Schwesternschaft München vom BRK e.V.
Darmkrebs ist heute oft heilbar: Neu zertifiziertes Rotkreuzklinikum informiert über Vorsorge und Behandlung
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Das Rotkreuzklinikum München klärt beim „Infotreff Gesundheit“ über eine Krankheit auf, die viele Menschen noch immer mit einem Todesurteil verbinden: Darmkrebs. Passend dazu erhielt es vor Kurzen als eines von nur drei Krankenhäusern in München die DGAV-Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Darmchirurgie.
Darmkrebs zählt zu den wenigen Krebsarten, die sich häufig verhindern oder – wenn sie früh erkannt werden – sehr gut behandeln lassen. Trotzdem nehmen viele Menschen die Vorsorge nicht in Anspruch, etwa aus Angst vor dem Ergebnis oder weil sie keine Beschwerden haben. Genau das kann wertvolle Zeit kosten. Denn im ersten Krankheitsstadium können mehr als 90 Prozent der Betroffenen langfristig geheilt werden. Entscheidend ist deshalb, Warnzeichen ernst zu nehmen und zur Vorsorge zu gehen.
Dass das Rotkreuzklinikum München auf diesem Gebiet besonders hohe Qualitätsstandards erfüllt, bestätigt jetzt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV). Sie hat das Krankenhaus erstmals als Kompetenzzentrum für Chirurgische Koloproktologie zertifiziert. Damit gehört das Rotkreuzklinikum neben dem LMU Klinikum und der München Klinik Neuperlach zu nur drei zertifizierten Kompetenzzentren dieser Art in München. Bayernweit gibt es neun, deutschlandweit 32 zertifizierte Zentren.
Jedes Jahr führen die Spezialistinnen und Spezialisten des Rotkreuzklinikums rund 1.200 Darmspiegelungen und etwa 100 Operationen wegen Darmkrebs durch. Die Zertifizierung bestätigt unter anderem die Erfahrung des Operationsteams, strukturierte Behandlungsabläufe, moderne Operationsverfahren sowie die enge Zusammenarbeit von Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie und Radiologie. Im Audit hoben die Gutachter außerdem die proktologische Spezialsprechstunde hervor, die bereits von vielen Patientinnen und Patienten genutzt wird.
Besonders wichtig ist dem Team, Menschen mit einem Krebsverdacht nicht unnötig warten zu lassen. Wer nach einer Diagnose behandelt werden muss, soll möglichst schnell den nächsten Schritt gehen können. Deshalb werden Termine bewusst priorisiert, damit Operation oder Therapie in der Regel innerhalb weniger Tage beginnen können.
„Viele Menschen schieben die Darmspiegelung aus Unsicherheit vor sich her. Dabei ist gerade die frühe Diagnose entscheidend für die Heilungschancen“, sagt Prof. Wolfgang Thasler, Chefarzt der Chirurgie am Rotkreuzklinikum München. „Mit unserem Infotreff möchten wir Hemmschwellen abbauen, verständlich informieren und Menschen ermutigen, bei Auffälligkeiten oder zur Vorsorge rechtzeitig ärztlichen Rat einzuholen.“
Der „Infotreff Gesundheit“ findet am Montag, 7. September 2026, um 17 Uhr im Konferenzraum des Rotkreuzklinikums München (Nymphenburger Straße 163) statt. Unter dem Titel „Darmkrebs ist heilbar“ informiert Prof. Wolfgang Thasler verständlich über Vorsorge, Warnzeichen und moderne Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss besteht Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Rotkreuzklinikum München gemeinnützige GmbH Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Anne Heginger Nymphenburger Str. 16 380634 München Telefon: 089/1303-1630 Fax: 089/1303-1605 E-Mail: rotkreuzklinikum-pr@swmbrk.de Internet: www.rotkreuzklinikum-muenchen.de
Über das Rotkreuzklinikum: Das Rotkreuzklinikum München ist ein gemeinnütziges Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München mit zwei Betriebsstätten in Neuhausen-Nymphenburg. Träger ist die Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e. V., deren Werte eine fürsorgliche Medizin und Pflege für alle Patientinnen und Patienten in den Vordergrund stellen. Das Klinikum bietet ein breites Spektrum an Fachabteilungen sowie spezialisierten medizinischen Zentren, unter anderem in der Onkologie, Frauenheilkunde und Altersmedizin. Moderne Diagnostik und interdisziplinäre Behandlungskonzepte zeichnen die Versorgung aus.
Weiteres Material zum Download Dokument: 260814_zertifizierte~ogie_Infotreff.docx


