Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mehrere mutmaßliche Schleuser gestoppt - Rosenheimer Bundespolizei ermittelt wegen Schleuserei

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen mehrere mutmaßliche Schleuser, die zwischen Samstag und Montag festgenommen worden sind.
Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen mehrere mutmaßliche Schleuser, die zwischen Samstag und Montag festgenommen worden sind.

Rosenheim / Kiefersfelden / Mittenwald (ots) - Bei der Bundespolizei in Rosenheim nehmen die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern nicht ab. Von Samstagnachmittag bis Montagmorgen (3. September) sind vier mutmaßliche Schleuser im Grenzraum zwischen Chiemsee und Zugspitze festgenommen und angezeigt worden.

Am Montag nahmen Bundespolizisten auf der A93 bei Kiefersfelden eine türkische Staatsangehörige fest. Die 40-Jährige wird beschuldigt, drei Minderjährige aus der Türkei beziehungsweise dem Iran eingeschleust zu haben. Sie hatte für sich und ihre jungen Begleiter gefälschte deutsche Ausweise mitgeführt und bei den Grenzkontrollen im Fernreisebus vorgezeigt.

Sonntagabend haben die Beamten in der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn einen 35-jährigen Franzosen gestoppt. Der mutmaßliche Schleuser beförderte mit seinem Wagen zwei Kosovaren, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten. Einer der beiden verfügte lediglich über einen gefälschten kroatischen Reisepass.

Ein afghanischer Staatsangehöriger, der in Österreich als Flüchtling registriert ist, war von Samstag auf Sonntag auf der A93 in Richtung Rosenheim unterwegs. Die zwei Landsleute die der 24-Jährige in seinem Auto mitgenommen hatte, hatten keine gültigen Einreisepapiere dabei. Gemäß dem Ergebnis der Grenzkontrolle ebenfalls in Österreich als Asylbewerber gemeldet.

Am Samstag nahmen die Bundespolizisten in Rosenheim auch gegen einen Pakistaner wegen des Verdachts der Einschleusung die Ermittlungen auf. Der Mann war in der Nacht auf der B2 bei Mittenwald gefasst worden. Er hatte mit einem in Italien zugelassenen Pkw vier Landsleute über die Grenze gebracht. Weder der 27-jährige Fahrer noch seine Begleiter hatten Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei. Inzwischen befindet sich der pakistanische Fahrzeugführer auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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