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CDU-Politiker Norbert Blüm im Experten-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" über Jens Spahn: "Politiker sollten sich vor hohen Staatsämtern im Leben bewährt haben."

Köln (ots) - Der Bundesminister a.D. Norbert Blüm hält nichts von Jens Spahn und Friedrich Merz als CDU-Parteichef. In einem Interview mit Deutschlands Experten-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" für 105'5 Spreeradio sagt Blüm, der seit 1950 CDU-Mitglied ist und 16 Jahre Bundesminister war: "Ich halte die Professionalisierung der Politik von der Universitätsbank auf die Parlamentsbank für einen Lebensverlust von Politik."

Zur Kandidatur von Jens Spahn sagt Blüm: "Politiker sollten sich vor hohen Staatsämtern ein paar Jahre im Leben bewährt haben. Als was ist mir egal. Aber die neue Mode des 'immer jünger' mache ich nicht mit."

Im Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" nimmt Blüm auch zu Friedrich Merz Stellung: "Mein Mann kann er nicht sein, weil er doch sehr mit der Wirtschaft verflochten ist. Dass er in der Wirtschaft gearbeitet hat, werfe ich ihm nicht vor, das ist ein Pluspunkt."

Blüm ruft die Landesverbände und Vereinigungen seiner Partei auf: "Jetzt muss jeder Flagge zeigen und Position für einen Kandidaten beziehen. Alles andere ist Feigheit." Blüm: "Ich bin für Annegret Kramp-Karrenbauer."

Zum Rückzug Angela Merkels vom Parteivorsitz sagt Blüm: "Ich hätte ihr das nicht geraten, denn ich glaube, dass wir sie noch brauchen." Er sei zwar nie Merkel-Fan gewesen, lasse auf sie aber nichts kommen. Besonders schätze er ihre sachliche, bescheidene Art und ihre Entscheidung 2015 in der Flüchtlingspolitik: "Hätten wir denn die Flüchtlinge mit Wasserwerfern wegspritzen sollen?"

Auch die stellvertretende CDU-Parteichefin Julia Klöckner nimmt im Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" zur Wahl des Parteivorsitzes Stellung: "Ich wurde von einigen gefragt, klar denkt man dann nach. Aber wir haben so gute Kandidaten. Man muss auch sehen, dass man nicht nur Posten sammelt, sondern seine Arbeit ordentlich macht." Klöckner kündigt an: "Ich trete wieder als stellvertretende Bundesvorsitzende an."

Für die Forderung nach einem Neuanfang oder Aufbruch zeigt Klöckner Verständnis: "Merkel gibt nach 18 Jahren den Parteivorsitz souverän ab. Das motiviert eine Partei natürlich, weil es in eine neue Ära reingeht." Eine Empfehlung für eine oder einen der Kandidaten will Klöckner aber nicht abgeben: "Die Mitglieder haben das Sagen. Ich will von oben nichts vorschreiben."

Die vollständigen Gespräche mit Norbert Blüm und Julia Klöckner hören Sie ab Freitagmittag in Deutschlands Experten-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" für 105'5 Spreeradio auf www.spreeradio.de, www.fragenwirdoch.de sowie über Apple Podcasts, Spotify und SoundCloud.

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