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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Antisemitismus

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die antisemitischen Ausfälle bei israelkritischen Demonstrationen:

Der Antisemitismus bricht sich zwar bei einer Minderheit, aber so aggressiv und offen Bahn wie vielleicht nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Wenn das nicht so bleiben soll, müssen sich alle, die mit Demokratie und Menschenrechten noch etwas anfangen können, an die Seite der bedrohten Juden stellen, ob diese in Deutschland leben oder in Israel oder anderswo. Israel, der Staat gewordene Schutzraum der Juden, ist eine historische Tatsache, die ausgerechnet von Deutschland aus niemand, der bei Sinnen ist, in Frage stellen kann. Wie allerdings das Existenzrecht Israels zu sichern sei, darüber darf und muss gestritten werden. Die Frage, ob Israel dem eigenen Existenzrecht dient, wenn es fortgesetzt das Völkerrecht verletzt, ist keineswegs antisemitisch, sie ist notwendig.

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