Fach Betontechnologie/Sichtbeton.

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