Alle Storys
Folgen
Keine Story von FREIE WÄHLER Bundesvereinigung mehr verpassen.

FREIE WÄHLER Bundesvereinigung

FREIE WÄHLER: Bund muss Wirtschaft, Handwerk und Eigentum gezielter unterstützen

FREIE WÄHLER: Bund muss Wirtschaft, Handwerk und Eigentum gezielter unterstützen
  • Bild-Infos
  • Download

Aiwanger: „Handwerk ist Zukunft!“

Anlässlich der heute in München beginnenden Internationalen Handwerksmesse fordern die FREIE WÄHLER gezielte Entlastungen für die Wirtschaft, den Mittelstand und das Handwerk. Besonders die Bürokratie und der Nachwuchsmangel bereiten der Branche Sorgen. Vor dem Hintergrund des Irankrieges, der die Energiepreise und Inflation zusätzlich antreibt, muss der Bund Wirtschaft, Handwerk und Eigentum gezielter unterstützen.

Hubert Aiwanger, FREIE WÄHLER Bundesvorsitzender: „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Er stellt den Großteil der Arbeitsplätze, bietet Jugendlichen eine berufliche Ausbildung und trägt wesentlich zur Wertschöpfung bei. Gerade das Handwerk ist ein zentraler Gradmesser für dessen Gesundheit. Energiepreise, Inflation und Bürokratie bedrohen zusammen mit dem fortschreitenden Fachkräftemangel die Zukunftsfähigkeit vieler Betriebe. Wir müssen jetzt unsere kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe von hohen Energiepreisen, der überbordenden CO₂-Bepreisung, zu hohen Steuern und ideologischen sowie bürokratischen Vorgaben entlasten. Die Bundesregierung muss leistungs- und wirtschaftsfreundlicher werden. Die Erbschaftsteuer muss abgeschafft statt ausgeweitet werden. Wir brauchen weniger Bürokratie im Arbeitsrecht statt eines Tariftreuegesetzes, mehr Flexibilität im Arbeitseinsatz, zum Beispiel durch eine Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes."

Das Handwerk beschäftigt ca. 13 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland. Mit über einer Million Betrieben und rund 5,6 Millionen Beschäftigten bildet es das Kernstück der kleinen und mittleren Unternehmen. Ohne grundlegende Strukturreformen drohen jedoch viele dieser Arbeitsplätze wegzufallen.

Zahl der Beschäftigten im Handwerk droht 2026 um 60.000 zu sinken

„Von der heute beginnenden Messe in München muss ein Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Handwerks ausgehen. Gut ausgebildete Fachkräfte im Handwerk sind für den Innovationsstandort Deutschland von enormer Bedeutung. Wir setzen uns deshalb dafür ein, die duale Ausbildung zu stärken und noch attraktiver zu gestalten, um junge Menschen für eine Karriere im Handwerk zu begeistern. Damit Schüler die vielfältigen Möglichkeiten im Handwerk frühzeitig kennenlernen, wollen wir die Berufsorientierung an Schulen weiter ausbauen. Trotz guter Berufsperspektiven sind bereits jetzt 200.000 Stellen im Handwerk unbesetzt. Die Bundesregierung muss endlich verstehen, dass unser Handwerk andere Ansprüche an die Wirtschaftspolitik stellt als global agierende Konzerne. Zugang zu Wissen, Fachkräften und Kapital sind Grundbedingungen für ihren Erfolg. Hier muss endlich gegengesteuert werden“, so Aiwanger weiter.

Eike Jan Brandau
Beauftragter für Presse und Öffentlichkeitsarbeit

FREIE WÄHLER - Bundesvereinigung
Mühlenstraße 13
27777 Ganderkesee

Fon: 04222-9659330
Fax: 04222-9659319

http://freiewaehler.eu

www.facebook.com/freie.waehler.bundesvereinigung