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MOL Group

Grundsteinlegung für MOL Polyolwerk - Investition in Petrochemie von 1,2 Mrd. EUR - in Tiszaújváros

WienTiszaújváros (ots)

- Der Polyolkomplex soll 2021 in Betrieb gehen und wird in der 
  Betriebszeit 200 Arbeitsplätze schaffen       
- Mit einem Budget von 1,2 Mrd. EUR, das auch vom ungarischen Staat 
  durch Steuerfreibeträge und einen Investitionszuschuss unterstützt wird, ist 
  dieses Projekt die bisher größte organische Investition von MOL       
- Die Anlage wird auf dem neuesten Stand der Technik sein und von der 
  deutschen thyssenkrupp Industrial Solutions gebaut       

Der Grundstein für die Polyolanlage Tiszaújváros ist gelegt. Die Inbetriebnahme der Anlage wird für 2021 erwartet. MOL wird 1,2 Mrd. EUR in den Bau der Anlage investieren, die rund 200.000 Tonnen Polyole pro Jahr produzieren kann.

An der Grundsteinlegung nahmen Zsolt Hernádi, Chairman und CEO der MOL Gruppe, Dr. Sami Pelkonen, CEO Chemical & Process Technologies bei thyssenkrupp Industrial Solutions, Ferenc Koncz, Mitglied des Ungarischen Parlaments und Mihály Varga, Finanzminister, teil. MOL Petrochemicals in Tiszaújváros wird das einzige Unternehmen in Ungarn und der gesamten mittel- und osteuropäischen Region sein, das eine integrierte Wertschöpfungskette von der Rohölförderung bis zur Produktion von Polyetherpolyolen (häufig verwendete Rohstoffe in Kunststoffen) vorweisen kann. Das Polyolprojekt wird 200 Personen eine langfristige Beschäftigungsmöglichkeit bieten.

Die Anlage, die 2021 in Betrieb gehen soll, ist das größte organische Investitionsprojekt in der Geschichte von MOL mit einem Gesamtbudget von 1,2 Mrd. EUR, einschließlich der Investitionsbeihilfe der ungarischen Regierung in Höhe von 131 Mio. EUR (eine Kombination aus Körperschaftsteuerzuschuss und Investitionszuschuss). Nach Einschätzung von MOL wird das Werk jährlich rund 150 Mio. EUR zum Finanzergebnis (EBITDA) der MOL Gruppe beitragen. Polyol ist ein wichtiger und stark nachgefragter Rohstoff für die Kunststoffproduktion, der in zahlreichen Branchen eingesetzt wird, von der Automobilherstellung über den Bau bis hin zur Bekleidungsindustrie. Der Tiszaújváros-Komplex wird Polyol mit effizienten und umweltfreundlichen Technologien wie dem von thyssenkrupp und Evonik entwickelten HPPO-Verfahren (Propylenoxid aus Wasserstoffperoxid) herstellen.

"Mit diesem Investitionsprojekt wird die MOL Gruppe zu einem der wichtigsten Akteure in der chemischen Industrie der Region. MOL ist das einzige mittel- und osteuropäische Unternehmen, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohölförderung bis zur Polyolproduktion kontrolliert", sagte Zsolt Hernádi. - "Nach der Inbetriebnahme im Jahr 2021 wird die Anlage die Position der Stadt Tiszaújváros in der chemischen Industrie weiter stärken, da das Know-how und die hier geschaffene neue Produktionsinfrastruktur weitere Investoren für das Gebiet anziehen können."

"Der heutige Tag ist ein wichtiger Schritt für die Transformation der chemischen Industrie in Ungarn sowie für die Zusammenarbeit zwischen MOL und thyssenkrupp", sagte Dr. Sami Pelkonen. "Mit der Vision 2030 verfolgt MOL eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Wir sind stolz und fühlen uns langfristig verpflichtet, diese Vision zu unterstützen und mit unseren Technologien und unserem Know-how zu einer innovativen und nachhaltigen Chemiebranche beizutragen."

Einer der Eckpfeiler der MOL Gruppe Strategie 2030 - Enter Tomorrow ist die Erweiterung der petrochemischen Wertschöpfungskette des Unternehmens und die Herstellung hochwertiger Produkte. Die Polyolanlage und das zuvor eröffnete Werk für synthetischen Kautschuk sind die Meilensteine dieser Strategie. Das Synthetikkautschukwerk von MOL und der japanischen JSR Corporation produziert 60.000 Tonnen Lösungspolymerisation Styrol-Butadien-Kautschuk (S-SBR), ein weltweit gefragtes chemisches Produkt. Der wichtigste Rohstoff von S-SBR ist Butadien, das von MOL in einer benachbarten Anlage produziert wird, die 2015 in Betrieb genommen wurde.

Kurze Zusammenfassung der MOL Group Petrochemicals

Im Einklang mit der Strategie von 2030 erweitert die MOL Gruppe ihre petrochemische Wertschöpfungskette in Richtung Halbfabrikate und Spezialchemikalien, um der führende Akteur der chemischen Industrie in der Region Mittelosteuropa zu werden. Polyetherpolyol, der Rohstoff für Polyurethanschaumstoffe, stellt aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten die Hauptrichtung der petrochemischen Entwicklung von MOL dar. Sie wird unter anderem auch in der Automobil-, Bau-, Verpackungs- und Möbelindustrie eingesetzt. MOL will ein strategischer Partner für die Polyurethanhersteller in der Region sein, basierend auf einer vollständig integrierten Wertschöpfungskette, modernster technologischer Ausstattung und hervorragenden Service-Standards.

Über die MOL Gruppe

Die MOL Gruppe ist ein integriertes, international tätiges Öl- und Gasunternehmen mit Stammsitz in Budapest, Ungarn. Die Gruppe ist in mehr als 40 Ländern mit einer dynamischen internationalen Belegschaft von 26.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer mehr als hundertjährigen Erfolgsgeschichte im Energiebereich tätig. Die Explorations- und Produktionsaktivitäten der MOL Gruppe werden durch die Erfahrung von über 75 Jahren im Bereich Kohlenwasserstoff unterstützt. Derzeit wird in acht Ländern produziert, in dreizehn Ländern gibt es Explorationsgebiete. Die MOL Gruppe betreibt vier Raffinerien und zwei petrochemische Anlagen in einer integrierten Lieferkette in Ungarn, der Slowakei und Kroatien und besitzt ein Netzwerk von 2.000 Tankstellen in insgesamt zehn Ländern Zentral- und Südosteuropas.

Über thyssenkrupp Industrial Solutions

Der Geschäftsbereich Industrial Solutions von thyssenkrupp ist ein führender Partner für das Engineering, den Bau und den Service von Industrieanlagen und -systemen. Basierend auf mehr als 200 Jahren Erfahrung liefern wir maßgeschneiderte, schlüsselfertige Anlagen und Komponenten für Kunden in der Chemie-, Düngemittel-, Zement-, Bergbau- und Stahlindustrie. Als Systempartner der Automobilbranche entwickeln wir hochspezialisierte Lösungen für die individuellen Anforderungen unserer Kunden. Rund 16.000 Mitarbeiter weltweit bilden ein globales Netzwerk mit einem Technologieportfolio, das Produktivität und Kosteneffizienz bestmöglich gewährleistet.

Kontakt:

Dóra Simonson
m: +36 303769321
@:internationalpress@mol.hu

Original-Content von: MOL Group, übermittelt durch news aktuell

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