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Wie war das damals, Reiner Calmund?

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Reiner Calmund im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“: Ich hatte zu Leverkusener Zeiten ein Angebot vom FC“ +++ „Mit Rudi Völler habe ich während der WM 1994 im Hotelzimmer des Bundestrainers verhandelt“ +++ „Andreas Thom habe ich am ersten Abend in seiner Ost-Berliner Wohnung vom Wechsel in den Westen überzeugt“ +++ „Jürgen Klopp liegen diese Aufgaben, Dortmund hat er auch in der Krise übernommen“ +++ „Deutschland ist das größte Meckerland, das ich mit meiner internationalen Erfahrung kenne“

Neue Podcast-Episode mit dem Macher von Leverkusen online

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie nachstehende Pressemitteilung:

Reiner Calmund enthüllt im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“: „Ich hatte zu Leverkusener Zeiten ein Angebot vom FC“ +++ „Mit Rudi Völler habe ich während der WM 1994 im Hotelzimmer des Bundestrainers verhandelt“ +++ „Andreas Thom habe ich am ersten Abend in seiner Ost-Berliner Wohnung vom Wechsel in den Westen überzeugt“ +++ „Jürgen Klopp liegen diese Aufgaben, Dortmund hat er auch in der Krise übernommen“ +++ „Deutschland ist das größte Meckerland, das ich mit meiner internationalen Erfahrung kenne“

Dass er zu Leverkusener Zeiten ausgerechnet ein Angebot vom 1. FC Köln vorliegen hatte, enthüllt Manager-Ikone Reiner Calmund erstmals im Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums – und ebenso, dass er in den 1990er-Jahren bereits entschieden war, dem Lockruf von Hertha BSC Berlin zu folgen, ehe dieser Entschluss ohne sein Mitspracherecht auf höherer Ebene kassiert worden ist. Zudem gewährt „Calli“ im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig tiefe Einblicke in die Tage der Kokain-Affäre um Christoph Daum im Oktober 2000. Und er erklärt, wie er Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer sieht. Während seiner Erklärung stellt er sich als erster Gast des Podcast die Fragen dazu kurzerhand selbst. Die neue Episode Wie war das damals? ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.

Der langjährige Manager von Bayer Leverkusen verrät darüber hinaus, mit welcher List er wenige Tage nach dem Mauerfall im November 1989 während des WM-Qualifikationsspiels der DDR gegen Österreich in Wien an die Privatadresse von Andreas Thom gekommen ist – und wie er den Topspieler der DDR-Oberliga dann bereits am ersten Abend in dessen Ost-Berliner Wohnung von einem Wechsel in den Westen überzeugte. Wie hoch die Ablöse war – und wann ihn Bundeskanzler Helmut Kohl zurückpfeifen ließ. In wessen Hotelzimmer genau er während der WM 1994 mit Rudi Völler dessen Wechsel von Olympique Marseille nach Leverkusen verhandelt hat – und wie unfair er die Behandlung von Berti Vogts als Bundestrainer empfunden hat. Warum er Christoph Daum 1996 Giovanni Trapattoni und Nevio Scala als Trainer für Bayer Leverkusen vorgezogen hat – und warum er in der Kokain-Affäre um den designierten Bundestrainer als erster das Ergebnis der Haarprobe kannte. Warum Leverkusen das Champions-League-Finale 2002 gegen Real Madrid verloren hat – und warum er heute nicht mehr damit hadert, nie mehr als Vizemeister geworden zu sein.

Aber auch: Wie er wirklich nach Leverkusen kam – und wie hoch sein erstes Monatsgehalt bei der Bayer AG war. Wo er Rüdiger Vollborn als Torwart entdeckte – und wie er im Spätsommer 1987 Trainer Erich Ribbeck den Brasilianer Tita untergejubelt hat. Wie er Bernd Schuster beim Medizincheck gesundschreiben ließ – und warum Gaby Schuster trotzdem die unangenehmste Verhandlungspartnerin seiner Karriere war. Wann er sich von Reinhold in Reiner umbenannte – und welche Familiengeschichte hinter seinem Vornamen steckt. Warum er irgendwann deutlich an Gewicht zulegte – und wer bei Calmunds der wahre Boss im Haus ist.

Der Podcast „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum erscheint monatlich; u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube:

https://open.spotify.com/show/7wzDMrwOwhxUnXfK5VoHed

Der nächste Gast bei „Wie war das damals?“:

22. September: Mario Basler

Aufgezeichnet werden die Episoden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Karten für das Live-Publikum gibt es auf www.fussballmuseum.de/kulturprogramm

Hier einige Aussagen von Reiner Calmund im Wortlaut:

„Ich hatte in meinen 25 Jahren bei Bayer drei konkrete Angebote anderer Vereine: Das erste vom 1. FC Köln, das zweite 1990 vom FC Schalke 04 und das dritte aus Berlin, von Hertha BSC. Da hatte ich mich entschlossen, das zu machen.“

„Doch, doch, die Mauer war schon auf, als wir Andreas Thom und Ulf Kirsten verpflichtet haben.“

„Ich habe einem Chemie-Laboranten der Bayer AG gesagt: Heute Abend beim Länderspiel in Wien kommst Du als internationaler Pressefotograf in den Innenraum des Stadions. Und Du hast nur eine Aufgabe: Ich will die Adresse von Andreas Thom haben. Mach es, wie Du willst. Wenn Du es schaffst, kriegst Du eine Gehaltserhöhung.“

„Christoph Daum war unser bester Trainer. Das sagt auch Michael Ballack.“

„Christoph [Daum] sagte plötzlich ohne einen Druck: Ich will mich reinwaschen, ich mache einen Test. (…) Ich bin dann zum Gerichtsmedizinischen Institut und konnte mit den Werten erst gar nichts anfangen. Dann sah ich Plus und dachte: Plus ist doch schlecht. Da sagte der Professor: Das ist einer der höchsten Werte, die wir festgestellt haben.“

„Ja, ich wollte Mehmet Scholl verpflichten. Da habe ich in Karlsruhe sogar Stadionverbot erhalten.“

„Meine Karriere hatte das Glück, dass ich mit 18 eine Sportverletzung hatte.“

„Wenn einer, der sein Leben lang im Fußballgeschäft gearbeitet hat, behauptet, alles richtig gemacht zu haben, dann lügt der.“

„Deutschland ist das größte Meckerland, das ich mit meiner internationalen Erfahrung kenne.“

„Ich glaube, diese Aufgaben liegen Jürgen Klopp; Dortmund hat er damals auch in der Krise übernommen.“

„Unterhaching – das tat weh, weh, weh.“

Mit freundlichen Grüßen

DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH
Königswall 21, 44137 Dortmund
Presse & Kommunikation
Tel +49 231 476466-26, Fax +49 231 476466-66
Mail presse@fussballmuseum.de
fussballmuseum.de
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Dokument:  260825-DFM-Podcast-R~ner-Calmund-PM.docx
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