Gemeinsam für eine starke Kaffeeregion
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Gemeinsam für eine starke Kaffeeregion
Dallmayr engagiert sich in den äthiopischen Regionen Dano und Illu Gelan
Seit 2008 engagiert sich Dallmayr gemeinsam mit der Stiftung Menschen für Menschen (MfM) in Äthiopien. Ziel der Partnerschaft ist es, Kleinbauern in ländlichen Regionen durch gezielte Projektarbeit zu unterstützen. Dieses Engagement ist eng mit der eigenen Unternehmensgeschichte verknüpft. Die Geschichte von Dallmayr Kaffee beginnt in Äthiopien: Auf der Suche nach besonderen Rohkaffees reiste Konrad Werner Wille, Gründervater für das heutige Kaffeegeschäft, Anfang der 1960er Jahre nach Äthiopien. In der Urheimat des Kaffees entdeckte er Bohnen von außergewöhnlicher Qualität, die bis heute den Geschmack unserer Sorten prägen. Daher ist Dallmayr dem Land besonders verbunden und unterstützt es gemeinsam mit der Stiftung „Menschen für Menschen“ nachhaltig.
GEMEINSAME PROJEKTE IM BEREICH AUFFORSTUNG, BILDUNG UND LANDWIRTSCHAFT
Mit über 55 Millionen gespendeten Baumsetzlingen zur Aufforstung, dem Bau einer Schule für 1.000 Kinder und dem Aufbau einer Kaffeeregion im Projektgebiet Dano stärkt das Münchner Traditionsunternehmen Äthiopien als eines der wichtigsten Kaffeeländer weltweit. Darüber hinaus wurde der Bau von 25 Brunnen und vier Quellfassungen zur Trinkwasserversorgung von rund 8.000 Menschen finanziert.
„Äthiopien ist für Dallmayr weit mehr als nur die Herkunft außergewöhnlicher Kaffees, es ist eine Region, mit der uns eine gewachsene, vertrauensvolle Partnerschaft verbindet. Gemeinsam mit Menschen für Menschen setzen wir uns dafür ein, Perspektiven vor Ort nachhaltig zu stärken und die Menschen dabei zu unterstützen, die Zukunft ihrer Kaffeeregion aus eigener Kraft zu gestalten und weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Johannes Dengler, geschäftsführender Gesellschafter von Dallmayr.
Ein besonderer Moment im vergangenen Jahr war der Besuch von Haile Gebrselassie, Lauflegende, Unternehmer und Mitglied des Stiftungsrates von Menschen für Menschen, in der Dallmayr Academy in München. Im Talk mit Dr. Sebastian Brandis, Vorstand (Sprecher) Menschen für Menschen, und Dr. Johannes Dengler, geschäftsführender Gesellschafter von Dallmayr, sprach er über unternehmerisches Denken, Verantwortung und die Bedeutung von Bildung und Eigeninitiative. Seine Botschaft: Nur wer andere befähigt, selbst zu gestalten, schafft dauerhafte Entwicklung.
„Im Zentrum unseres Engagements in Äthiopien stehen die Menschen. Als eines der wichtigsten Herkunftsländer unseres Kaffees ist es für uns selbstverständlich, hier Verantwortung zu übernehmen“, sagt Florian Randlkofer, geschäftsführender Gesellschafter von Dallmayr.
NEUER ABSCHNITT IN ILLU GELAN
Im Jahr 2025 begann in der zu Dano benachbarten Projektregion Illu Gelan eine neue zweijährige Zusammenarbeit mit der Stiftung Menschen für Menschen. In dem 423 km² großen Bezirk mit 18 Gemeinden setzt die Organisation seit 2020 ein integriertes Entwicklungsprogramm um. Dabei konnte Menschen für Menschen bereits Fortschritte erzielen, etwa bei der Ernährungssituation vieler Familien, beim Zugang zu Trinkwasser und Gesundheitsversorgung sowie bei neuen Einkommensmöglichkeiten – insbesondere für Frauen.
Dallmayr finanziert innerhalb dieses Programms aktuell für zwei Jahre Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft. In den Jahren 2025 und 2026 stehen dabei Aktivitäten zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und zur Diversifizierung der Einkommen im Mittelpunkt.
Dabei werden Haushalte praxisnah in Agroforstwirtschaft, moderner Feldbewirtschaftung und Viehhaltung geschult. Kaffeepflanzen, Obstbaum- und Gemüsesetzlinge sowie Saatgut werden bereitgestellt, um zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen. Ergänzt wird dies durch Maßnahmen wie die Einführung von Imkerei, Wurmkompostierung und verbesserte Bewässerungstechniken. Auch Infrastrukturprojekte wie Erosionsschutz, Terrassierung und die Fertigstellung eines Zentrums zur Kaffeeaufbereitung tragen dazu bei, langfristige Wertschöpfung vor Ort zu sichern. Ziel ist es, die landwirtschaftlichen Erträge deutlich zu steigern und das Einkommen der beteiligten Familien nachhaltig zu erhöhen.
„Als Partner unterstützen wir die Menschen vor Ort dabei, ihre Lebenssituation aus eigener Kraft zu verbessern und sich Perspektiven für die Zukunft zu schaffen“, sagt Dr. Sebastian Brandis, Vorstand (Sprecher) der Stiftung Menschen für Menschen.
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