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Neues robotergestütztes Angiografie-System in der Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Bad Saarow

Neues robotergestütztes Angiografie-System in der Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Bad Saarow
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Neues robotergestütztes Angiografie-System in der Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Bad Saarow

Eine höhere Auflösung als das Vorgängermodell, dazu deutlich weniger Strahlen und ein Plus an Benutzerfreundlichkeit sprechen für sich. Von dieser neuen Technik profitieren die Patientinnen und Patienten der Gefäßchirurgie im hybriden Operationssaal am Helios Klinikum Bad Saarow.

Im Helios Klinikum Bad Saarow können mit einem neuen hochmodernen robotergestützten Angiografie-System im OP-Saal Gefäße hocheffizient versorgt werden. Die robotergestützte Bildgebung für minimalinvasive Eingriffe unterstützt insbesondere Risiko-Patient:innen, ermöglicht Schlagaderoperationen nahezu ohne Blutverlust und reduziert die Strahlenbelastung sowohl für die Mitarbeiter:innen im Hybrid-OP-Saal als auch für die Patient:innen deutlich. In diesem Saal wird ein vollausgestatteter OP mit integrierter hochauflösender Bildgebung kombiniert, um Ärzt:innen zu ermöglichen, gleichzeitig zu operieren und zu diagnostizieren. Damit minimiert die Hybrid-Operation die Risiken im Vergleich zur herkömmlichen Operation deutlich. Bei bestimmten Fragestellungen kann so intraoperativ – also während der Operation – eine 3D-Darstellung von Blutgefäßen (Angiographie) erstellt werden.

„Wir führen im Hybrid-OP täglich Gefäßoperationen durch. Insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen an den Arterien, etwa bei Aneurysmen, also großen Ausbuchtungen an den Hauptschlagadern, sind die Operationen höchst komplex. Den Roboterarm können wir schnell zur Seite fahren, wenn es nötig ist. Und das ist sehr praktisch: Das Gerät merkt sich die exakt gleiche Aufnahmeposition. Dadurch sparen wir bei der Operation wertvolle Zeit“, erzählt Dr. med. Walid Ibrahim, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Gefäßmedizin und Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Helios Klinikum Bad Saarow sowie Leiter der Helios Gefäßzentren Berlin-Brandenburg.

Flexibles Isozentrum: Ein Roboterarm ermöglicht die Verwendung in verschiedenen Arbeitshöhen und Arbeitspositionen, da sich das Isozentrum der natürlichen Arbeitshöhe des Operateurs anpasst. Durch dieses flexible Isozentrum stehen alle Möglichkeiten der Tischkippung zur Verfügung und es kann auch am segmentierten Operationstisch mit dem System gearbeitet werden. CO2 als Kontrastmittel ist zum Beispiel nur für Gefäße unterhalb des Zwerchfells zugelassen, um eine Verteilung Richtung Kopf mit dem Risiko der CO2-Embolie zu vermeiden, werden Patienten in Kopftieflage gelagert. Der Roboterarm ermöglicht es ganz einfach auch an einer schrägen oder gekippten Tischebene entlangzufahren, was zum Beispiel für Patient:innen mit chronischer Niereninsuffizienz Stadium III und IV für intraoperative CO2 Angiographien wichtig ist.

„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt das hochmoderne robotergestützte Angiografie-System nutzen können. Mit den neuen Systemen können wir unsere Patientinnen und Patienten noch gezielter und schonender behandeln als bisher“ sagt Dr. med. Walid Ibrahim. „Dank modernster Medizintechnik behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten mit Spitzenmedizin und bieten damit eine bestmögliche Versorgung auf höchstem Niveau.“

Das Helios Klinikum Bad Saarow ist ein Krankenhaus der qualifizierten Regelversorgung und gehört mit 629 Betten zu den modernsten und größten Kliniken der Region. 19 Fachabteilungen, drei Institute, eine Zentrale Notaufnahme, ein Zentrallabor und verschiedene zertifizierte Zentren ermöglichen ein umfassendes Spektrum modernster Diagnostik und innovativer Therapien. Insgesamt arbeiten am Klinikstandort und in den am Klinikum angeschlossenen medizinischen Einrichtungen etwa 1.300 Mitarbeiter:innen. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane nimmt das Klinikum an der Lehre und Ausbildung von Medizinstudenten teil.

Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.

In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Sophia Marie Schröder

Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation

Telefon: (030) 9401-15537

E-Mail: presse.buch@helios-gesundheit.de