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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Ausstellungseröffnung: „VorOrt Hoppegarten“ – Spuren der DDR-Zeit

Ausstellungseröffnung: „VorOrt Hoppegarten“ – Spuren der DDR-Zeit
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Ausstellungseröffnung: „VorOrt Hoppegarten“ – Spuren der DDR-Zeit

3. Dezember 2025 um 18 Uhr im Gemeindesaal Hoppegarten

Berlin, 28. November 2025 - Die DDR-Zeit prägt Hoppegarten bis heute; manche Spuren dieser Zeit sind noch sichtbar, andere hingegen verschwanden im Laufe der Jahre. Die neue Ausstellung „VorOrt Hoppegarten“ lädt dazu ein, lokale Geschichte neu zu entdecken. Auf Grundlage von Archivfunden, Zeitzeugenberichten und mehrjähriger Recherche macht sie die Vergangenheit der Gemeinde im Alltag und im öffentlichen Raum sichtbar.

Über drei Jahre hinweg führte das Projekt an zahlreiche Orte Hoppegartens – in Archive ebenso wie in Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Recherchiert wurden unter anderem Zusammenhänge rund um das Ministerium für Staatssicherheit, das Winterquartier des Staatszirkus sowie den SC Dynamo. Aus Dokumenten, Erinnerungen und neuen Erkenntnissen entstand so ein dichtes Bild der DDR-Vergangenheit der Gemeinde.

Das Projekt wurde mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisiert. „Die Ausstellung lädt ein, lokale DDR-Geschichte gemeinsam zu entdecken und ihre Spuren im heutigen Ort zu erkennen.“, sagt die Leiterin des Arbeitsbereichs Wissenschaft, Dr. Franziska Kuschel, die das Vorhaben für die Bundesstiftung über drei Jahre begleitet hat.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 3. Dezember 2025, um 18 Uhr im Gemeindesaal der Gemeinde Hoppegarten, Lindenallee 14, eröffnet. Zum Auftakt wird im Außenbereich des Gemeindesaals eine der ersten Info-Stelen enthüllt, die künftig dauerhaft an die DDR-Geschichte des Ortes erinnert. Im Anschluss begrüßen Sven Siebert, Bürgermeister der Gemeinde, Thomas Scherler, Fraktionsvorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Hoppegarten, sowie Rainer Eppelmann, Minister a.D. und Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Im weiteren Verlauf des Abends werden historischer Filmaufnahmen aus Hoppegarten gezeigt. Anschließend sprechen die Kuratorin Dr. Elke Kimmel und der Zeitzeuge Frank Wildenhayn über das Projekt und persönliche Erinnerungen. Zum Abschluss sind alle Gäste eingeladen, die Ausstellung erstmals zu besichtigen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zur Ausstellungseröffnung: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/veranstaltungen/vorort-hoppegarten-spuren-der-ddr-zeit

Jonathan Harnisch

Pressereferent

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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