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Bundespolizeidirektion München: Grenzüberschreitende Verfolgungsfahrt - Flucht vor Grenzkontrolle hatte wohl ihre Gründe

Bundespolizeidirektion München: Grenzüberschreitende Verfolgungsfahrt - Flucht vor Grenzkontrolle hatte wohl ihre Gründe
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Niederndorf (ots)

Die Bundespolizei hat am Montag (9. Dezember) nach einer Verfolgungsfahrt über die Landesgrenze hinweg einen Pkw bei Niederndorf (Österreich) gestoppt. Der Fahrzeugführer hatte versucht, der Grenzkontrolle zu entgehen. Dafür gab es offenbar Gründe.

An der Grenzkontrollstelle auf der A93 nahe Kiefersfelden missachtete der Fahrer eines Autos mit niederländischen Kennzeichen die Anhaltesignale der Bundespolizisten. Stattdessen beschleunigte er und raste in Richtung Rosenheim davon. Mit einem Streifenwagen wurde sofort die Verfolgung aufgenommen. Auf Höhe Oberaudorf wechselte der flüchtende Pkw plötzlich von der linken Spur in die Ausfahrt und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Österreich. Mit rücksichtsloser Fahrweise und unter Inkaufnahme eines Unfalls versuchte der Mann, andere Verkehrsteilnehmer zu überholen. Schließlich konnte der Pkw bei Niederndorf (Tirol) eingeholt werden, sodass die Flucht beendet war.

Bei den Insassen handelt es sich um zwei niederländische und zwei türkische Staatsangehörige. Einer der Türken war ohne die für den Grenzübertritt erforderlichen Papiere unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen ist er bereits in Griechenland registriert und befindet sich dort auch im Asylverfahren. Darüber hinaus wollte er nun offenbar in den Niederlanden Asyl beantragen. Daraus wurde erstmal nichts. Die hinzugezogene österreichische Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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