Polizei Düren

POL-DN: 0503291 Tödlicher Unfall auf der Bundesstraße 56

    Düren (ots) - Jülich - Am Dienstagmorgen verunglückte ein 47 Jahre alter Mann mit seinem Pkw auf der B 56 in Höhe der Zuckerfabrik. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Straße musste für Bergungsmaßnahmen an der Unfallstelle und für die Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt werden.

    Der Pkw-Fahrer aus Übach-Palenberg befuhr nach Angaben von Zeugen gegen 09.10 Uhr die B 56 mit überhöhter Geschwindigkeit in nördlicher Fahrtrichtung. In Höhe einer für ihn unübersichtlichen Kuppe überholte er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug eines 42-Jährigen aus Vettweiß und stieß dadurch auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegen kommenden Lkw, der von einem 40 Jahre alten Mann aus Köln gefahren wurde, frontal zusammen. Der 47-Jährige wurde bei dieser Kollision aus seinem Fahrzeug geschleudert. Auf der Fahrbahn liegend wurde er danach von einem zweiten entgegen kommenden Wagen eines 39- jährigen Jülichers überrollt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Das Unfallfahrzeug wurde durch die Wucht des Aufpralls von der Fahrbahn geschleudert und geriet in eine Böschung.

    Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei, hatte der Getötete am Montagabend, gegen 20.40 Uhr, zum Nachteil seiner früheren Lebensgefährtin eine einfache Körperverletzung begangen. Dies hatte die 45-Jährige am Dienstagmorgen, gegen 07.20 Uhr, bei der Polizeiinspektion Jülich zur Anzeige gebracht. Als sie anschließend an ihren Wohnort in Niederzier zurück kehrte, wurde sie von dem 47-Jährigen, der offenbar gewaltsam in ihr Haus eingedrungen war, hinter der Eingangstür überwältigt und mit einem Messer angegriffen. Dabei erlitt sie eine leichte Verletzung am Arm. Als ihr Sohn ihr zu Hilfe kam, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete mit seinem Auto in unbekannte Richtung. Die Überfallene teilte diesen erneuten Vorfall fernmündlich der Polizei mit, die daraufhin eine Fahndung nach dem Beschuldigten auslöste. Während der Tatverdächtige anschließend mit seinem Fahrzeug die B 56 befuhr, wurde er dort von einer mit Sonderrechten fahrenden und ihm entgegen kommenden Funkstreifenwagenbesatzung gesichtet. Als die Beamten den Streifenwagen nun wendeten und gerade die Verfolgung des Fahrzeuges aufnehmen wollten, konnten sie beobachten, dass es in etwa 800 Meter Entfernung zu dem geschilderten Verkehrsunfall kam.

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