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Frankfurter Rundschau: Kommentar zur geplanten Rentenreform der Bundesregierung:

Frankfurt (ots) - Seit Jahren wird in Deutschland über die drohende Altersarmut diskutiert. Nun legt die große Koalition ihr Rentenpaket vor, das bis 2020 schwindelerregende 60 Milliarden Euro verschlingen wird. Doch bei den wirklich Bedürftigen landen davon gerade einmal 4,3 Milliarden. Das nämlich ist der mickrige Betrag, den Schwarz-Rot für dringend erforderliche Verbesserungen zugunsten von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen tatsächlich nicht mehr arbeiten können, lockermacht. Die von echter Not bedrohten Erwerbsgeminderten haben eben keine Lobby. Genauso wenig wie alleinerziehende Verkäuferinnen, Langzeitarbeitslose oder prekäre Solo-Selbstständige, für die das Alter nur die Grundsicherung bereithält. Stattdessen bedienen Union und SPD ihre Klientel - ältere Mütter und Facharbeiter.

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