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/ Die Villa Kunterbunt steht
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Die Berufsfachschule für Pflege in der Würzburger Kapuzinerstraße hat ihre Absolvent:innen verabschiedet. Der erfolgreiche Abschlusskurs, der vor drei Jahren unter dem Motto „Villa Kunterbunt“ in die Pflegeausbildung gestartet war, kann zudem zwei Staatspreise vorweisen.
„Im April 2023 haben wir das Fundament unserer Villa Kunterbunt gelegt“, sagte Angelika Fischer bei der Verabschiedung „ihrer“ Auszubildenden. „In 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis haben Sie Stein auf Stein Fachwissen aufgebaut und mit der dreiteiligen Abschlussprüfung das Dach auf ihre Pflegeexpertise gesetzt“, lobte die Kursleitung, die sich diese Aufgabe mit Michaela Mark geteilt hatte. Die Kollegin konnte jedoch krankheitsbedingt nicht an der Feier teilnehmen. Gemeinsam mit dem pflegepädagogischen Team der Berufsfachschule für Pflege Würzburg blickte Fischer stolz auf die beachtlichen Leistungen der zehn Prüflinge, darunter fünf Männer. Mariya Kattiparambil Varkey und Albiona Dalipovska durften für ihren herausragenden Berufsschulabschluss den Staatspreis entgegennehmen, der von der Regierung von Oberbayern für ausgezeichnete berufliche Ausbildungsabschlüsse vergeben wird. Doch damit nicht genug: Preisträgerin Daliposvka erreichte als Jahrgangsbeste zudem einen Notendurchschnitt von 1,43 im dritten Ausbildungsjahr.
Pia Donnert-Brehm gratulierte den frischgebackenen Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern ebenfalls herzlich. Sie erinnerte daran, wie wichtig qualifizierte Pflegefachkräfte für die kontinuierlich älter werdende Gesellschaft sind. „Sie gestalten die Gesundheitsversorgung von morgen mit ihrem Wissen, ihrer Haltung und ihrem Engagement“, so die Schulleiterin. Sie würdigte die Leistung der jungen Menschen aus fünf Nationen, die sowohl die fachlichen als auch die sprachlichen Herausforderungen bestens gemeistert haben. Donnert-Brehm appellierte an den Pflegenachwuchs, stolz auf den Beruf, aber neugierig und offen für Neues zu sein, denn „… die Pflegewelt ist im Wandel.“ Den Glückwünschen schlossen sich auch Stephan Roth, Medizinalrat der Regierung von Unterfranken, und der ärztliche Dozent Prof. Dr. Peter Sefrin an. Mit einem Blick auf die vielfältigen Einsatz- und Karrieremöglichkeiten, die der Pflegeberuf in Kliniken, Pflegeheimen, ambulanten Diensten oder in der Prävention bietet, leitete die Schulleiterin zur anschließenden Feier über. Dabei stießen die jungen Pflegefachfrauen und -fachmänner gemeinsam mit Vertretern der Kooperationspartner, dem gesamten Schulteam, den Praxisanleitungen und Angehörigen auf ihre Zukunft in der Pflege an.
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