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13.09.2019 – 08:01

Bundespolizeidirektion Hannover

BPOLD-H: Gemeinsame Abschlusspressemitteilung: Bundespolizei und Polizei Bremen trainieren Terrorlagen im Bremer Hauptbahnhof

BPOLD-H: Gemeinsame Abschlusspressemitteilung: 
Bundespolizei und Polizei Bremen trainieren Terrorlagen im Bremer Hauptbahnhof
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Hannover (ots)

Hauptbahnhof Bremen, 12. - 13.09.2019

"Stoppt das Töten, rettet Leben!" - so lautet die klare Devise für alle Einsatzkräfte, die trotz modernster Ausstattung im täglichen Dienst ihr eigenes Leben gefährden.

Mit dem ersten Knall einer Platzpatrone um 22:00 Uhr in der Bremer Bahnhofshalle hatte gestern Abend die großangelegte Übung der Bundespolizei und der Polizei Bremen, der Feuerwehr Bremen mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG begonnen. Die Übung endete heute um 04:00 Uhr.

Rund 1.200 Einsatzkräfte beteiligten sich unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen an realitätsnahen Szenarien, um das Vorgehen und Zusammenspiel in den komplexen und lebensbedrohlichen Situationen zu trainieren. In vier Durchläufen mimten Darsteller aus Reihen der Polizei schwer bewaffnete Terroristen, Bahnreisende und Verletzte bei möglichen Anschlägen im Hauptbahnhof.

"Die Wahl von Bahnhöfen als Übungsorte entstand aus der ordnungspartnerschaftlichen Zusammenarbeit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG. Da derartige Übungen unabdingbar für den Schutz der Infrastruktur und Bahnhofsnutzer sind, unterstützt die DB die notwendigen Vorbereitungen und Maßnahmen mit allen involvierten Bereichen", Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der DB AG.

Bei jedem Trainingsdurchgang dauerte es nur wenige Augenblicke, bis die Einsatzkräfte die Terroristen bekämpften, die realistisch geschminkten Opfer aus dem Gefahrenbereich retteten und an zuvor abgestimmten Orten an Feuerwehr- und Rettungsdienst auf dem Bahnhofsvorplatz übergaben, um eine Erstversorgung und den schnellen Transport in eine Klinik zu gewährleisten.

"Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist die Festlegung realitätsnaher Übungsszenarien", führten die Präsidenten der Bundespolizeidirektion Hannover und der Präsident der Polizei Bremen aus. Obwohl sich alle Beteiligten darüber klar waren, dass es sich um eine Übung handelt, waren diese emotional sehr betroffen.

"Wir müssen damit rechnen, dass sich jederzeit gefährdungsrelevante Vorkommnisse bis hin zu einem terroristischen Anschlag ereignen können. Ziel solcher Übungen ist es, die Kollegen bestmöglich vorzubereiten und die Einsatzkonzepte so zu optimieren, dass im Falle eines Anschlages Schlimmeres verhindert werden kann", so der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Dr. Martin Kuhlmann.

"Im Zusammenwirken mit der Bundespolizeidirektion Hannover beziehungsweise der Bundespolizeiinspektion Bremen war es wichtig, unsere behördenübergreifende Reaktion auf simulierte Anschläge zu trainieren. Nach der Auswertung der Videodokumentationen versprechen wir uns ebenfalls wertvolle Erkenntnisse, um Maßnahmen noch schneller durchzuführen", so der Bremer Polizeipräsident, Lutz Müller weiter.

Die Sicherheitspartner sind sich einig, dass wichtige Erkenntnisse gewonnen wurden, um die Abläufe weiter zu optimieren und so den Schutz der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu gewährleisten.

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