Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Anschlag in Wolgograd

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert den Bombenanschlag im russischen Wolgograd:

So zynisch es klingen mag: Der Bombenanschlag in Wolgograd spielt Wladimir Putin in die Hände. Der Kremlchef kann nun die Sicherheitsvorkehrungen während der Olympischen Spiele in Sotschi mit Verweis auf die Terrorgefahr noch stärker ausweiten. Westliche Regierungen werden ihm kaum glaubhaft Missbrauch vorwerfen können - insbesondere angesichts des fortgesetzten Anti-Terror-Krieges der USA mit all seinen inakzeptablen Begleiterscheinungen. Die Stichworte lauten NSA und Guantánamo. Ohnehin plant Putin, Sotschi in eine Hochsicherheitszone zu verwandeln. Dazu gehört das Abhören und Ausforschen von Telefon- und Internetverbindungen im großen Stil. Putin hat nun alle Argumente parat, um seine Big-Brother-Spiele so zu inszenieren, wie es ihm passt.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Frankfurter Rundschau

Das könnte Sie auch interessieren: