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Die Tochter der Mata Hari, PI Nr. 30/2026

Die Tochter der Mata Hari, PI Nr. 30/2026
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Die Tochter der Mata Hari

Wie ist es, unwissentlich in die Fußstapfen der eigenen Mutter zu treten, noch dazu einer legendären Frauengestalt des beginnenden 20. Jahrhunderts? Das tragikomische Figurentheaterstück für Erwachsene „Die Tochter der Mata Hari“ von und mit Sonja Lenneke inszeniert die Entwicklung einer besonderen Mutter-Tochter-Beziehung. Die Veranstaltung findet am 24. März 2026 um 19.00 Uhr im Kreuzlinger Kult-X statt. Sie wird vom Referat für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity sowie der Chancengleichheitsstelle der Universität Konstanz anlässlich des Internationalen Frauentags organisiert.

Nach ihrem Tod trifft Tulipe Rousseau im Jenseits ihre Mutter, die einst gefeierte Striptease-Tänzerin und Spionin Mata Hari. So beginnt das tragikomische Figurentheaterstück für Erwachsene „Die Tochter der Mata Hari“, das die Figurenspielerin Sonja Lenneke am 24. März 2026 um 19.00 Uhr im Kult-X (Hafenstr. 8, Kreuzlingen) aufführt. Mit viel Musik und Gesang stellt sie die Beziehung zweier schillernder Frauenfiguren dar und begleitet die Suche der Tochter nach der eigenen Identität. Die Aufführung wird vom Referat für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity sowie der Chancengleichheitsstelle der Universität Konstanz anlässlich des Internationalen Frauentags organisiert.

Es sind die 1930er Jahre. Das Leben der noch jungen Sängerin Tulipe Rousseau, des fiktiven dritten Kinds von Mata Hari, findet ein abruptes Ende. Als sie die wichtigen Stationen ihres Lebens erneut durchläuft, erfährt sie wie nebenbei, dass die berühmte Striptease-Tänzerin und Spionin Mata Hari ihre Mutter ist – eine Frauengestalt, um die sich bis heute zahlreiche Legenden ranken. „Es hat mit Thema und Zeit zu tun, dass dir das Lachen immer wieder im Halse stecken bleibt. Das Stück ist immer mehr ins Historische hineingewachsen und wird unglaublich tragfähig gerade dadurch, dass wir dem biographischen, historischen und politischen Hintergrund eine Bedeutung geben“, erklärt Sonja Lenneke, die das Stück zusammen mit Regisseur Jojo Ludwig kreiert hat. „Szenen bekommen eine ganz andere Farbe, eine ganz andere Dichte durch den Kontrast von dem realen Geschehen der Zeit und der Offenheit, Neugier und dem kindlichen Spiel unserer Protagonistin.“

Während sich die Handlung des Stücks entwickelt, fallen immer mehr Parallelen zwischen Tulipes eigenen Beziehungen und Verwicklungen mit denen der Mutter auf. Wie Beziehungs- und Verhaltensmuster über Generationen vererbt werden, darum geht es in „Die Tochter der Mata Hari“. Und der Kampf von Mutter wie Tochter um ein selbstbestimmtes Leben thematisiert Frauenrechte und Frauenleben in den 1930er Jahren, in denen Tulipe als Sängerin Karriere machen will.

Ihr Weg wird als schicksalhaft gezeichnet, mit manch folgenreicher Begegnung, etwa mit Eduard Einstein, Sohn des berühmten Einsteins, Heinz Rühmann und Charlie Chaplin. Schließlich bringt ein sehr spezielles Erbstück erneut die französische Spionageabteilung auf den Plan. Der spektakuläre Auftritt als Sängerin in der Mailänder Scala bringt das frühe Ende ihres Lebens. Erst am Ende des Stücks erfährt Tulipe von Mata Hari selbst den Grund dafür.

Sonja Lenneke bringt die Tragikomödie als Reminiszenz an Mata Hari mit Gesang und der mitreißenden Musik der 1930er Jahre auf die Figurenbühne. Sie bedient sich dabei einer Vielzahl von Theaterformen, wechselt rasant die Erzählebenen und verleiht der Aufführung mit einer großen Fülle an Figuren und Spielweisen eine lebhafte Farbigkeit.

Hinweis an die Redaktionen:

Ein Foto kann im Folgenden heruntergeladen werden:

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Bildunterschrift: Figurenspielerin Sonja Lenneke inszeniert am 24. März 2026 um 19.00 Uhr im Kreuzlinger Kult-X „Die Tochter der Mata Hari“.

Copyright: Foto: S. Außem

Ein weiteres Foto kann im Folgenden heruntergeladen werden:

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Bildunterschrift: Das Stück zeigt unter anderem, wie Beziehungs- und Verhaltensmuster über Generationen vererbt werden.

Copyright: Foto: S. Außem

Kontakt:
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