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27.07.2018 – 12:08

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: 2018 ist schon verplant - Bundespolizei bringt Kroaten für über 150 Tage hinter Gitter

Bundespolizeidirektion München: 2018 ist schon verplant - Bundespolizei bringt Kroaten für über 150 Tage hinter Gitter
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A8 / Bad Feilnbach / Rosenheim (ots)

Am Donnerstag (26. Juli) hat die Rosenheimer Bundespolizei auf der A8 bei Bad Feilnbach einen gesuchten Kroaten gefasst. Er war Insasse eines Reisebusses. Bei der Überprüfung seiner Personalien schlug der Polizeicomputer Alarm. Wie sich herausstellte, war der 33-Jährige bereits 2008 wegen eines Drogendelikts vom Amtsgericht Heidelberg zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden.

Nachdem der kroatische Staatsangehörige bereits einen Teil seiner Strafe in einem Gefängnis in Darmstadt verbüßt hatte, war er in sein Heimatland abgeschoben worden. Aufgrund seiner Rückkehr nach Deutschland muss er nun auch den Rest seiner Haftstrafe "absitzen". Für den Kroaten ist das Jahr damit schon gelaufen. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Dort wird der Mann die nächsten 154 Tage verbringen müssen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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