A7-Sperrung und Stadtparktriathlon: Hier drohen am Wochenende lange Staus
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A7-Sperrung und Stadtparktriathlon: Hier drohen am Wochenende lange Staus
Hamburg – Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende in Hamburg auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Besonders angespannt dürfte die Lage im Westen und Norden der Stadt werden. Am Sonntag kommt durch den Stadtparktriathlon ein weiterer Belastungsschwerpunkt in Winterhude, Barmbek und rund um das Berliner Tor hinzu.
Von Freitag, 11. September, 22 Uhr, bis Montag, 14. September, 5 Uhr, wird die A7 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. In Richtung Hannover ist der Abschnitt zwischen Hamburg-Schnelsen-Nord und Hamburg-Stellingen betroffen, in Richtung Flensburg zwischen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Schnelsen-Nord. Auch die A23 wird zwischen Hamburg-Eidelstedt und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest unterbrochen. Die Einfahrten der betroffenen Anschlussstellen werden bereits ab Freitagabend um 21 Uhr geschlossen.
Besonders hohe Staugefahr besteht auf der A7 vor den Anschlussstellen Schnelsen-Nord und Volkspark sowie auf der A23 vor Hamburg-Eidelstedt. Mit längeren Rückstaus ist vor allem am Freitagabend sowie am Sonnabend tagsüber zu rechnen.
Auch auf den innerstädtischen Umleitungsstrecken dürfte es zeitweise nur langsam vorangehen. Betroffen sind insbesondere:
- Oldesloer Straße
- Schleswiger Damm
- Friedrich-Ebert-Straße und Kollaustraße
- Holsteiner Chaussee und Kieler Straße
- Vogt-Wells-Straße, Koppelstraße und Sportplatzring
- Schnackenburgallee, Binsbarg und Volksparkstraße
Vor allem an den großen Kreuzungen in Schnelsen, Eidelstedt und Stellingen können sich längere Rückstaus bilden. Autofahrer sollten außerdem mit zusätzlichem Verkehr auf dem Ring 2 sowie auf der Stresemannstraße und den Zufahrten zur Hamburger Innenstadt rechnen.
Der ADAC rät dem überregionalen Verkehr, Hamburg weiträumig zu umfahren. Die empfohlene Route führt ab Neumünster-Süd über die B205, die A21 und die A1. Dadurch kann es auch auf der A1 zwischen Bargteheide, Hamburg-Ost und dem Maschener Kreuz zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
Zusätzliche Sperrungen rund um den Stadtpark
Am Sonntag, 13. September, findet außerdem der Stadtparktriathlon statt. Von 8 bis voraussichtlich 16 Uhr werden die Otto-Wels-Straße zwischen Jahnring und Borgweg, der Südring zwischen Saarlandstraße und Borgweg sowie die Saarlandstraße zwischen Jahnring und Hellbrookstraße voll gesperrt.
Besonders staugefährdet sind dadurch die Zufahrten zum Stadtpark über den Jahnring, den Borgweg, die Saarlandstraße und die Barmbeker Straße. Auch auf dem Braamkamp, der Hindenburgstraße und den angrenzenden Straßen in Winterhude und Barmbek kann es zu Verzögerungen kommen. Der Jahnring steht ab der Otto-Wels-Straße stadtauswärts in Richtung Wandsbek nur einspurig zur Verfügung.
Staugefahr auch rund um Berliner Tor und Bürgerweide
Auch im Bereich St. Georg und Berliner Tor kann es am Sonntag eng werden. Betroffen sind insbesondere die Wallstraße, die Bürgerweide und der Berlinertordamm. Die wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt, den Elbbrücken und dem Hamburger Osten ist durch die Baustelle an der Berlinertordammbrücke ohnehin besonders störungsanfällig.
Durch den Ausweichverkehr rund um den Stadtpark können sich die Rückstaus über den Mundsburger Damm bis zur Wallstraße und Bürgerweide ausweiten. Verzögerungen sind außerdem auf der Lübecker Straße sowie auf den Zufahrten der B5 und B75 möglich. Auch wenn der Elbtunnel an diesem Wochenende geöffnet bleibt, sollte der Bereich rund um das Berliner Tor vorsorglich weiträumig umfahren werden.
Sonntag wird besonders kritisch
Die schwierigste Verkehrslage erwartet der ADAC am Sonntagvormittag und rund um die Mittagszeit. Dann treffen der Ausweichverkehr der A7 und A23 auf die Sperrungen rund um den Stadtpark. Wer zwischen dem Hamburger Westen, dem Norden der Stadt, Winterhude und dem Hamburger Osten unterwegs ist, sollte daher deutlich mehr Fahrzeit einplanen.
Der ADAC empfiehlt, nicht notwendige Autofahrten zu verschieben und für Wege zum Stadtpark möglichst U-Bahn, S-Bahn oder Fahrrad zu nutzen.
Zudem weist der ADAC Autofahrerinnen und Autofahrer darauf hin, Kreuzungen und Einmündungen bei stockendem Verkehr konsequent freizuhalten. Wer absehen kann, dass er den Kreuzungsbereich nicht vollständig überqueren und wieder verlassen kann, muss vor der Kreuzung warten – auch wenn die Ampel Grün zeigt oder Vorfahrt besteht. Das ist in der Straßenverkehrs-Ordnung ausdrücklich vorgeschrieben. Wer dennoch einfährt und die Kreuzung blockiert, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Das sogenannte Zustellen einer Kreuzung verschärft den Stau zusätzlich: Der Querverkehr und abbiegende Fahrzeuge kommen nicht mehr voran, Rückstaus greifen auf benachbarte Straßen und Kreuzungen über und im schlimmsten Fall kommt der Verkehr vollständig zum Erliegen. Besonders problematisch ist, dass dadurch auch Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei bei ihrer Arbeit behindert werden und im Einsatz wertvolle Zeit verlieren. Deshalb gilt: Erst in die Kreuzung einfahren, wenn dahinter genügend Platz vorhanden ist und sie ohne Halt wieder verlassen werden kann.
O-Ton-Paket Menno Gebhardt, ADAC Hansa e.V.:
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Menno Gebhardt stellv. Pressesprecher ADAC Hansa e.V. - Amsinckstr. 41 - 20097 Hamburg Tel.: (0 40) 23 91 92 25 - Mobil: (01 71) 85 50 66 3
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