Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser auf B2 - Schleusungsverdacht: Afghane ohne Führerschein mit drei Iranern unterwegs

Die Bundespolizei hat auf der B2 einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der Afghane wird beschuldigt, drei Iraner mit dem Pkw illegal über die Grenze gebracht zu haben
Die Bundespolizei hat auf der B2 einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der Afghane wird beschuldigt, drei Iraner mit dem Pkw illegal über die Grenze gebracht zu haben

Mittenwald / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am frühen Freitagmorgen (14. September) auf der B2 bei Mittenwald einen afghanischen Fahrzeugführer festgenommen. Der 23-Jährige steht im Verdacht, drei iranische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Außerdem wird er beschuldigt, die Autofahrt über die deutsch-österreichische Grenze durchgeführt zu haben, ohne überhaupt über eine Fahrerlaubnis zu verfügen.

Bei der Kontrolle der insgesamt vier Insassen des in Frankreich zugelassenen Wagens konnte sich der Fahrer gegenüber den Bundespolizisten mit einem afghanischen Reisepass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Seine drei Begleiter hingegen hatten keine Papiere dabei. Nach eigenen Angaben stammen die Mitfahrer ursprünglich aus dem Iran. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sie die organisierte Tour in Italien angetreten. Der Afghane konnte nicht nachweisen, einen Führerschein zu besitzen. Daher wurde er nicht nur wegen Einschleusens von Ausländern, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Zur Durchführung der weiteren Ermittlungen wurden der mutmaßliche Schleuser und die Migranten zur Bundespolizei nach Rosenheim gebracht.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 410
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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