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Mit starken Partnern gegen Balis Armut

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Gemäß dem indonesischen Sprichwort “Wenn du jemandem helfen möchtest, gib ihm die Angelrute anstatt des Fisches“, setzt sich Winda gemeinsam mit bprSIWI und der Hösbacher Hilfsorganisation Global Micro Initiative e.V. dafür ein, in Armut lebenden Kleinstunternehmende auf Bali durch Mikrokredite und Schulungen die Basis für eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Hösbach/Bali. Winda hatte Glück. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Balis Hauptstadt Denpasar. Als Hauslehrerin für Expat-Kinder kann sie sich ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Seit Anfang des Jahres hat Winda noch eine neue zusätzliche Aufgabe übernommen. Als Mitarbeiterin von Global Micro Initiative e.V. (GMI) hilft sie Menschen, die weniger Glück hatten als sie: Die 35-jährige Indonesierin unterstützt Kleinstunternehmende, die unter der Armutsgrenze leben, dabei, sich selbst einen Weg aus der Armut zu erarbeiten.

Die meisten Menschen verbinden mit Bali tropische Palmenstrände, den Indischen Ozean oder einen exotischen Dschungel, jedoch profitieren nur wenige Einheimische vom Tourismus auf Bali. Viele sind von der Landwirtschaft abhängig - und insbesondere Frauen und Kinder leben oft noch in Armut.

„Mein Lebensziel ist es, ein Segen für andere Menschen zu sein”, erzählt die junge Frau. An sechs Tagen der Woche begleitet sie das Marketingteam von bprSIWI zu den Kleinstunternehmenden in Denpasar, die sich um einen durch Spenden finanzierten Mikrokredit von GMI beworben haben. Dort unterhält sie sich mit ihnen und lässt sich ihre Geschäftsidee präsentieren. Winda ist dafür verantwortlich, alle Informationen zu sammeln, aufzubereiten und anschließend an GMI nach Deutschland zu senden. Durch ihre sehr guten Englischkenntnisse macht Winda die Partnerschaft zwischen GMI und bprSIWI überhaupt erst möglich.

Aber nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse machen Winda zu so einem wertvollen Teil des bprSIWI-Teams. Vor allem ihr großes Herz und die Leidenschaft für ihre Arbeit helfen ihr, eine gute Beziehung zu den Projektteilnehmenden aufzubauen.

“Eine gute Beziehung zu den Mikrokredit-Empfängern ist sehr wichtig”, betont Winda. “Nur wenn die Kleinstunternehmer unserem Team vertrauen, werden sie uns auch von den Herausforderungen, die sie mit ihrem Geschäft haben, erzählen. Und nur dann können wir ihnen genau in den Bereichen mit Schulungen und Beratungen helfen, wo sie es brauchen.” Denn: Nachdem GMI einen Mikrokredit für einen Kleinstunternehmer bewilligt hat, wird er auch weiterhin von Winda und ihrem Team begleitet. “Wir besuchen die Teilnehmer mehrmals im Monat, um zu sehen, welche Fortschritte sie mit ihrem kleinen Unternehmen machen.” Zusätzlich führt das Team von bprSIWI im Auftrag von GMI spendenfinanzierte Seminare und Workshops für die Projektteilnehmenden durch. Hier lernen sie, wie sie ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzen, Herausforderungen meistern und langfristig gewinnbringend arbeiten können. Nur so können sie sich selbst und ihrer Familie ein besseres Leben ermöglichen und ihr Geschäft unabhängig von fremder Hilfe weiterführen.

„Ich freue mich darauf, noch vielen weiteren Menschen hier auf Bali helfen zu können und von ihren fantastischen Plänen und Ideen zu erfahren“, erzählt Winda, „das macht für mich die Arbeit bei GMI so besonders. Den Menschen wird so geholfen, dass sie irgendwann keine Hilfe mehr benötigen.”

Text: Susann Sparwasser, GMI Presse-Team

Spendenkonto:

Global Micro Initiative e.V.
Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg e. G.
IBAN DE38 7956 2514 0000 4739 01
BIC: GENODEF1AB1

Kontakt:

Silvia Schüßler, Öffentlichkeitsarbeit
Global Micro Initiative e.V.
Vorstandsvorsitzender Tobias Schüßler
Weißenbergerstraße 6
63768 Hösbach
www.global-micro-initiative.de Silvia.Schuessler@global-micro-initiative.de
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