Das könnte Sie auch interessieren:

#GNTM 2019: Das sind die Finalistinnen

Unterföhring (ots) - Sie haben 15 Wochen vor den Kameras gestrahlt, sie haben bei den herausfordernden Walks ...

Frauen ist Karriere wichtiger als Männern

Hamburg (ots) - Karriere machen ist den weiblichen PR-Profis wichtiger als ihren männlichen Kollegen. Das ...

kinokino Publikumspreis geht an "Another Reality" / Erstmals verleihen 3sat und Bayerischer Rundfunk den Preis des Filmmagazins gemeinsam

Mainz (ots) - Die Redaktion von "kinokino", dem Filmmagazin von 3sat und Bayerischem Rundfunk, lobte auf dem ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

14.05.2019 – 16:59

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

Verdopplung der Krankentage aufgrund psychischer Probleme - Was nun?

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hat sich im Anbetracht der Medienberichte über die Verdopplung der Krankentage aufgrund psychischer Probleme in einem Brief an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie an die Arbeits- und Gesundheitsministerien der Länder gewandt.

"Die beschriebene Problematik ist so gravierend und komplex, dass sie nicht zwischen verschiedenen Interessen- und Betroffenengruppen hin- und hergeschoben oder allein den Unternehmen überlassen werden darf", erklärt BDP-Vizepräsidentin Annette Schlipphak.

Die berichteten Meldungen und Zahlen (persönliches Leid einerseits, wirtschaftliche Ausfallkosten von über 30 Milliarden Euro andererseits) verlangen nach zentral koordinierten Maßnahmen und Rahmenbedingungen, mit denen zukunftsfähige Antworten möglich werden, auch im Zusammenhang mit dem viel beschriebenen Arbeitskräftemangel, der immer älter werdenden Gesellschaft bei fortschreitendem Wandel der Arbeitswelt, Digitalisierung und Globalisierung.

Insofern kann die Feststellung der auf die Anfrage im Bundestag erhaltenen Fakten nur ein Auftakt sein zu tatsächlichen Konsequenzen, die im besten und weitesten Sinne auch Prävention wären und letztlich einer zukunftsfähigen Politik entsprächen.

Bei der Ausarbeitung und Gestaltung von entsprechenden Konsequenzen sehen sich der Berufsverband und die in verschiedensten Praxisfeldern tätigen Psychologinnen und Psychologen herausgefordert, die vorhandene Expertise (auch in übergreifenden Gremien) einzubringen.

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.
Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Tel. 030 - 209 166 620
Fax: 030 - 209 166 77 620
presse@bdp-verband.de 

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
  • Druckversion
  • PDF-Version