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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu muslimischen Reaktionen auf "Charlie Hebdo"

Frankfurt (ots) - Der islamistische Terror bedarf eines absoluten Feindschaftgefühls gegen andere mehr als einer inneren Haltung zu Allah. Der religiöse Hass ist nicht von einer göttlichen Botschaft geleitet, sondern von einer politischen Mission getrieben, und es sieht nicht danach aus, dass diese Krieger eines mörderischen Absolutismus demnächst zum Dialog antreten. Und doch haben gerade die vielfältigen Reaktionen auf das Wiedererscheinen der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" gezeigt, dass man seinen Gefühlen nicht willfährig ausgeliefert sein muss. Zwar lösten die Mohammed-Karikaturen einmal mehr großen Zorn in der muslimischen Welt aus. Aber mehr als je zuvor war auch die Vielstimmigkeit der Muslime in aller Welt zu vernehmen. Das ist, bei aller Tragik, das Erbe von und die Verpflichtung gegenüber Charlie Hebdo.

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