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30.09.2019 – 09:40

ProHolz Bayern

Iconic Award für die wood passage

Iconic Award für die wood passage
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Preisträger wood passage - from tree to house!

Die begehbare Installation wood passage gewinnt den Iconic Award

Unter vielen Nominierten gewinnt die begehbare Installation "wood passage" den Iconic Award 2019 in der Kategorie Architektur.

Eine Initiative von proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz. Entwurf, Gestaltung und Planung der wood passage stammen vom Atelier Andrea Gassner (Feldkirch/A) gemeinsam mit Prof. Hermann Kaufmann und Maren Kohaus von der TU München. Holzbau und Statik lieferte Holzbau Fetz (Egg/Österreich).

Im Wald wächst der Baum - aus dem Baum wird Holz - aus dem Holz entsteht das Haus. Diesen Prozess trägt die "wood passage" als Holzskulptur für den Außenraum einprägsam in die Zentren Europas. Sie vermittelt mit einfachen piktogrammatischen Zeichen in vierzig Stufen die Transformation von der Tanne zum Haus. Diese Umformung wird wie aus großen Holzblöcken herausgeschnitten dargestellt, Scheibe für Scheibe. 4 Holztore in 4,32 m Breite, 4,32 m Höhe und gesamt 8,65 m Länge vermittelt in der Fernerkennung eine starke, dreidimensionale Botschaft. Im Durchschreiten der beleuchteten Passage wird sie zum spielerischen Sprachrohr für die ökologischen Vorzüge. Bauen mit Holz schont die Ressourcen und schützt unser Klima.

Über den Iconic Award

Ein Wettbewerb für die ganze Welt der Architektur. Architecture. Interior. Product. Communication. Concept. Mit den ICONIC AWARDS: Innovative Architecture konnte der Rat für Formgebung einen neutralen, internationalen Architektur- und Designwettbewerb etablieren, der erstmals die Disziplinen in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt. Prämiert werden visionäre Gebäude, innovative Produkte und nachhaltige Kommunikation aus allen Sparten der Architektur, der Bau- und Immobilienbranche sowie der produzierenden Industrie. Der Fokus liegt auf der ganzheitlichen Inszenierung und dem Zusammenspiel der Gewerke im Kontext der Architektur.

Der Auslober

Als eines der weltweit wichtigsten Kompetenzzentren für Design und Architektur agiert der Rat für Formgebung an der Schnittstelle zwischen Gestaltern und Bauwirtschaft. Seine Auszeichnungen gelten als unabhängige Gütesiegel internationalen Rangs für kontemporäre Entwicklungen und gestalterische Leistungen. 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages vom Bundesverband der Deutschen Industrie und einigen führenden Unternehmen als Stiftung gegründet, setzt sich der Rat für Formgebung mit seinen Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen für die Förderung von Design ein. Dem Stifterkreis des Rat für Formgebung gehören aktuell über 300 in- und ausländische Unternehmen an.

Die Kategorien und Auszeichnungen

In den folgenden fünf Wettbewerbskategorien sowie in der übergeordneten Kategorie "Innovative Material" wird jeweils eine angemessene Anzahl an Einreichungen mit dem Label "Selection" oder "Winner" ausgezeichnet. Darüber hinaus erhalten herausragende Einreichungen einer Kategorie das Label "Best of Best".

- Architecture
- Interior
- Product
- Communication
- Concept
- Innovative Material 

Sonderkategorien

Außerdem werden Nominierungen für Sonderkategorien durch die Fachjury vorgenommen. Die Sonderkategorien "Architects of the Year" und "Interior Designers of the Year" sind mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 EUR dotiert. Das Preisgeld wird von den Unternehmen dormakaba Holding GmbH + Co.KG und Kaldewei GmbH & Co. KG gestiftet.

