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25.02.2021 – 12:10

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Rückkehr nach Deutschland führt ins Gefängnis
Montenegriner will trotz Einreiseverbots nach Deutschland

Bundespolizeidirektion München: Rückkehr nach Deutschland führt ins Gefängnis / Montenegriner will trotz Einreiseverbots nach Deutschland
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A93 / Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Donnerstag (25. Februar) einen montenegrinischen Staatsangehörigen ins Gefängnis gebracht. Er war bei Grenzkontrollen auf der A93 festgenommen worden. Gegen ihn lag nicht nur ein Haftbefehl, sondern zudem ein Einreiseverbot für die Bundesrepublik vor.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten einen Kleintransporter, der in Montenegro zugelassen ist. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stellte sich heraus, dass der Montenegriner mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in Hannover gesucht wurde. Wegen Diebstahls war der 40-Jährige zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro inklusive Verfahrenskosten verurteilt worden. Die geforderte Summe hatte der Mann bisher jedoch nicht bezahlt. Auch bei seiner Festnahme konnte er den Betrag nicht aufbringen. Ersatzweise sah das Gericht eine 70-tägige Haft vor.

Ferner hatte der Südosteuropäer in der Vergangenheit in Deutschland Asyl beantragt. Dieser Antrag war im vergangenen Sommer jedoch abgelehnt und der Mann in seine Heimat abgeschoben worden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte ein Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen ihn verhängt. Dennoch versuchte der montenegrinische Staatsangehörige, wieder nach Deutschland zu gelangen. Daher hat er nicht nur seine Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen zu verbüßen, sondern muss auch mit einem Strafverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise rechnen. Bundespolizisten brachten ihn in ein Augsburger Gefängnis.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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