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21.03.2014 – 00:05

nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V.

Gestochen, gebissen und angesteckt - So gefährlich sind Zecken, Mücken und Fliegen!

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Karlsruhe (ots)

Anmoderationsvorschlag:

Ein angenehm milder Winter, sonnig warme Frühlingstage schon Anfang März: Darüber haben nicht nur wir uns gefreut, sondern auch die Zecken. Die beißen hierzulande schon längst wieder zu und übertragen Infektionskrankheiten. Aber nicht nur diese Blutsauger bedrohen uns, sondern auch Mücken und Fliegen im Urlaub in Afrika oder Lateinamerika. Wie gefährlich diese Tiere für die Menschen sind, verrät Ihnen zum Weltgesundheitstag (am 7. April) Uwe Hohmeyer.

Sprecher: So klein Mücken, Fliegen und Zecken auch sind: Wenn sie uns stechen oder beißen, können sie auch Krankheitserreger auf die Menschen übertragen.

O-Ton 1 (Dr. Corinna Lawrenz, 0:23 Min.): "Zecken zum Beispiel übertragen mehr als 50 verschiedene Krankheiten. Darunter sind die Hirnhautenzündung FSME und die Borreliose die bekanntesten. Mücken in Lateinamerika übertragen besonders Malaria oder Dengue-Fieber, aber auch noch weitere Erkrankungen. In den letzten Jahren gab es zum Beispiel 500 nach Deutschland importierte Malaria-Erkrankungen, obwohl Malaria ja eigentlich eine tropentypische Krankheit ist."

Sprecher: Erklärt die Ärztin Dr. Corinna Lawrenz. Sie behandelt jedes Jahr zwei Monate lang Waisen in einem mexikanischen Dorf des vor 60 Jahren gegründeten "Kinderhilfswerks nuestros pequeños hermanos" und weiß, wie man sich auf Fernreisen vor einer Ansteckung schützen kann.

O-Ton 2 (Dr. Corinna Lawrenz, 0:32 Min.): "Also, die wichtigste vorbeugende Maßnahme ist eigentlich der Schutz vor Mückenstichen durch das Tragen von heller, langärmliger Kleidung. Auch das Auftragen von mückenabweisenden Sprays und der Gebrauch von imprägnierten Moskitonetzen schützen vor Stichen. Die Unterkunft sollte mit Mückenschutzgittern und Klimaanlage ausgestattet sein. Für das Dengue-Fieber gibt es leider weder Impfung noch ein Medikament, das die Erkrankung heilen kann. Aber in Malaria-Risikogebieten kann die prophylaktische Einnahme von Medikamenten eine Erkrankung verhindern."

Sprecher: Viele Waisenkinder, die sie in Lateinamerika behandelt, haben sich übrigens in den letzten Jahren mit Dengue-Fieber infiziert. Dazu kommt...

O-Ton 3 (Dr. Corinna Lawrenz, 0:31 Min.): "Sie sind häufig unter- oder mangelernährt und von Parasiten befallen. Die Kinder erhalten dann die notwendigen Medikamente und werden nach einem Schema geimpft, das sich an den Empfehlungen der WHO orientiert. Ansonsten sind die Erkrankungen eigentlich ähnlich wie hierzulande: Luftwegsinfekte, Mandel- und Mittelohrentzündungen sowie Magen-Darm-Infekte, die jedoch dort in Lateinamerika häufiger mal von Parasiten oder Würmern ausgelöst werden. Wer weiteres Interesse hat, kann ja gerne mal im Internet klicken auf www.hilfefuerwaisenkinder.de."

Abmoderationsvorschlag:

Und ein kleiner Tipp noch für alle, die in diesem Jahr ihren Urlaub in Lateinamerika oder in Afrika verbringen wollen: Informieren Sie sich auf jeden Fall vorher beim Arzt Ihres Vertrauens über die Risiken und wie Sie sich davor schützen können.

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Pressekontakt:

Dagmar Schneider
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Durchwahl: 0721 35440-167, Mobil: 0173 5335086
E-Mail: dagmar.schneider@nph-deutschland.org

nph deutschland e. V.
Tullastr. 66, 76131 Karlsruhe, Germany
Tel.: 0721 35440-0
Fax: 0721 35440-22
www.HilfeFuerWaisenkinder.de

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