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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Irak und Waffen

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Debatte über den Terror im Irak:

Wer glaubt, dass Waffenlieferungen schaden, muss dem Vorwurf des "Nichtstuns" entgegentreten. Er darf und muss laut sagen, dass der Vorwurf eher diejenigen trifft, die irgendwo einmarschieren und die Region dann alleine lassen - mit der Garantie, dass das nächste Massaker bald kommt. Dass Steinmeier den Irak besucht hat, ist ein schönes Signal. Aber warum ruft die Bundesregierung nicht diejenigen, deren Länder jahrzehntelang Diktaturen päppelten - etwa Obama und Putin -, zum Friedensratschlag nach Berlin? Wer sich so verhielte, könnte gern irgendwann auch über die militärische Rolle Deutschlands reden. Aber wer das eine tut und das andere lässt, trägt nichts zu einer friedlicheren Weltordnung bei. Das gilt für alle, seien sie nun Bundespräsident, Verteidigungsministerin oder Außenminister.

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