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21.01.2019 – 14:28

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Reiseende bei Grenzkontrollen: Italiener soll 5.000 Euro zahlen

Bundespolizeidirektion München: Reiseende bei Grenzkontrollen: Italiener soll 5.000 Euro zahlen
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Rosenheim (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende (19./20. Januar) bei Grenzkontrollen rund 40 Migranten festgenommen. 25 von ihnen wurde die Einreise nach Deutschland verweigert. Gegen zwei Pakistaner wird wegen des Verdachts der Schleuserei ermittelt. Sie sollen mehrere Personen unerlaubt über die Grenze gebracht haben. Über das Wochenende verteilt vollstreckten die Bundespolizisten ferner insgesamt sechs Haftbefehle, darunter auch gegen einen Italiener, der gleich mehrfach polizeilich gesucht wurde.

Der italienische Staatsangehörige wurde bei Grenzkontrollen auf der A93 verhaftet. Die Überprüfung seiner Personalien hatte ergeben, dass der 23-Jährige unter anderem wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz vom Amtsgericht in München zu mehreren Geldstrafen verurteilt worden war. Insgesamt hatte der Südeuropäer fast 5.000 Euro zu zahlen. Da er die Summe nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Dort wird er über 200 Tage lang bleiben müssen.

Ins Gefängnis nach Bernau brachten die Bundespolizisten auch einen Rumänen. Gegen den Mann, der mit einem Kleintransporter auf der Inntalautobahn unterwegs war, lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz vor. Der 32-Jährige war wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt worden. Aufgrund fehlender Barmittel muss er ersatzweise eine 60-tägige Freiheitsstrafe verbüßen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 410
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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