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Bundespolizeidirektion München: Einsatzstarke Stunden am Wochenende - Bundespolizei hatte viel zu tun

Bundespolizeidirektion München: Einsatzstarke Stunden am Wochenende -
Bundespolizei hatte viel zu tun
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München (ots)

Am Samstag und in der Nacht auf Sonntag (28. - 29. September) hatte die Bundespolizei hauptsächlich am Hauptbahnhof München und an der Hackerbrücke, auf welcher ein massives Reisendenaufkommen zu verzeichnen war, viel zu tun. Überwiegend waren die Beamten mit Körperverletzungsdelikten und beschäftigt.

Am Samstagvormittag hatte ein 69-Jähriger seine Koffer unbeaufsichtigt im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes zurückgelassen. Von einer Streife der Bundespolizei darauf angesprochen, reagierte der Senior aggressiv, beleidigt die Beamten mehrfach und schlug um sich, sodass er gefesselt werden musste. Bei der Durchsuchung förderten die Polizisten ein verbotenes Springmesser und zwei fremde Geldkarten zu Tage. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Bundespolizisten zeigten den Wohnsitzlosen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Diebstahls und Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

Am späten Nachmittag kam es auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren alkoholisierten Personen. Dabei schlug erst ein 52-Jähriger nach einer Streitigkeit einer 21-Jährigen ins Gesicht. Der gleichaltrige Freund der Geschädigten wiederum setzte daraufhin den Angreifer mit einem Schlag außer Gefecht. Der gebürtige Münchener kam zur weiteren Behandlung in eine Zahnklinik.

Samstagabend erlitt ein Wiesn-Besucher in einem Regionalexpress mehrere leichte Verletzungen im Kopfbereich. Zwei Männer, im Alter 46 und 47 Jahren beleidigten den Bielefelder und schlugen gemeinschaftlich auf den 55-Jährigen ein. Der genaue Tathergang ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Kurz vor Mitternacht schlug ein 18-Jähriger aus dem Landkries Weilheim-Schongau mit einem Masskrug auf einen Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof ein, da dieser angeblich nicht funktionierte. Durch die Einwirkungen trug der Automat überraschenderweise keine äußeren Schäden davon. Gegen den jungen Mann wird wegen versuchter Sachbeschädigung ermittelt.

Nach Mitternacht herrschte an der Hackerbrücke hohes Reisendenaufkommen in Richtung des S-Bahnsteiges. In dem Gedränge drängelte sich eine Gruppe von drei Personen (18, 23 und 23 Jahre) an der Hackerbrücke an anderen Reisenden vorbei um die S-Bahn zu erreichen. Ein 49-jähriger Münchner soll die Drei daraufhin zunächst verbal angegangen sein und später einer 23-jährigen Münchnerin einen Schlag im Kopfbereich gegeben haben. Sicherheitskräfte und Beamte der Bundespolizei trennten die Situation. Es wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Gegen 01:00 Uhr des Sonntages machte ein 24-jähriger aus dem Landkreis München auf Bundespolizisten auf der Hackerbrücke den Anschein, als wolle er eine Bierflasche von der Brücke auf den vollen Bahnsteig werfen. Als er einem daraufhin erteilten Platzverweis nicht nachkommen wollte, wurde er einer Personenkontrolle unterzogen. Im Zuge dessen soll er eine Beamtin körperlich an-gegangen sein. Sie blieb unverletzt. Es wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Rückfragen bitte an:

Petra Wiedmann
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515 550 224
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im
Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
oben genannter Kontaktadresse.

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