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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf

BPOLI LUD: Zu lange im Schengen Raum aufgehalten

Görlitz (ots)

In zwei Fällen, in denen sich ukrainische Staatsangehörige deutlich zu lange im Schengen Raum aufgehalten haben, ermittelt jetzt die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Der erste Fall ist am Samstag auf dem Rastplatz An der Neiße aufdeckt worden. Dabei kam ans Licht, dass ein 30-Jähriger im April mit einem Flugzeug in Barcelona gelandet war, sich seitdem ununterbrochen in Spanien aufhielt. Bereits vor 112 Tagen hätte der Mann aber wieder ausreisen müssen. Um die Durchführung des Strafverfahrens sicherzustellen, wurde die Zahlung von 400,00 Euro als angemessene Sicherheit für die zu erwartende Geldstrafe angeordnet.

Im zweiten Fall waren es sogar volle 395 Tage, die sich ein 16-Jähriger ohne Unterbrechung in Polen aufgehalten hatte. Der Jugendliche war gemeinsam mit seinen Eltern in der Nacht zu Sonntag über die Autobahn nach Deutschland eingereist. Weil nun diese Einreise unerlaubt stattfand, erfolgte die Zurückschiebung.

Für ukrainische Staatsangehörige, die Inhaber eines gültigen biometrischen Reisepasses sind, ist ein Aufenthalt im Schengener Raum nicht länger als 90 Tage innerhalb von 180 Tagen ohne Sichtvermerk (Visum) zulässig.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Michael Engler
Telefon: 0 35 81 - 3 62 67 21
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_pir

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, übermittelt durch news aktuell

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