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Equal Care Day Nordwest 2024: (Ver)Sorge(n) im Lebensverlauf

Equal Care Day Nordwest 2024: (Ver)Sorge(n) im Lebensverlauf
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Equal Care Day Nordwest 2024: (Ver)Sorge(n) im Lebensverlauf

Der Equal Care Day steht seit 2016 als Symbol für die oft übersehene und unterbewertete (un)bezahlte Care-Arbeit. Am 14. März veranstaltet ein regionales Netzwerk zwischen Bremen und Friesland die Veranstaltung "Equal Care Day 2024 - (Ver)Sorge(n) im Lebensverlauf in der Region Nord-West". Sie findet von 12 bis 16 Uhr an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven statt. Sie ist öffentlich, teilweise digital (12:00 – 14:00 Uhr) und kostenlos.

Wer sind die Menschen, die sich Tag und Nacht im deutschen Gesundheits- und Pflegesystem engagieren, um für eine gute Versorgung, Gesundheit oder einen würdevollen Tod zu sorgen? Wie können die Alltagssituationen in der Pflege und die Routinen von Care-Arbeiter*innen im privaten Raum sichtbar gemacht werden? Das sind nur einige der Fragen, um die es bei der hybriden Veranstaltung geht. Das Programm umfasst unter anderem eine Bücherlesung, einen Impulsvortrag mit Diskussion und vier Workshops. Beteiligt sind dabei unter anderem Forschende der Universität Bremen und der Hochschule Bremen. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, Betroffene, Expert*innen und Entscheider*innen aus Politik und Wirtschaft. Die hybride Veranstaltung wirft einen umfassenden Blick auf die Care-Arbeit in den verschiedenen Regionen im Nordwesten - von Friesland über Wilhelmshaven bis nach Bremen, in den Städten und Gemeinden. Interessierte können sich unter jade-hs.de/familie anmelden.

Die Organisatorinnen des Equal Care Day Nordwest 2024, Andrea Schäfer (Universität Bremen), Nicole Biela (Stadt Wilhelmshaven) und Ann-Kathrin Cramer (Landkreis Friesland), betonen im Sinne des ECD: „(Ver)Sorge(n) betrifft uns alle, früher oder später im Lebensverlauf, jedoch sind wir mit unterschiedlichen regionalen Strukturen und einer Erwerbs- und Sozialpolitik konfrontiert, die (Ver)Sorge(n) nur punktuell mitdenkt. Die Folgen sind uns allen seit Jahren bewusst, nun müssen endlich Lösungen her.“

Über den Equal Care Day

Der Equal Care Day (ECD) soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung einer fairen und gleichwertigen Verteilung von Sorgearbeit richten. Menschen, Institutionen und Verbände nutzten die Gelegenheit, auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam zu machen. Die Initiative, getragen von klische*esc e.V., setzt sich für die Förderung von Wahlfreiheit jenseits limitierender Rollenklischees ein. Der Equal Care Day Nordwest 2024 wird von der Metropolregion Nordwest gefördert.

Über das Netzwerk ‚Equal Care Day Nordwest 2024‘

Das Netzwerk ‚Equal Care Day Nordwest 2024‘ finden in Kooperation zwischen der Jade Hochschule, der Universität Bremen, dem Landkreis Friesland und der Stadt Wilhelmshaven statt. Am Netzwerk beteiligt sind darüber hinaus die Arbeitsnehmerkammer Bremen, die Bildungsregion Friesland sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinden Friesland, Zetel, Wangerland und Sande, der Verein Agenda Varel, die Stadt Jever und weitere Engagierte. Veranstalterinnen sind Andrea Schäfer (Universität Bremen), Nicole Biela (Stadt Wilhelmshaven), Ann-Kathrin Cramer (Landkreis Friesland) und Mareike Sprock (Jade Hochschule). Andrea Schäfer organisiert zum vierten Mal den ECD in Bremen und umzu.

Programm des ECD Nordwest 2024

(ab 12:00 Uhr) Grußworte

  • Ann-Kathrin Cramer (Landkreis Friesland)
  • Prof. Dr.-Ing. Holger Saß (Jade Hochschule)
  • Birgit Ahn (Metropolregion Nordwest)

(ab 12:15 Uhr) Es kann jeden treffen? Care und Nursing aus der Genderperspektive

Lesung von Monja Schünemann (Medizinhistorikerin und Fachkrankenschwester) aus ihrem Buch „Der Pflege-Tsunami. Wie Deutschland seine Alten und Kranken im Stich lässt.“

(ab 13:05 Uhr) Das Optionszeitenmodell. Zeit für Care, Zeit für Gleichstellung.

Impulsvortrag und Diskussion von Dr. Karin Jurczyk (Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik) und Prof. Ulrich Mückenberger (Universität Bremen)

Parallele Workshops ab 14:15 Uhr (Teilnahme nur vor Ort möglich)

  • Arbeitsbedingungen in der Altenpflege konkret und nachhaltig verbessern - Ideen für eine Entlastungs- und Fachkräfteoffensive in der Pflege
    • Workshop mit Impulsvortrag und Diskussion von Greta-Marleen Storath (Arbeitnehmerkammer Bremen)
  • "Das gibt es doch gar nicht!" Deine improvisierte Care-Geschichte.
    • Workshop mit Methoden des Improvisationstheater von Lena Breuer (Schauspielerin, Moderatorin und Trainerin aus Köln)
  • Who cares? Wen kümmert´s, dass wir uns kümmern.
    • Workshop mit Filmvorführung und Diskussion von Ann-Kathrin Cramer (Landkreis Friesland)
  • Fürsorge geben. Hilfe bekommen: Pflegende Jugendliche und junge Erwachsene
    • Workshop mit Forscherin und Engagierten im Dialog von Andrea Schäfer (Universität Bremen) mit Prof. Dr. Claudia Stoll (Hochschule Bremen)

Fragen beantworten:

Andrea Schäfer

Sfb 1342 "Global Dynamics of Social Policy"

Universität Bremen

E-Mail: andrea.schaefer@uni-bremen.de

Telefon: + 49 421 218-57095

Nicole Biela (Gleichstellungsbeauftragte)

Stadt Wilhelmshaven

Rathausplatz 1

26382 Wilhelmshaven

E-Mail: Nicole.Biela@wilhelmshaven.de

Telefon: +49 4421 162302

Ann-Kathrin Cramer (Gleichstellungsbeauftragte)

Landkreis Friesland

Lindenallee 1

26441 Jever

E-Mail: a.cramer@friesland.de

Telefon: +49 4461 919-6161

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Hochschulkommunikation und -marketing
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail:  presse@uni-bremen.de

Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit neun jungen Universitäten und vier assoziierten Mitgliedern aus dem Hochschul-, Nichtregierungs- und privaten Bereich gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine der ersten Europäischen Universitäten. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.