Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung e.V. (DPtV)
KBV kündigt Klage gegen Honorarkürzung an – DPtV dabei!
DPtV: Psychotherapeut*innen in der KBV wehren sich gemeinsam
„Gemeinsam mit der KBV tragen wir unseren Protest auf allen Ebenen weiter und setzen alle verfügbaren Mittel gegen diesen Angriff auf die psychotherapeutische Versorgung ein“, betonen die Bundesvorsitzenden der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Dr. Christina Jochim und Dr. Enno Maaß. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kündigte heute eine Klage gegen den Honorarkürzungs-Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) an. „In gemeinsamer Abstimmung bereiten wir nun die Klageschrift im Detail vor. Ein weiterer Schritt zur Beendigung der Benachteiligung der Psychotherapie in Deutschland!”
DPtV: Bundestagspetition und juristische Stellungnahme
„Die KBV verweist in ihrer Pressemitteilung zurecht darauf hin, dass wir uns gegen die massive Benachteiligung der Psychotherapeut*innen und ihrer Patient*innen wehren“, sagt Jochim. Die Klage werde in den kommenden Wochen beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg eingereicht. Die DPtV hat bereits eine Bundestagspetition mit der Nr. 196376 eingereicht. Diese wird in den nächsten Wochen ebenfalls zur Mitzeichnung veröffentlicht werden. Am 18. März 2026 hat die DPtV eine juristische Stellungnahme an das Bundesgesundheitsministerium verschickt.
Grundlose Schwächung der ambulanten Versorgung
„Gemeinsam sind wir uns einig: Diese fatale Entscheidung geht zu Lasten psychisch erkrankter Menschen und benachteiligt die Psychotherapeut*innen massiv“, betont Maaß. „Vollkommen grundlos wird ein wichtiger Bestandteil der ambulanten Versorgung erheblich geschwächt.“
Pressekontakt/Interview-Anfragen: Hans Strömsdörfer Pressesprecher / Leiter Kommunikation DPtV Deutsche PsychotherapeutenVereinigung Am Karlsbad 15 10785 Berlin Tel. 030 235009-27 Fax 030 235009-44 Mobil 0157 73744828 presse@dptv.de www.dptv.de