EnBW Energie Baden Württemberg AG

EnBW-Chef Claassen in den Vorstand der EDF berufen

    Paris/Karlsruhe (ots) - Der Vorstandsvorsitzende der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Prof. Dr. Utz Claassen (42), ist in den Vorstand ("COMEX" = Comité Exécutif) der Electricité de France (EDF) in Paris berufen worden. Das gab EDF-Präsident Pierre Gadonneix heute in Paris bekannt. Die Berufung Claassens, der früher bereits etliche Jahre in England und Spanien in Management- bzw. Vorstandsfunktion tätig war, ist auch Ausdruck des Bestrebens der EDF nach weiterer Internationalisierung sowie Verjüngung ihres Spitzenmanagements. Claassen soll dabei auch maßgeblich an der Definition der Strategie der EDF-Gruppe für Zentral- und Osteuropa mitwirken. Sein Amt als EnBW-Vorstandschef wird Claassen weiterhin unverändert wahrnehmen und ausfüllen.

    Der Vorstand der EnBW betrachtet diese für einen deutschen Manager bisher sehr seltene Berufung in den Vorstand eines französischen Großkonzerns als Vertrauensbeweis und als großartige Chance zur weiteren Vertiefung der Kooperation und strategischen Partnerschaft zwischen EDF und EnBW. Claassen selbst kommentiert dies wie folgt: "Diese neue und zusätzliche Aufgabe ist für mich eine große Ehre und eine wichtige Herausforderung zugleich. Sie reflektiert und manifestiert das große Vertrauen und die erfolgreiche Partnerschaft zwischen der EDF und der EnBW. Dass die EnBW damit künftig im Vorstand bzw. COMEX der EDF direkt repräsentiert sein wird, ist gut für unser Unternehmen, unsere Aktionäre, unsere Belegschaft, unsere Kunden und unsere Region. Ich freue mich sehr, damit ein weiteres Mosaiksteinchen zur deutsch-französischen Freundschaft beitragen zu können."

    Die EDF ist der größte Stromkonzern der Welt. Sie beschäftigt in der Gruppe weltweit 161.560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahre 2005 erzielte sie bei einem Umsatz von 51,1 Mrd. Euro einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 13,0 Mrd. Euro. Die EDF ist mit 45,01% an der EnBW beteiligt. Der EnBW-Konzern als drittgrößter deutscher Energieversorger hat im Jahr 2005 bei einem Umsatz von 10,8 Mrd. Euro ein EBITDA in Höhe von 2,05 Mrd. Euro, einen Vorsteuergewinn in Höhe von 1,08 Mrd. Euro und damit das zweite Rekordergebnis in Folge erzielt. Die EnBW beschäftigt in Summe 17.765 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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