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15.12.2019 – 12:00

Bundespolizeidirektion Koblenz

BPOLD-KO: Grenzfahndung der Bundespolizei zeigt Wirkung

Koblenz, Trier, Kaiserslautern, Bexbach (ots)

Mehr als 850 Fahndungstreffer, 280 unerlaubte Einreisen und Aufenthalte, 140 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie 54 vollstreckte Haftbefehle in nur einem einzigen Monat: Das sind die Ergebnisse der intensiven Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizeidirektion Koblenz im Grenzraum zu Frankreich, Luxemburg und Belgien. Seit dem 7. November 2019 hat die Bundespolizeidirektion Koblenz mit ihren Inspektionen in Trier, Kaiserslautern und Bexbach, auf Anordnung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, die Fahndungsmaßnahmen deutlich intensiviert. Hierzu setzte die Bundespolizei in Rheinland-Pfalz und dem Saarland mehr als 840 zusätzliche Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sowie der Bundesbereitschaftspolizei im Grenzraum zu Frankreich, Luxemburg und Belgien ein. Die Bundespolizisten nehmen dort besonders Personen unter die Lupe, die mit einer Einreisesperre belegt sind. Sie dürfen nicht mehr nach Deutschland einreisen, weil sie bereits schon einmal abgeschoben worden sind. Stellen die Fahnder der Bundespolizei solche Personen fest, werden sie umgehend in das Land, aus dem sie versuchten einzureisen, zurückgewiesen oder in Haft genommen. In Rheinland-Pfalz und im Saarland, dem Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Koblenz, stellte die Bundespolizei in den letzten vier Wochen 15 Personen mit einer Einreisesperre fest. Drei davon traten in der Vergangenheit wegen unterschiedlicher Rauschgift- oder Eigentumsdelikte strafrechtlich in Erscheinung und wurden zurückgewiesen. Für alle Übrigen musste die Bundespolizei Haft beantragen. Die deutlich verstärkten Grenzfahndungsmaßnahmen bedeuten einen messbaren Mehrgewinn an Sicherheit für unser Land und der darin lebenden Menschen. Dies wird auch von den Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wahrgenommen und sorgt für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. "Sicherheit ist das Fundament unserer Gesellschaft. Die verstärkten Grenzfahndungsmaßnahmen der Bundespolizei bedeuten ein deutliches Plus an Sicherheit", so Joachim Moritz, Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Koblenz
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Christian Altenhofen
Telefon: 0261/399-1011
E-Mail: bpold.koblenz@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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