- "Architects of the Year": Auszeichnung für den/die Architekten/in des Jahres
- "Interior Designers of the Year": Auszeichnung für den/die 
  Innenarchitekten/in des Jahres
- "Architects' Client of the Year": Ehrenpreis, der die herausragende Leistung 
  eines
- beauftragenden Unternehmens oder einer Institution zur Förderung eines 
  ganzheitlichen
- Architekturverständnisses würdigt 

Die Jury 2019

Über die Vergabe der ICONIC AWARDS: Innovative Architecture entscheidet eine unabhängige und sachverständige Jury. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der Bereiche Architektur, Innenarchitektur, Design und Markenkommunikation:

- Jonghwan Baek, WGNB, Seoul
- Michel Casertano, Atelier Brückner GmbH, Stuttgart
- Marco Dessí, Studio Marco Dessí, Wien
- Asif Khan, Asif Khan Ltd., London
- Wiebke Lang, designreport, Frankfurt am Main
- Silvia Olp, Phoenix Design, Stuttgart/Munich/Shanghai
- Linda Stannieder, GRAFT BRANDLAB GmbH, Berlin
- Andrej Kupetz, Rat für Formgebung, Frankfurt am Main 

Die Preisverleihung 2019

Die Auszeichnungen "Best of Best", "Architects of the Year", "Interior Designers of the Year" und der Ehrenpreis "Architects' Client of the Year" werden anlässlich der Messe Expo Real am 07. Oktober 2019 in München überreicht. Die Preisverleihung findet medienwirksam und architektonisch prominent in der Pinakothek der Moderne statt. Erbaut von Stephan Braunfels, gehört sie zu den größten Sammlungshäusern für moderne und zeitgenössische Kunst, Architektur und Design in Europa.

Über die Botschaften der wood passage - vor allem zum Klimaschutz

Gerade in den Städten steigt der Bedarf nach Wohnraum rasant an und der moderne Holzbau erweist sich als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. Die realisierten Projekte aus Holz werden immer größer. Aufstockungen, Nachverdichtungen, Wohnsiedlungen mit mehreren hundert Wohnungen und sogar Hochhäuser aus Holz entstehen. Holz wächst laufend im Wald nach und ist verfügbar. Nur rund zwei Drittel des Holzzuwachses in Europa werden genutzt. Wird Holz vermehrt im Baubereich, in den rund 40 Prozent aller Ressourcen fließen, eingesetzt, spart das endliche Ressourcen und ist ein erfolgreiches Zukunftsmodell. Zudem bindet jeder Kubikmeter verbautes Holz eine Tonne CO2 und entlastet damit das Klima.

Neben dem Bauen mit Holz wird auch die Sparte "Holzbasierte Bioökonomie" immer wichtiger. Holz ist ein Multitalent und kann vielseitig verwendet werden. Im sichtbaren Bereich werden aus Holz nachhaltige und langlebige Möbel und Gebrauchsgegenstände für den Haushalt gemacht. Im nicht sichtbaren Bereich werden aus Holzfasern Textilfasern für Kleidung und Stoffe, oder wertvolle Plastik-Substitute hergestellt. Die Autoindustrie bedient sich einzelner Autoteile aus Holzfasern und auch die moderne Holzenergie kann mit schwächeren Holz-Sortimenten einen wertvollen Beitrag zur Umwelt leisten, indem es fossile Brennstoffe ersetzt.

Alle diese Themen in Städten und im urbanen Raum sichtbar und begreifbar zu machen, ist Ziel der wood passage. Ebenso wichtig ist es ein Zeichen für die Forstwirtschaft zu setzen. Ohne eine funktionierende nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder, könnte der nachwachsende Rohstoff Holz nicht geerntet und verarbeitet werden. Die Sägeindustrie macht aus rund eckig - ohne sie könnte aus dem Rohstoff kein Produkt wie zum Bespiel ein Balken entstehen. Daher gilt es in Zukunft noch stärker, Bewusstseinsbildung und Kommunikation zu Holzthemen gemeinsam zu denken und umzusetzen.

Über proHolz Bayern

Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächen-deckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter dem Claim "Wir wirtschaften mit der Natur" steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.

Pressekontakt
Eva Veit
Geschäftsführerin proHolz Bayern
Tel.: +49 89 2620 9332-0
Fax: +49 89 2620 9332-9
Mail: veit@proholz-bayern.de
Web: www.proholz-bayern.de
proHolz Bayern Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
Max-Joseph-Straße 8 | 80333 München 
Geschäftsführung: Dr. Jürgen Bauer