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24.07.2019 – 11:05

AirHelp Limited

Flughafen-Ranking 2019: An diesen deutschen Airports gibt es die meisten Flugverspätungen und -ausfälle

Berlin (ots)

- AirHelp analysiert verspätete und ausgefallene Flüge an deutschen
  Flughäfen im ersten Halbjahr 2019 
- Die meisten Flugprobleme gab es in Frankfurt am Main 
- An den Flughäfen Leipzig/Halle, Nürnberg und Berlin-Schönefeld gab 
  es die wenigsten Verspätungen 

In Deutschland starteten im ersten Halbjahr 2019 täglich rund 605 Flüge nicht nach Plan. Doch an welchem deutschen Flughafen gab es die meisten Verspätungen und Ausfälle? Dieser Frage ist das weltweit führende Fluggasthelfer-Portal, AirHelp, auf den Grund gegangen und hat den Flugverkehr an 13 der größten deutschen Flughäfen analysiert. Dabei stellte das Unternehmen enorme Unterschiede fest, was die Pünktlichkeit angeht.

Frankfurt am Main: Fast jeder dritte Flug verspätet oder ausgefallen Demnach waren rund 30 Prozent aller Starts am Fraport in Frankfurt am Main im ersten Halbjahr 2019 verspätet oder fielen sogar ganz aus. Damit verzeichnete der größte Flughafen des Landes die schlechtesten Pünktlichkeitswerte aller analysierten Flughäfen. Dahinter folgt der Flughafen München, an dem 27 Prozent aller Flüge nicht nach Plan starteten. Auch an den Flughäfen Hamburg und Berlin-Tegel gab es vergleichsweise viele Flugverspätungen und -ausfälle. Hier starteten 23,6 beziehungsweise 23,4 Prozent aller Flüge nicht wie vorgesehen.

Pünktliche Flüge in den neuen Bundesländern

An den analysierten Flughäfen in den neuen Bundesländern kam es hingegen nur selten zu Flugverspätungen und -ausfällen: Der Flughafen Leipzig/Halle schnitt mit 14,5 Prozent unpünktlichen Flügen insgesamt am besten ab. Der Berliner Airport Schönefeld landet mit einer Bilanz von 17,5 Prozent unpünktlichen Flügen auf dem dritten Rang, dahinter platziert sich Dresden mit einem Anteil von 18,7 Prozent unpünktlichen Flügen. Die zweitbesten Werte des Rankings erzielt allerdings ein bayerischer Flughafen: In Nürnberg starteten zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2019 nur 16,5 Prozent aller Flüge nicht wie geplant.

Düsseldorf, Hannover, Bremen und Stuttgart mit soliden Werten

Die Plätze im Mittelfeld des Flughafen-Pünktlichkeits-Rankings belegen die Airports in Düsseldorf (20,4 Prozent), Stuttgart (21,2 Prozent), Bremen (21,6 Prozent) und Hannover (22,3 Prozent). An allen vier Flughäfen mussten Passagiere bei jedem fünften Flug unplanmäßige Änderungen im Flugbetrieb in Kauf nehmen.

Laura Kauczynski, Unternehmenssprecherin von AirHelp, kommentiert die Analyse:

"Die Pünktlichkeitswerte deutscher Flughäfen unterscheiden sich bundesweit enorm. Während im ersten Halbjahr 2019 rund 30 Prozent aller Flüge am Fraport unpünktlich waren, weist der Airport Leipzig/Halle nur 14,5 Prozent auf. Auffällig ist, dass alle analysierten Airports aus den neuen Bundesländern gute Pünktlichkeitswerte erzielen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass diese Flughäfen kleiner und dadurch leichter zu koordinieren sind. Insgesamt muss zudem allgemein festgehalten werden, dass die Flughäfen in der Regel nur selten selbst die Schuld für Flugverspätungen und -ausfälle tragen. Unserer Erfahrung nach sind die häufigsten Gründe dafür Probleme im Betriebsablauf der Airlines, schlechtes Wetter, Streiks oder auch technische Probleme.

Verspätungen ab drei Stunden sowie Flugausfälle können betroffene Passagiere unter Umständen zu finanziellen Entschädigungen berechtigen. Doch nur jeder zehnte Deutsche kennt seine Rechte und so fordern viele Fluggäste ihre rechtmäßigen Entschädigungen nie ein. Wir von AirHelp helfen Passagieren dabei, ihre Rechte durchzusetzen und ziehen, wenn nötig, auch für sie vor Gericht."

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

AirHelp kooperiert mit Verbraucherschutz Deutschland

Um möglichst vielen Passagieren in Deutschland zu ihrem Recht zu verhelfen, kooperiert AirHelp seit diesem Jahr mit Verbraucherschutz Deutschland. In diesem Zusammenhang wird AirHelp aufgrund seiner Kunden- und Servicefreundlichkeit vom Verbraucherschutz Deutschland empfohlen und wird sich künftig dafür einsetzen, die Rechte der Verbraucher, die sich beim Verbraucherschutz Deutschland beschweren, durchzusetzen. Fluggäste können ihren Anspruch auf eine Entschädigung unverbindlich und kostenlos auf www.airhelp.com/de prüfen.

Alle relevanten Daten der Untersuchung stehen unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: http://ots.de/XjoCsL

Über AirHelp

AirHelp ist die weltweit größte Organisation für Fluggastrechte. Seit der Gründung 2013 hilft das Unternehmen Reisenden dabei, Entschädigungen für verspätete oder ausgefallene Flüge sowie im Falle einer Nichtbeförderung durchzusetzen. Zudem ergreift AirHelp juristische und politische Maßnahmen, um die Rechte von Fluggästen weltweit weiter zu stärken. Das Unternehmen hat bereits mehr als 13 Millionen Menschen geholfen, ist in 35 Ländern aktiv und beschäftigt über 700 Mitarbeiter. Seit 2019 kooperiert AirHelp mit Verbraucherschutz Deutschland (www.verbraucherschutz.de/airhelp) und hilft bei der Durchsetzung der Fluggastrechte von Verbrauchern, die sich an den Verbraucherschutz Deutschland gewandt haben. Mehr Informationen über AirHelp finden Sie unter: www.airhelp.com/de/

Pressekontakt:

Nils Leidloff | nils.leidloff@tonka-pr.com |
+49.160.3624735

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