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Continental kann US-Unternehmen Veyance nicht komplett übernehmen
Dax-Konzern sondiert vorsorglich bereits Käufer für die Luftfedersparte der Amerikaner.

Hannover (ots) - Der Dax-Konzern Continental, Hannover, muss sich mit der rund 1,4 Milliarden Euro teuren Übernahme des US-Gummi- und Kunststoffherstellers Veyance (Umsatz: 1,5 Mrd. Euro) noch gedulden. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Die Kartellbehörden in Deutschland, England und China haben den Kauf zwar genehmigt. Aber die Zusage aus den USA steht noch aus: Die Industriesparte Conti Tech und Veyance gemeinsam nähmen in Nordamerika eine marktbeherrschende Stellung ein, so die Position der Amerikaner. Der deutsche Autozulieferer und Reifenhersteller Continental kommt demnach nicht umhin, einen Teil abzustoßen: Für die Luftfeder-Sparte von Veyance, eine Abteilung, die 60 Millionen Euro umsetzt, sucht das Unternehmen bereits einen Käufer. Das dürfte kein großes Problem sein. Interessenten haben sich bereits gemeldet. Continental will sich dazu nicht äußern.

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Mark C. Schneider
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