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21.12.2018 – 13:46

Universität Bremen

Bremer Professorin zur stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-Fachkommission für Pflegeberufe gewählt

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Professorin Ingrid Darmann-Finck und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Sabine Muths aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen sind in die Fachkommission für das Pflegeberufegesetz berufen worden. Die Kommission haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey gemeinsam eingerichtet. Ziel ist die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen. Darmann-Finck wurde zudem zur stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums gewählt.

Die Pflegedidaktikerin Ingrid Darmann-Finck forscht mit ihrem Team an der Universität Bremen an der Ausgestaltung von Lehrplänen und Curricula für Pflege- und Gesundheitsberufe. Welche Kompetenzen brauchen Auszubildende und welche Lernangebote sind für die Kompetenzentwicklung geeignet? Das ist auch eine Fragestellung aus dem jüngsten Projekt der Pflegeforscherin, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft für drei Jahre fördert. Sabine Muths ist als erfahrene Lehrerin seit 15 Jahren am Institut für Public Health und Pflegeforschung in verschiedenen Projekten zur wissenschaftlichen Unterstützung von Pflege- und Gesundheitsschulen tätig. Mit dieser Expertise sind die Bremer Professorin und ihre Mitarbeiterin in der Kommission genau richtig. Das Gremium soll Empfehlungen für Rahmenlehrpläne für den theoretischen und praktischen Unterricht und Rahmenausbildungspläne für die praktische Ausbildung erarbeiten. Diese Empfehlungen sollen zu einer stärkeren Vereinheitlichung der Pflegeausbildungen über die verschiedenen Bundesländer hinweg führen. Die Bundesländer haben die Möglichkeit, landesspezifische Rahmenpläne oder -richtlinien zu erlassen, können zukünftig aber auch auf die Empfehlungen der Fachkommission zurückgreifen.

Erfahrungen aus 15 Jahren Forschung

"Nachdem wir bereits an der Erstellung der Prüfungsverordnung für Pflegeberufe mitgearbeitet haben, sehen wir in der Fachkommission die Gelegenheit, stärker die Umsetzung in den verschiedenen Bundesländern und damit auch an den Pflegeschulen und Praxiseinrichtungen mitgestalten zu können. Hier können wir unsere Erfahrungen aus 15 Jahren curricularer Arbeit mit Pflegeschulen einbringen", kommentiert Darmann-Finck ihre Wahl in das Ehrenamt.

Elf Mitglieder berufen

Im neu geschaffenen Gremium arbeiten auf Bundesebene elf Mitglieder mit, die auf Vorschlag der Länder und Fachverbände ausgewählt wurden. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurden Vertreterinnen und Vertreter der Träger der praktischen Ausbildung sowie der Pflegeschulen berufen. Die Besetzung spiegelt zudem die verschiedenen Versorgungsbereiche der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege wider.

Weitere Informationen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/pflegeberufegesetz/fachkommis... www.ipp-bremen.de/

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

Institut für Public Health und Pflegeforschung

Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften

Universität Bremen

Tel.: +49 421 218-68940

E-Mail: darmann@uni-bremen.de

Über das Institut für Public Health und Pflegeforschung

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist eines der größten Forschungsinstitute in diesem Bereich in Deutschland. Zentrales Ziel der Forschung und der Lehre ist die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung. 2005 wurde das IPP als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs 11 Human- und Gesundheitswissenschaften gegründet. Inzwischen forschen und lehren in neun Abteilungen und Arbeitsgruppen mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Stärken des IPP sind die interdisziplinäre Gesundheits- und Pflegeforschung, forschungsorientierte Lehre in den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen und Wissenschaftstransfer in Praxis, Politik und Gesellschaft.

Über die Universität Bremen:

Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ - das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region. Aus dieser Zusammenarbeit entstand 2016 die U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben auch zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden - mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.

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